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 Aktuell 

Neue Verfassung für die Katholische Kantonalkirche Schwyz

Damit wird u.a. die rechtliche Grundlage für eine Mitgliedschaft in der RKZ geschaffen.

Am 14. Juni 2015 stimmen die Mitglieder der Römisch-katholischen Kantonalkirche Schwyz über eine neue Verfassung ab. Das Organisationsstatut aus dem Jahre 1989 wird durch eine den heutigen Bedürfnissen angepasste Verfassung ersetzt. Mit der neuen Verfassung wird auch die Grundlage geschaffen (Artikel 10 lit g), dass die Kantonalkirche Schwyz in übergeordneten Gremien mitarbeiten und mitentscheiden kann. Das bestehende Organisationsstatut ermöglicht dies nicht, obwohl zum Beispiel Solidaritätsbeiträge zu Gunsten der Kirche Schweiz geleistet werden. D.h. die Kantonalkirche Schwyz erhält mit der neuen Verfassung endlich die Legitimation vollständiges und stimmberechtigtes Mitglied der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) zu werden.

Vorlage für eine neue Verfassung der Katholische Kantonalkirche Schwyz


Berner Landeskirche vereint an neuem Standort

Mit dieser Konzentration soll die Zusammenarbeit vereinfacht und die Identität gestärkt werden.

Die bislang in Biel angesiedelte Geschäftsstelle, die Fachstelle Religionspädagogik, der Kommunikationsdienst und die Portugiesischsprachige Mission sind neu an einem Standort im Berner Länggassquartier vereint. Ein solches „Haus der Landeskirche“ soll Synergien schaffen, Entscheidungsprozesse vereinfachen und die Identität stärken. Mit der kroatischen Mission und der Hochschulseelsorge (aki) sind auch weitere Akteure der Römisch-katholischen Landeskirche im gleichen Quartier untergebracht. In unmittelbarer Nachbarschaft zu den neuen Büroräumlichkeiten befinden sich zudem die Lokalitäten der Römisch-katholischen Gesamtkirchgemeinde Bern und Umgebung.

Die neue Anschrift lautet:
Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Bern, Zähringerstrase 25, 3012 Bern
T 031 533 54 54 ¦ landeskirche(at)kathbern.ch ¦ www.kathbern.ch/landeskirche


«Nicht diskriminierend, objektiv und vernünftig begründbar»

Richtlinien der OSZE für die rechtliche Stellung von Religionsgemeinschaften

Auf der Basis des Wiener Dokuments von 1989 hat die Menschenrechtsorganisation der OSZE (ODIHR) im Juni 2014 Richtlinien erlassen, welche die Verleihung der Rechtspersönlichkeit an Religionsgemeinschaften regeln. Diese Richtlinien – an deren Erarbeitung aus der Schweiz alt-Bundesgerichtspräsident Giusep Nay beteiligt war – betonen, dass es Religionsgemeinschaften, die dies wünschen, ohne unnötige Hindernisse und Anforderungen möglich sein soll, die Rechtspersönlichkeit zu erhalten um am Rechtsverkehr teilnehmen zu können. Erwähnt werden verschiedene Möglichkeiten wie Trust, Genossenschaft, Verein, Stiftung oder auch Rechtsformen sui generis für die Religionsgemeinschaften. Der Erhalt der Rechtspersönlichkeit solle schnell, transparent und fair sein, grundsätzlich allen offenstehen und nicht-diskriminatorisch ausgestaltet werden (Nr. 24).

Autonomie der Religionsgemeinschaften
Die Verleihung der Rechtspersönlichkeit muss ferner die Autonomie der Religionsgemeinschaften respektieren. Sie müssen ihre eigene Leitung, ihr internes Recht, ihre wesentlichen Glaubensüberzeugungen, ihre Strukturen und die Auswahl der religiösen Betreuungspersonen frei bestimmen können, ebenso ihren Namen und ihre Symbole. Angesichts der vielfältigen Organisationsformen der Religionsgemeinschaften wird vom staatlichen Recht in diesem Bereich eine hohe Flexibilität verlangt (Nr. 31). Der Entzug der Rechtspersönlichkeit darf nur aus triftigen Gründen erfolgen und muss anfechtbar sein. Er darf keine Einschränkung der Religionsfreiheit oder anderer Grundrechte der Angehörigen der betroffenen Religionsgemeinschaften nach sich ziehen (Nr. 34).

