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Finanzierung der Kirchen im Kanton Graubünden

Bericht des Regierungsrates

Aufgrund eines Fraktionsauftrags der FDP hat der Bündner Regierungsrat einen umfangreichen Bericht zur Finanzierung der Kirchen im Kanton Graubünden erstellt. Der Bericht gibt einen gründlichen Überblick über die finanzielle Lage, Zukunftsentwicklungen und mögliche Finanzierungsmodelle. Der Bericht wurde in enger Zusammenarbeit mit den Landeskirchen erstellt. Der Bericht enthält auch einen Überblick über die Rechtslage in anderen Kantonen sowie eine Risikoanalyse, die zum Schluss kommt, «dass der Staat und die Gesellschaft jedes Interesse am Erhalt starker Landeskirchen mit einem soliden Mitgliederbestand und einer robusten finanziellen Ausstattung haben». Nach Abwägen verschiedener Alternativen zum geltenden Kirchenfinanzierungssystem gelangt der Bericht zum klaren Urteil, der Status quo sei beizubehalten, dies auch in Respekt vor dem klaren Volksentscheid zur Kultussteuer-Initiative, welche die Abschaffung der Kirchensteuer für juristische Personen anstrebte. Auf der Grundlage des Berichtes folgte der Grosse Rat ohne Gegenstimmen dem Antrag, das bewährte Finanzierungssystem beizubehalten. Allerdings gab es auch kritische Stimmen, die etwa für einen Wechsel zur Mandatssteuer plädierten.

Download Bericht zur Finanzierung der Kirchen im Kanton Graubünden



Ethisch-nachhaltig investieren

Eine Orientierungshilfe für Finanzverantwortliche katholischer Einrichtungen in Deutschland.

Die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) haben gemeinsam eine Orientierungshilfe zur Geldanlage kirchlicher Einrichtungen veröffentlicht.

«Der Umgang der Kirche mit ihren Finanzen und ihrem Vermögen ist eine zentrale Frage für die Glaubwürdigkeit von Kirche insgesamt», so ZdK-Präsident Alois Glück. «Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Transparenz von kirchlichen Finanzstrukturen und Vermögensverhältnissen.» Kardinal Marx, Präsident der Deutschen Bischofskonferenz, hob bei der Präsentation hervor, dass auch die Kirche eine Akteurin ist, die vom wirtschaftlichen Handeln nicht ausgenommen sei: «Ethisch-nachhaltig zu investieren ist insbesondere im Umgang mit ihrem Vermögen eine Aufgabe der Kirche. Deshalb müssen wir uns auch fragen lassen, wie die Kirche mit ihren finanziellen Ressourcen umgeht, wie kirchliche Einrichtungen mit ihrem Kapital operieren und wie ethisch gewirtschaftet werden kann», so Kardinal Marx. «Allen kirchlichen Einrichtungen gemeinsam sollte das Interesse sein, ihre Investments an christlichen Wertvorstellungen zu orientieren. Es geht ihnen dann nicht nur darum, mit dem angelegten Kapital und den erwirtschafteten Zinsen die Zwecke der eigenen Einrichtungen zu erfüllen und so Gutes für die Menschen und die Schöpfung zu tun. Es muss ihnen ebenso um die direkten und indirekten Auswirkungen ihrer Investition auf die Umwelt und auf andere Menschen, besonders auf die Armen, gehen.

Broschüre «Ethisch-nachhaltig investieren»



25.11.2014

Stichwort: FAKIR

«FAKIR» ist die Abkürzung für «Finanzanalyse Kirchen und Religionsgemeinschaften».

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