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Informationstagung zur Neuausrichtung der Medienarbeit

Rund 60 Personen sind am Mittwoch, 10. Dezember 2014, in Bern zusammengekommen, um aus erster Hand über die Entstehung, den Auftrag und die Pläne der sprachregionalen Medienzentren der katholischen Kirche informiert zu werden, die ihren Betrieb am 6. Januar 2015 aufnehmen werden. Für alle involvierten Gremien markiert der Start der neuen sprachregionalen Medienzentren anfangs 2015 eine Zäsur und ist damit Anlass, auf das Erreichte zurückzublicken, aber auch Überlegungen im Blick auf die Zukunft anzustellen. Die Kurzreferate, die an diesem Anlass gehalten wurden, dokumentieren die Vielfalt der Medienarbeit, aber auch der Erwartungen an diese Medienzentren sowie an die kirchliche Medienarbeit generell fast exemplarisch.

Dokumentation der Kurzreferate zur Informationstagung vom 10. Dezember 2014


«Weit mehr als nur eine Inkassostelle zur Finanzierung kirchlicher Werke»

Medienmitteilung zur Plenarversammlung der RKZ vom 28./29. November 2014

Die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz nutzte die letzte Plenarversammlung im Jahr 2014 zu einer engagierten Grundsatzdebatte über ihre Identität und ihre Kernaufgaben. Darüber hinaus genehmigte sie Beiträge an gesamtschweizerische und sprachregionale Einrichtungen der katholischen Kirche in der Höhe von rund 7 Millionen Franken. Und sie beauftragte das Präsidium, mit der Schweizer Bischofskonferenz nicht nur Finanzfragen zu regeln. Angestrebt wird eine verbindliche Regelung der Zusammenarbeit auf insti-tutioneller Ebene und bei Themen, welche die Stellung der Kirche in der Gesellschaft betreffen.

Medienmitteilung vom 3. Dezember 2014


Weil wir gemeinsam mehr bewirken.
Für die Kirche. Für die Menschen.

«Konkreter, situationsbezogener und persönlicher kommunizieren»

Interview mit Susana Garcia, Generalsekretärin der kantonalkirchlichen Körperschaft im Kanton Waadt.

Die Abkürzung «RKZ» klingt sehr deutschschweizerisch. Wofür sie steht, ist in der Romandie nur wenigen bekannt. Seit ein paar Jahren aber präsidiert mit Susana Garcia eine Frau aus der Romandie die Kommission für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit dieser RKZ. Sie hat sich in dieser Kommission für ein neues Kommunikationskonzept und ein neues Erscheinungsbild der RKZ eingesetzt – nicht zuletzt mit dem Ziel, die Abkürzung «RKZ» auch in der lateinischen Schweiz mit konkreten Bildern und Ideen zu verknüpfen. Aus Anlass der Lancierung der neuen Webseite der RKZ haben wir Susana Garcia ein paar Fragen gestellt.

Frau Garcia, als Generalsekretärin der kantonalkirchlichen Körperschaft im Kanton Waadt müssen Sie der Generalversammlung jährlich erklären, warum die waadtländer Katholiken über 600‘000 Franken an die RKZ bezahlen sollen. Was sind ihre Hauptargumente?
Das Hauptargument ist, die gegenseitige Ergänzung. Auf Schweizerischer Ebene wird finanziert, was die einzelnen Kantone unmöglich allein in gleichem Ausmass und gleicher Qualität erbringen könnten. Zwei Schlüsselbeiträge für die Westschweiz ist das Bildungsangebot des neuen sprachregionalen Kompetenzzentrums «Centre catholique romand de formations en Eglise» (CCRFE) und die Sichtbarkeit, welche das Medienzentrum Cath-Info gewährleistet. In beiden Fällen wäre kein einzelner Kanton in der Lage, diese Leistungen allein zu erbringen. Der Betrag von 600‘000 Franken mag hoch scheinen, aber er entspricht nicht einmal 6 Vollzeitstellen. Es ist daher offenkundig, dass es für die Kantone von Vorteil ist, sich zusammenzuschliessen, um ihre Kapazitäten in solchen Bereichen zu erhöhen.

Von der neuen Webseite erhofft sich die RKZ, dass besser verständlich wird, was die RKZ ist, welche Aufgaben sie wahrnimmt und wofür sie die Beiträge ihrer Mitglieder einsetzt. Was ändert sich im Vergleich mit der bisherigen Kommunikation?
Die RKZ hat sich stets dafür eingesetzt, eine qualitativ hochstehende, professionelle und transparente Kommunikation zu pflegen. Jedes Mitglied weiss genau, wozu die von ihm geleisteten Beiträge verwendet werden. Eine Auswirkung dieses Anspruchs ist, dass die Informationen zu technisch wirkten. Das ist der Punkt, an dem wir nun ansetzen. Wir wollen die Qualität und Professionalität wahren, aber konkreter, situationsbezogener und persönlicher kommunizieren. Wir stellen uns also die Frage, wie wir sprechender und direkter aufzeigen können, was die RKZ mit dem alltägliche Leben der Kirche zu tun hat.