Gewährung besonderer Rechte an einzelne Religionsgemeinschaften
Ausdrücklich wird festgehalten, dass Regelungen zulässig sind, welche einzelnen Religionsgemeinschaften besondere Rechte und Vorteile (z.B. finanzieller Art) einräumen. Solche Regelungen rechtfertigen auch die Verpflichtung der solchermassen bevorzugten Religionsgemeinschaften, besonderen Anforderungen entsprechen zu müssen, solange diese verhältnismässig und nicht-diskriminatorisch sind (Nr. 38). Die Gründe, dass bestimmten Religionsgemeinschaften ein solcher bevorzugter Status verliehen wird, müssen objektiv und vernünftig überprüfbar sein (Nr. 39). Grundsätzlich muss der Zugang zu dieser bevorzugten Rechtsstellung auch anderen Religionsgemeinschaften offen stehen. Sie müssen eine faire Chance haben, diesen Status zu erlangen und die zu dessen Erlangung zu erfüllenden Kriterien dürfen nicht diskriminatorisch sein (Nr. 40). Zudem darf diese besondere Rechtsstellung einer Religionsgemeinschaft nicht zur Diskriminierung der Angehörigen anderer Religionen führen (Nr. 41).

Unterschiedliche Behandlung muss objektive Gründe haben
Die Richtlinien enden mit folgender Bestimmung: «Unterschiedliche Behandlung in bezug auf das Vorgehen zur Erlangung der Rechtspersönlichkeit ist nur dann mit dem Grundsatz der Nicht-Diskriminierung vereinbar, wenn es eine objektive und vernünftige Begründung dafür gibt, wenn die unterschiedliche Behandlung keine unverhältnismässigen Folgen für die Ausübung der Religionsfreiheit durch (minoritäre) Gemeinschaften und deren Mitglieder hat, und wenn der Erhalt der Rechtspersönlichkeit für diese nicht übermässig beschwerlich ist.» (Nr. 42)

Einfacher Zugang zur Rechtsfähigkeit über das schweizerische Vereinsrecht
Mit Blick auf das Schweizerische Zivil- und Religionsrecht kann bezüglich der Umsetzung dieser Richtlinien festgehalten werden, dass der Erhalt der Rechtspersönlichkeit für Personenverbindungen, die dies wünschen, insbesondere im Rahmen des Vereinsrechts (ZGB Art. 60 ff.) sehr einfach möglich ist. Das Risiko einer Verletzung der Richtlinien durch diskriminatorischen Ausschlusses von der Rechtsfähigkeit besteht demzufolge kaum.

Anerkennungsgesetze als Weg zur Erfüllung der Anforderungen bezüglich Sonderregelungen
Was jedoch die Verleihung eines mit Sonderrechten verbundenen rechtlichen Status an einzelne Religionsgemeinschaften betrifft, ist ein gesetzgeberischer Nachholbedarf erkennbar: Was einzelnen Religionsgemeinschaften zusteht, muss grundsätzlich auch anderen zugänglich sind, welche die entsprechenden Anforderungen erfüllen. Das impliziert, dass in Kantonen, wo einzelne Religionsgemeinschaften öffentlichrechtlich oder öffentlich anerkannt sind, auch andere Religionsgemeinschaften diesen Status erhalten können sollen. Ob den Anforderungen der Richtlinien mit der Tatsache Genüge getan ist, dass dies via Änderung der Kantonsverfassung grundsätzlich überall möglich ist, erscheint eher fraglich. Die in den Richtlinien mehrfach wiederholten Anforderungen an transparente Verfahren, objektive und vernünftige Begründungen und Kriterien könnten mit Hilfe von gesetzlichen Grundlagen für die öffentliche oder öffentlich-rechtliche Anerkennung von Religionsgemeinschaften zweifellos einfacher und besser erfüllt werden.

