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Religion

terra cognita 28/2016 - Schweizer Zeitschrift zu Integration und Migration der Eidgenössischen Migrationskommission EKM

Welchen Stellenwert nimmt Religion in der Migrationsgesellschaft ein? Wie verändern sich Glaubensinhalte und religiöse Praktiken in diesem Kontext? Wie ist angesichts der fortschreitenden Säkularisierung das grosse öffentliche Interesse an religiösen Themen zu erklären? terra cognita 28 beleuchtet die religiöse Vielfalt in der Schweiz, geht den Diskursen in Religions- und Wertefragen nach, fragt nach der Bedeutung des interreligiösen Dialogs und widmet sich den Fragen rund um Religionsfreiheit, die Rolle des Staates, individueller Glaubenspraxis und der Bedeutung von Religion als Differenzierungsmerkmal. Im Fokus stehen Angehörige von Glaubensgemeinschaften und Konfessionslose, Gläubige und Nicht-Gläubige.

Religion - Zeitschrift terra cognita 28/2016



Glauben und Religiosität in- und ausserhalb der Gotteshäuser

Erste Ergebnisse der Erhebung zur Sprache, Religion und Kultur 2014

Die Vielfalt religiöser Praktiken und Glaubensformen hat zugenommen, obschon quer durch die Religionsgemeinschaften religiöse Einrichtungen, wie Kirchen oder Moscheen, eher selten besucht werden. Nur die Mitglieder evangelikaler Gemeinden sind eifrige Gottesdienstbesucher. Die grösste Distanz zu ihren Gottesdiensten zeigen dagegen die Mitglieder von muslimischen Gemeinschaften auf: Fast die Hälfte der befragten Muslime und Musliminnen geht nie in eine Moschee. Hingegen glaubt über alle Religionen und Konfessionen hinweg fast jede zweite Person an einen einzigen Gott und fast jede vierte Person an eine höhere Macht. Ferner finden sich auch unter den Konfessionslosen religiöse oder spirituelle Menschen.

Das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) hat die Ergebnisse der vom Bundesamt für Statistik (BFS) 2014 durchgeführten Erhebung zur Sprache, Religion und Kultur (ESRK) zusammengefasst.

Download Publikation BFS



Digitalisierung der Schweizerischen Kirchenzeitung

Die Schweizerische Kirchenzeitung ist neu für die Jahrgänge 1832–2014 unter www.e-periodica.ch frei zugänglich.

E-Periodica ist die Plattform der ETH-Bibliothek für digitalisierte Schweizer Zeitschriften. Auf ihr kann die Schweizerische Kirchenzeitung kostenlos eingesehen werden. Allerdings werden die einzelnen Jahrgänge erst nach einer Sperrfrist von zwei Jahren aufgeschaltet. Für Abonnentinnen und Abonnenten ist die aktuelle SKZ über www.kirchenzeitung.ch zugänglich.

Unter E-Periodica wie auch unter der SKZ-Homepage ist eine Volltextsuche möglich. Die einzelnen Artikel können unter E-Periodica als PDF-Dateien heruntergeladen werden. Die SKZ konnte dank Unterstützung der Eidgenossenschaft und der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz digitalisiert werden.



RKZ leistet CHF 150‘000 an Fonds für Opfer von sexuellen Übergriffen im kirchlichen Umfeld

Bistümer, kantonalkirchliche Körperschaften und Ordensgemeinschaften schaffen einen Genugtuungsfond für die Opfer verjährter Fälle sexueller Übergriffe in der Pastoral. Der Präsident des zuständigen Fachgremiums, Giorgio Prestele, erläutert die Hintergründe auf kath.ch.


Kirchgemeinden entdecken Umweltmanagement

Im September 2016 startet der schweizweit erste Lehrgang «Kirchliches Umweltmanagement».

Der «Grüne Güggel» ist das Zertifikat für Kirchgemeinden mit systematischem Umweltmanagement. Mit diesem Umweltzertifikat darf sich eine Kirchgemeinde schmücken, wenn sie ein vorgegebenes 10-Punkte-Programm erarbeitet und dieses von einem Gutachter prüfen lässt. Ziel ist die Verbesserung der Umweltleistung der Kirchgemeinde, sei es beim Sparen von Energie, bei der Förderung der Vielfalt von einheimischen Pflanzen und Tieren, beim Einkauf von umweltgerechten Produkten oder bei der Abfalltrennung.

Neuer Lehrgang «Kirchliches Umweltmanagement»

Ab diesem Herbst bietet die oeku einen neuen Lehrgang an, bei dem die zehn Schritte zum Umweltzertifikat erlernt werden können. Der Kurs dauert insgesamt sechs Tage von September 2016 bis April 2017 und richtet sich an Personen, die Kirchgemeinden zum «Grünen Güggel» führen wollen. Das können Kirchgemeinderäte, kirchliche Angestellte, Personen aus dem Pfarrteam, SigristInnen oder Ehrenamtliche sein. Während des Lehrgangs werden Kirchgemeinden besucht, die im Umweltmanagement bereits aktiv sind. So werden praktische Beispiele und die Personen dahinter vor Ort kennengelernt. Die Teilnehmenden erhalten ein Abschlusszertifikat und erarbeiten sich das Wissen, mit dem sie Kirchgemeinden bis zum internen Audit begleiten können.

Weiter Informationen:
Flyer Informationsabend
www.oeku.ch