Auf dem kleinen Flyer, der die RKZ neu vorstellt, lautet der Slogan: «Parce qu’ensemble, on va plus loin.» Wie will die RKZ dieses Versprechen konkret einlösen?
Die Herausforderung besteht darin, das Gefühl der Zusammengehörigkeit zwischen den Mitgliedern der RKZ zu erhöhen. Die RKZ ist ein Dachverband und daher ist es entscheidend, dass die Mitglieder diesen als notwendig und nützlich beurteilen. Es ist ebenfalls wichtig, dass die Mitglieder gut informiert sind und sich bewusst sind, dass sie eine solidarische Gemeinschaft mitgestalten können. Im Grunde genommen sind die RKZ und ihre Mitglieder ein Teil des Ganzen, das die katholische Kirche in der Schweiz ausmacht. Im 21. Jahrhundert hat die Kirche aber nicht mehr dieselbe Stellung in der Gesellschaft wie früher. Nur gemeinsam, mit unseren jeweiligen Kompetenzen, können wir sicherstellen, dass unsere gesellschaftliche Präsenz verstanden und weiterhin anerkannt wird. Die RKZ hat die bescheidene Aufgabe ihre Mitglieder darin zu unterstützen, in ihrem jeweiligen kantonalen Kontext kompetent handeln zu können, namentlich in Fragen des Staatskirchenrechts, der Organisation oder Finanzierung des kirchlichen Lebens. Dafür und für die Zukunft muss die RKZ eine kreative Kraft sein, die eine haushälterische Verwendung der Mittel sicherstellt und eine kompetente sowie konstruktive Gesprächspartnerin ist.

Ein neues Logo und eine lebendigere Webseite mit Bildern machen Freude. Aber es braucht mehr, damit die Informationen und Positionen der RKZ Beachtung finden. Was hat die RKZ darüber hinaus für Pläne und Ziele in der Kommunikation?
Sie möchte ihre Zielgruppen, also die kantonalkirchlichen Organisationen, ihre Behörden, ihre Informationsbeauftragten und ihre Verwaltungen besser ansprechen. Dafür benötigt sie eine klare und ansprechende Kommunikation, die noch stärker auf die elektronischen Kanäle setzt. Um die Zusammengehörigkeit zu stärken, sind erfahrbarer Nutzen und Kompetenz entscheidend. In den Präsentationen und Argumentarien stehen die eher technischen und finanziellen Themen im Vordergrund. Durch persönliche Begegnungen und attraktive Veranstaltungen für Information und Austausch soll das Netzwerk gestärkt werden. Es geht darum, Beziehungen herzustellen bzw. weiterzuentwickeln. Dafür braucht es beides: Begegnungen und den Gebrauch der modernen Kommunikationstechnologien.


Die RKZ erneuert ihren Internetauftritt und investiert in die Kommunikation

Medienmitteilung vom 1. Dezember 2014

Viele – auch sehr engagierte – Mitglieder kirchlicher Behörden kennen zwar die Abkürzung «RKZ», können sich darunter aber wenig Konkretes vorstellen. Die RKZ hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, besser zu kommunizieren, was sie tut und wofür sie steht. Ihr neues Kommunikationskonzept steht unter dem Leitwort «Weil wir gemeinsam mehr bewirken. Für die Kirche. Für die Menschen». Seit dem 1. Adventssonntag tritt sie im Internet frischer und farbiger auf.

Iwan Rickenbacher, Politik- und Kommunikationsexperte, hat diesen Prozess als externer Berater begleitet. Er weist auf folgende Herausforderungen hin:«Innerhalb der Kirche nimmt die Vielfalt der Positionen und Meinungen auch zu wichtigen Fragen eher zu. In der Frage etwa des Verhältnisses von Kirche und Staat. Da geht es darum, argumentativ immer wieder einen Konsens zu anzustreben. Weiter geht es darum, die zunehmende Zahl der Menschen zu erreichen, die sich noch zur Kirche zählen, aber nicht aktiv an kirchlichen Tätigkeiten und Ereignisse partizipieren. Sie sind es auch, die über ihre Steuern kirchliche Werke unterstützen und über ihre Verantwortung als Eltern ihren Kindern den Weg zu einer Entscheidung für die Kirche offen halten.»

Susana Garcia, als Vizepräsidentin der RKZ für ihre Kommunikation zuständig, strebt mit der neuen Hompage eine konkretere und persönlichere Kommunikation an: «Die RKZ hat sich stets dafür eingesetzt, eine qualitativ hochstehende, professionelle und transparente Kommunikation zu pflegen. Jedes Mitglied weiss genau, wozu die von ihm geleisteten Beiträge verwendet werden. Eine Auswirkung dieses Anspruchs war, dass die Informationen zu technisch wirkten. Das ist der Punkt, an dem wir ansetzen. Wir wollen die Qualität wahren, aber konkreter, situationsbezogsener und persönlicher kommunizieren. Wir stellen uns also die Frage, wie wir sprechender und direkter aufzeigen können, was die RKZ mit dem alltägliche Leben der Kirche zu tun hat.»

Um diese Ziele zu erreichen, steigt www.rkz.ch mit aktuellen Meldungen ein und setzt vermehrt auf Bilder und Info-Grafiken. Hintergrundinformationen werden um kurze Meldungen zu neueren Entwicklungen ergänzt. Und prägnante Rubriken erleichtern die Orientierung: 

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