Dualismus als Modell
Vor dem Hintergrund innerkatholischer Debatten um die Vereinbarkeit der öffentlichrechtlichen Organisation der katholischen Kirche mit deren Selbstverständnis und mit der Religionsfreiheit ist schliesslich darauf hinzuweisen, dass die Richtlinien einerseits die Wahrung der Autonomie der Religionsgemeinschaften vorschreiben (Nr. 31), anderseits jedoch festhalten, dass die Verleihung von Sonderrechten wie z.B. des Steuerbezugsrechts an die Erfüllung zusätzlicher Anforderungen geknüpft werden dürfen, solange diese verhältnismässig und nicht-diskriminierend sind (Nr. 38). Der typisch schweizerische Dualismus ist ein Modell, diesen beiden Anforderungen gleichzeitig Rechnung zu tragen.

Das europäische Recht ist im aktuellen (kirchen-)politischen Kontext kaum der entscheidende Antreiber für die Weiterentwicklung des Religionsrechtes in der Schweiz oder in den einzelnen Kantonen. Trotzdem werden jene Kräfte in den Kirchen und in der Politik, welchen die Menschenrechte und der Vorrang der EMRK am Herzen liegt, und jene, die tragfähige religionsrechtliche Antworten auf die Pluralisierung der Religionslandschaft suchen, diese Richtlinen der OSZE mit Gewinn lesen und in die Diskussion einbringen.


Palliativ-Pflege-Tagung 2015: «Da und doch so fern»

Einladung zur Palliativ-Pflege-Tagung «Menschen mit Demenz bis zuletzt begleiten» vom 3. September 2015 in Emmenbrücke (LU)

Bis heute gilt: Demenz ist unheilbar. Wer an Demenz erkrankt, wird auch mit Demenz sterben. Gerade die letzte Lebensphase von Menschen mit Demenz ist noch wenig erforscht. Aus diesem Grund beleuchtet Caritas an ihrer diesjährigen Palliativ-Pflege-Tagung vom 3. September 2015 die Verbindung von Demenz und Sterben aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Ziel, die besonderen Bedürfnisse von Sterbenden mit Demenz sowie ihren Angehörigen besser wahrnehmen und auf sie eingehen zu können. Diese Fachtagung wird unter anderem von der RKZ unterstützt.

Prospekt und Anmeldekarte Palliativ-Pflege-Tagung 2015

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Kursangebote Kirchenmanagement 2015/16

Ausschreibung Basis-Lehrgang «Kirchenmanagement» 2015/2016 und Aufbau-Modul «Führen und Zusammenführen in Veränderungsprozessen» 2016

Die gesellschaftlichen Veränderungen und die knapper werdenden Ressourcen zwingen die Kirchen zu unternehmerischem Handeln. Wie lässt sich kirchliche Arbeit so gestalten, dass sie den Auftrag sachgerecht wahrnimmt und so sinnvoll wie möglich umsetzt? Diese Frage stellt sich immer dringender und das Interesse an Kirchenmanagement nimmt zu. Aus diesem Grund bietet die RKZ in Zusammenarbeit mit dem Verbandsmanagement Institut (VMI) der Universität Freiburg 2015/16 wiederum den Basis-Lehrgang «Kirchenmanagement» und das Aufbau-Modul «Führen und Zusammenführen in Veränderungsprozessen» an.

Der Basis-Lehrgang «Kirchenmanagement» richtet sich daher an Personen, die in kirchlichen oder staats-kirchenrechtlichen Strukturen Führungsaufgaben wahrnehmen. Er wird 2015/16 bereits zum fünften Mal aus-geschrieben und vermittelt theoretische und praktische Kenntnisse eines modernen Managements, das an die Bedürfnisse der Kirche angepasst ist. Der zweiteilige Basis-Lehrgang 2015/2016 findet vom 22. bis 24. Oktober 2015 in Schwarzsee FR und vom 28. bis 30. Januar 2016 in Wislikofen AG statt.

