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Kursangebot Kirchenmanagement 2017/18

Ausschreibung Basis-Lehrgang Kirchenmanagement 2017/18

Die gesellschaftlichen Veränderungen und die knapper werdenden Ressourcen zwingen die Kirchen zu unternehmerischem Handeln. Wie lässt sich kirchliche Arbeit so gestalten, dass sie den Auftrag sachgerecht wahrnimmt und so sinnvoll wie möglich umsetzt? Diese Frage stellt sich immer dringender und das Interesse an Kirchenmanagement nimmt zu. Aus diesem Grund bietet die RKZ in Zusammenarbeit mit dem Verbandsmanagement Institut (VMI) der Universität Freiburg 2017/18 wiederum den Basis-Lehrgang «Kirchenmanagement» an.

Der Basis-Lehrgang «Kirchenmanagement» richtet sich an Personen, die in kirchlichen oder staats-kirchenrechtlichen Strukturen Führungsaufgaben wahrnehmen. Er wird 2017/18 bereits zum sechsten Mal ausgeschrieben und vermittelt theoretische und praktische Kenntnisse eines modernen Managements, das an die Bedürfnisse der Kirche angepasst ist.

Der zweiteilige Basis-Lehrgang 2017/18 findet vom 26. bis 28. Oktober 2017 in Wislikofen AG und vom 25. Bis 27. Januar 2018 Schwarzsee FR statt.

Kursprospekt Basis-Lehrgang Kirchenmanagement 2017/18

Online-Anmeldung unter: www.rkz.ch/basislehrgang



© pixabay.com CCO

Was ist für die Existenz der Kirche relevant?

Wenn diese Frage ein Kirchenmanager stellt, dann geht es auch um Unternehmertum und Organisation. Die Kirche habe bei Herausforderungen durchaus die Freiheit, selber zu bestimmen, wo sie den Hebel ansetzt, schreibt Daniel Kosch, Generalsekretär der RKZ, in einem Blogbeitrag.



Handbuch zur kirchlichen Jugendarbeit

Buchtipp

Dass «die Jugend unsere Zukunft ist», gehört zu den Standardsätzen, wenn es um die Rechtfertigung jugendpastoraler Angebote und die Bereitstellung entsprechender Mittel geht. Gleichzeitig sind viele Aussagen über die kirchliche Jugendarbeit defizit- und problemorientiert: Zu wenig Beteiligung, zu wenig explizite Religiosität, zu wenig Engagement, zu wenig klare Ziele, zu wenig für Jugendpastoral geeignete Seelsorgende…

Wer über diese zwiespältigen Beurteilung der Ausgangslage hinauskommen und besser verstehen möchte, wie es um die Jugendarbeit der katholischen Kirche in der Deutschschweiz steht, welches ihre Herausforderungen und ihre möglichen Zukünfte sind, wird das neue Handbuch von Dominik Schenker mit Gewinn zur Hand nehmen. Hier meldet sich ein Fachmann mit breiten theoretischen Kenntnissen und einschlägiger praktischer Erfahrung zu Wort. Zu den Stärken des Buches gehört, dass es verstehen und differenzieren hilft. Dazu zwei Beispiele:

  • In den Jugendverbänden sind Mitgliederrückgang und Untervertretung von Kindern mit Migrantionshintergrund wichtige Themen. Der Gedanke ist naheliegend, das eine Problem lasse sich mit Hilfe des anderen lösen. Dominik Schenker macht aber plausibel, dass es schwierig ist, den Mitgliederrückgang durch vermehrten Einbezug von Kindern mit Migrationshintergrund zu kompensieren. Denn deren Einbezug macht die Arbeit für die Leiterinnen und Leiter anspruchsvoller. Zudem entsprechen die notwendigen Kultur- und Programmänderungen nicht allen bisherigen Teilnehmenden, so dass sich manche zurückziehen könnten.
  • Kirchliche Entscheidungsträger wünschen sich von der Jugendarbeit oft eine offensivere Thematisierung von Religion oder gar aktive Glaubensweitergabe. Eine intensivere Auseinandersetzung mit Theologie und Glaubensfragen führt jedoch zu hochschwelligeren Angeboten – und ist nicht «kombinierbar» mit niederschwelliger kirchlicher Jugendarbeit, braucht also eigene Gefässe. Diese – so Schenker – dürfen aber weder in Konkurrenz zur bestehenden Jugendarbeit stehen, noch kann diese Aufgabe von der offenen Jugendarbeit oder kirchlichen Jugendverbänden im Rahmen ihrer derzeitigen Aktivitäten erfüllt werden.