Kursprospekt Basis-Lehrgang «Kirchenmanagement» 2015/16

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Das Aufbau-Modul «Führen und Zusammenführen in Veränderungsprozessen» wird 2016 zum zweiten Mal durchgeführt und bietet die Chance, das im Basis-Lehrgang vermittelte Wissen zu vertiefen. Es richtet sich an Personen, die mit der Aufgabe des Führens und Zusammenführens in Veränderungsprozessen konfrontiert sind. Voraussetzung für den Besuch dieses Moduls ist die Teilnahme am Basis-Lehrgang. Das Aufbau-Modul findet vom 14. bis 16. April 2016 in Schwarzsee FR statt.

Kursprospekt Aufbau-Modul 2016

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«Der mit der Kirche tanzt»

Medienmitteilung zur Plenarversammlung der RKZ vom 20./21. März 2015 in Emmetten (NW)

Am 20./21. März 2015, ziemlich genau zwei Jahre nach dem Amtsantritt von Papst Franziskus, hielt die RKZ ihre Plenarversammlung in Emmetten (NW) ab. Im Zentrum des thematischen Teils der Versammlung stand denn auch das Wirken des Papstes. In der Geschäftssitzung bildeten Finanzthemen und die Zusammenarbeit mit der Schweizer Bischofskonferenz die thematischen Schwerpunkte.

Medienmitteilung vom 24. März 2015


plusbildung – Ökumenische Bildungslandschaft Schweiz

Erstmals auf gemeinsamer Onlineplattform: Bildungsangebote katholischer, reformierter und ökumenischer Veranstalter.

Mit dem Slogan „Das Plus für Ihr Leben.“ lancieren rund 50 Bildungshäuser und kirchliche und kirchennahe Bildungsstellen das gemeinsame Online-Portal www.plusbildung.ch. Die darauf publizierten rund 2000 öffentlichen Veranstaltungen, Kurse und Weiterbildungen richten sich an ein breites Publikum mit unterschiedlicher Nähe und Distanz zur Kirche.

Initiiert hat das Portal der Verband „plusbildung – Ökumenische Bildungslandschaft Schweiz“. Die Bildungsanbieter haben unterschiedliche Schwerpunkte, allen gemeinsam ist ihr christlicher Hintergrund. Sie bieten nebst Kursen in den Bereichen Religion, Spiritualität und Theologie Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung und Lebensqualität. Zusätzlich sind auf der Plattform öffentliche Veranstaltungen zu Politik, Wirtschaft und Umwelt vertreten. Mit diesen Angeboten wollen die Veranstalter gesellschaftliche Denkanstösse geben und zur Übernahme religiös-ethischer Verantwortung motivieren. Auf der Plattform vertreten sind auch Bildungshäuser, welche Seminar- und Tagungsräume anbieten.

Das Ziel des neuen Online-Portal ist es einerseits dem kirchlichen Bildungsangebot ein Gesicht zu geben und das Veranstaltungs- und Kursangebot breiten Kreisen näher zu bringen. Andererseits soll das Angebot auf der Plattform weiter ausgebaut werden. Deshalb sind weitere Veranstalter und Bildungshäuser, welche ihre Angebot auf der Plattform publizieren wollen, herzlich dazu eingeladen sich direkt an die Geschäftsstelle plusbildung zu wenden. 


«Bürgerstaat und Staatsbürger – Milizpolitik zwischen Mythos und Moderne»

Das neue Buch von Avenir Suisse beleuchtet das politische Milizsystem in seiner gesamten Breite und befürwortet die Einführung eines Bürgerdienstes.