Wer meint, über die richtigen Rezepte für die kirchliche Jugendarbeit zu verfügen, oder hofft, es gebe die Jugendarbeit, welche prioritär zu fördern ist, damit die Jugend wieder «unsere Zukunft» wird, sollte dieses Buch nicht lesen. Wer sich ein realistisches Bild von möglichen Wegen in der Jugendpastoral machen möchte, wird von der Lektüre aber in hohem Masse profitieren.

Dominik Schenker, Organisierte Freiheit. Jugendarbeit der katholischen Kirche in der Deutschschweiz. Ein Handbuch, Edition NZN bei TVZ: Zürich 2017, 311 Seiten



©Adrian Michael

Ethik, Nachhaltigkeit und Verantwortung im Management

Intensivseminar vom 20. und 21. April 2017 im Kloster Disentis

Im vorliegenden Intensivseminar werden Anforderungen an das Management von kirchlichen und nicht-kirchlichen Organisationen mit grundlegenden Werten wie Verantwortung und nachhaltiges Handeln und Nutzen von Ressourcen verknüpft. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Frage: Was verstehen wir unter Begriffen wie «Ethik», «Verantwortung» und «Nachhaltigkeit».

Das Intensivseminar findet am 20. und 21 April 2017 in den Räumen des Klausur- und Kulturzentrums des Benediktinerklosters Disentis statt, einer Klostergemeinschaft, die sich auf Führungsgrundsätze beruft, die seit rund 1500 Jahren Bestand haben.

Detailliertere Informationen zum Programm, den Referenten/innen etc. finden Sie hier



Kirchgemeinden entdecken Umweltmanagement

Im September 2016 startet der schweizweit erste Lehrgang «Kirchliches Umweltmanagement».

Der «Grüne Güggel» ist das Zertifikat für Kirchgemeinden mit systematischem Umweltmanagement. Mit diesem Umweltzertifikat darf sich eine Kirchgemeinde schmücken, wenn sie ein vorgegebenes 10-Punkte-Programm erarbeitet und dieses von einem Gutachter prüfen lässt. Ziel ist die Verbesserung der Umweltleistung der Kirchgemeinde, sei es beim Sparen von Energie, bei der Förderung der Vielfalt von einheimischen Pflanzen und Tieren, beim Einkauf von umweltgerechten Produkten oder bei der Abfalltrennung.

Neuer Lehrgang «Kirchliches Umweltmanagement»

Ab diesem Herbst bietet die oeku einen neuen Lehrgang an, bei dem die zehn Schritte zum Umweltzertifikat erlernt werden können. Der Kurs dauert insgesamt sechs Tage von September 2016 bis April 2017 und richtet sich an Personen, die Kirchgemeinden zum «Grünen Güggel» führen wollen. Das können Kirchgemeinderäte, kirchliche Angestellte, Personen aus dem Pfarrteam, SigristInnen oder Ehrenamtliche sein. Während des Lehrgangs werden Kirchgemeinden besucht, die im Umweltmanagement bereits aktiv sind. So werden praktische Beispiele und die Personen dahinter vor Ort kennengelernt. Die Teilnehmenden erhalten ein Abschlusszertifikat und erarbeiten sich das Wissen, mit dem sie Kirchgemeinden bis zum internen Audit begleiten können.

Weiter Informationen:
Flyer Informationsabend
www.oeku.ch 



08.02.2016

Kirchenumnutzungen

Eine neue Publikation dokumentiert die Vorträge, die während dem ersten Schweizerischen Kirchenbautag am 21. August 2015 in Bern gehalten wurden und...

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24.08.2015

Ethisch-nachhaltig investieren

Eine Orientierungshilfe für Finanzverantwortliche katholischer Einrichtungen in Deutschland.

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