In kirchlichen Kreisen ist immer wieder betont worden, dass das Leben von Menschen nicht nur aus Arbeitszeit und Freizeit bestehen kann, sondern auch «Sozialzeit» benötigt – für die Familie, für das Zusammenleben in der Gemeinschaft und Gesellschaft, für das Gemeinwohl.

Eine mögliche - aber zweifellos weder die einzige noch eine unbestrittene - Form, dieses Postulat zu konkretisieren, ist der Vorschlag von Avenir Suisse, die Einführung eines allgemeinen Bürgerdienstes für Männer, Frauen und niedergelassene Ausländer zu prüfen, der wahlweise im Militär oder in zivilen Tätigkeiten absolviert würde. Das neue Buch von Avenir Suisse «Bürgerstaat und Staatsbürger – Milizpolitik zwischen Mythos und Moderne» beleuchtet  das politische Milizsystem in seiner gesamten Breite, von den Gemeinden über die Kantone bis zum Bund, und lanciert die Idee, das Milizsystem mit einem «Bürgerdienst für alle» neu zu beleben.

Anlass zu solchen Überlegungen ist die fortschreitende Erosion der Milizkultur unseres Landes. Während im nationalen Parlament immer mehr Vollzeitpolitiker sitzen, haben die (Kirch-)Gemeinden Mühe, Kandidaten für lokale Ämter zu finden. Dem Staat  fallen aus diesem Grund immer mehr Aufgaben zu, welche unpassend besetzte und überforderte Milizbehörden nicht mehr bewältigen können. Zudem hat die Schweiz mit dem Milizsystem eine einzigartige Institution, die Identität stiftet zwischen Bürger und Staat, die Kompromissfähigkeit und Konsens stärkt und die die Bürokratie in Schranken hält.


CSERPE Studientag 2015: Kirche und Migration

Einladung zum CSERPE Studientag «Kirche und Migration» vom 2. Juni 2015 in Basel

Der Studientag zielt darauf ab, das Werk von P. Tassello (Leiter des CSERPE in Basel von 1998 bis 2014) zum Thema “Kirche und Migration” in unserer Ortskirche angemessen zu würdigen und weiter zu denken. Mitarbeitende in Pfarreien, anderssprachigen Missionen, Seelsorge, Katechese, Pfarreirat und weitere Interessierte sind herzlich eingeladen.

Das CSERPE versteht sich als interdisziplinäres und interkulturelles Begegnungs- und Dialogforum für VertreterInnen politischer und sozialer Institutionen, des universitären Bereichs, der Medien, verschiedenster Bildungseinrichtungen, der Zivilgesellschaft, religiöser Gemeinschaften und wohltätiger Organisationen.

Flyer zum Studientag vom 2. Juni 2015

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«Wie steht es um den (guten) Ruf der Kirchen?»

Einladung zur Tagung «Kirchenreputation» vom 11. Mai 2015 im Johanneum der Pfarrei Herz Jesu Wiedikon in Zürich

Wie steht es um den Ruf und das Ansehen der römisch-katholischen und der evangelisch-reformierten Kirche in der Schweiz? Welche Spuren und Narben haben die Kindsmissbrauchsskandale der römisch-katholischen Kirche hinterlassen? Mangelt es der evangelischen-reformierten Kirche an Profil, wie allenthalben vermutet wird? Oder: Wie soll das Kirche-Staat-Verhältnis in Zukunft ausgestaltet werden und wie hängt diese Einschätzung mit der Reputation zusammen?

Diese Fragen wurden in den vergangenen zwei Jahren in einem breit angelegten Forschungsprojekt durch das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) in St. Gallen untersucht. Das SPI stellt zusammen mit dem Zentrum für Kirchenentwicklung der Universität Zürich im Rahmen einer öffentlichen Tagung die Ergebnisse vor und präsentiert die Publikation zur Studie. Namhafte Vertreter(innen) aus Theologie, Kirchenleitung, Politik und Nonprofit-Management nehmen zu den Ergebnissen Stellung und erörtern die Bedeutung der Resultate für die kirchliche Praxis.

Flyer zur Tagung vom 11. Mai 2015

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