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 Aktuell 

Klärung zu Falschdarstellungen hinsichtlich der Besetzung der Leitungsfunktionen beim Katholischen Medienzentrum Zürich

Medienmitteilung der SBK und der RKZ vom 10. Juni 2024

Seit Längerem werden Berichte über die Nichtzustimmung von Medienbischof Josef Stübi zur Wahl von Annalena Müller in eine Co-Leitungsfunktion des Kath. Medienzentrums Zürich veröffentlicht, die falsche Informationen und Indiskretionen enthalten. Diese Zustimmung wurde in Absprache mit der SBK nicht erteilt, weil der Vorstand des Vereins Kath. Medienzentrum Zürich, der für die Auswahl der Leitungspersonen zuständig ist, wesentliche Erkenntnisse aus dem Bewerbungsverfahren nicht berücksichtigt hat. Die Zustimmung zur Wahl von Direktion und Redaktionsleitung/Chefredaktion – bei der es sich im Übrigen nicht um ein «nihil obstat» handelt, wie in diversen Artikeln zu lesen war – ist im «Rahmenstatut für die sprachregionale Medienarbeit der röm.-kath. Kirche in der Schweiz» geregelt.

Medienbischof Josef Stübi hat die Nichtzustimmung gegenüber dem Vorstand am 8. März 2024 mündlich und am 19. März 2024 schriftlich detailliert begründet. Aus Gründen des Daten- und Persönlichkeitsschutzes können dazu keine weiteren Auskünfte erteilt werden. Die Anstellung von Annalena Müller als Journalistin beim Kath. Medienzentrum Zürich war seitens SBK und RKZ nicht in Frage gestellt.


Für weitere Informationen:

Dr. iur. utr. Martin Wey, stellvertretender Generalsekretär SBK
martin.wey(at)bischoefe.ch oder 026 510 15 15

Sabine Stalder, stellvertretende Generalsekretärin RKZ
sabine.stalder(at)rkz.ch oder 044 266 12 03



Fachperson Missbrauch gesucht (50%)

Stelleninserat

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK), die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) und die Konferenz der Vereinigungen der katholischen Orden (KOVOS) führen gemeinsam die Dienststelle «Missbrauch im kirchlichen Kontext». Diese Dienststelle ist bei der RKZ in Zürich angesiedelt. 

Aufgrund der gestiegenen Aufgaben schaffen wir eine zweite Teilzeitstelle für eine

Fachperson der Dienststelle «Missbrauch im kirchlichen Kontext» (50 %)


Im Zentrum der Aufgabe liegen die verschiedenen nationalen Projekte der katholischen Kirche im Zusam-menhang mit sexualisierter Gewalt und Missbrauch der geistlichen Autorität. SBK, RKZ und KOVOS arbeiten dazu in einer Arbeitsgruppe intensiv zusammen. Die Projekte beziehen sich auf die wissenschaftliche Erforschung und diverse Massnahmen im Bereich Prävention und Intervention. Nähere Informationen unter: www.missbrauch-kath-info.ch

Die Fachperson unterstützt in fachlicher Hinsicht den Leiter der Dienststelle (Dr. Stefan Loppacher) und die Arbeitsgruppe in den Projekten und übernimmt im Weiteren verschiedene administrative Arbeiten (Sitzungs-protokolle, Informationen zusammenstellen, Website aktualisieren).

Ihr Profil

  • Fachkompetenz im Umgang mit grenzverletzendem Verhalten und sexuellem Missbrauch
  • Kenntnisse/Erfahrungen in den Bereiche Projektmanagement und/oder Organisationsentwicklung
  • Organisatorische und administrative Fähigkeiten für die Arbeit in Gremien
  • Gewandtheit im schriftlichen Ausdruck in Deutsch oder Französisch sowie Vertrautheit mit der jeweils anderen Sprache und Kultur
  • Vertrautheit mit den Strukturen der katholischen Kirche in der Schweiz.

Unser Angebot

Es gibt angenehmere Aufgaben, als sich bei der katholischen Kirche gegen Missbrauch zu engagieren. Aber wir versichern Ihnen, dass wir es ernst meinen und schrittweise vorwärtskommen wollen. Sie arbeiten mit den obersten Verantwortlichen der drei nationalen Organisationen zusammen, um die Kirche zu einem Ort zu ma-chen, an welchem Menschen jeglichen Alters sicher sind. 

Ihr Arbeitsplatz befindet sich in Zürich. Lohn und Anstellungsbedingungen richten sich nach der Anstellungs-ordnung der katholischen Kirche im Kanton Zürich. Wir fördern die berufliche Gleichstellung von Personen unterschiedlichen Geschlechts.

Auf Ihre Fragen antworten Ihnen gerne Stefan Loppacher (stefan.loppacher(at)fgsbk.ch, 044 266 12 63), Urs Brosi (urs.brosi(at)rkz.ch, 044 266 12 00) oder Bischof Joseph Maria Bonnemain (bischofsassis-tenz(at)bistum-chur.ch).

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen schicken Sie in digitaler Form bis am 12. Juli 2024 an bewerbungen(at)rkz.ch.



© Christoph Wider

Neue Vorstandsmitglieder für ein breit aufgestelltes katholisches Medienzentrum

Medienmitteilung der SBK und der RKZ vom 31. Mai 2024

Nach der Wahl des neuen Direktors des Katholischen Medienzentrums der Deutschschweiz kath.ch im April 2024 wird an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 20. Juni 2024 auch der Vorstand des Katholischen Medienzentrum gewählt. Die beiden mitfinanzierenden Organisationen, die Schweizer Bischofskonferenz SBK und die Römisch-katholische Zentralkonferenz RKZ, konnten ausgewiesene Fachpersonen aus unterschiedlichen Bereichen als Kandidatinnen und Kandidaten gewinnen, damit sich das Medienzentrum unter der neuen Führung weiter als gewichtige Stimme in der katholischen Kirche profilieren kann. Ziel ist unabhängiger und qualitätsvoller Journalismus, der kritisch und fair auch die Spannungsfelder der katholischen Kirche beleuchtet.

Medienmitteilung vom 31. Mai 2024



Neue Fachstelle «Ethik und Gesellschaft»

Medienmitteilung der SBK, RKZ und Fastenaktion vom 29. Mai 2024.

Die Schweizer Bischofskonferenz, die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz und Fastenaktion gründen ab Herbst dieses Jahres eine gemeinsame Dienststelle «Ethik und Gesellschaft»". Ziel der neuen Fachstelle ist es, die sozial-, bio- und umweltethische Stimme der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz zu stärken.

Die Dienststelle «Ethik und Gesellschaft» wird zu wichtigen ethischen Fragen Stellung nehmen und kirchliche Institutionen und Organisationen beraten. Sie wird Hintergrundinformationen, Entscheidungsgrundlagen, Stellungnahmen und Positionspapiere zu anstehenden Abstimmungen und Referenden erarbeiten. 

Das Team der neuen Dienststelle wird sich auf nationaler und internationaler Ebene vernetzen und Dialogangebote und -anlässe schaffen. Die Dienststelle wird strategisch durch einen Steuerungsausschuss von Vertretern und Vertreterinnen der drei Trägerorganisationen geleitet und von den Präsident/-innen der Kommissionen für «Bioethik» und «Justitia et Pax» ergänzt.

Der Steuerungsausschuss wird sich im zweiten Quartal 2024 formieren sowie die zukünftigen thematischen Prioritäten festlegen. 

Gemeinsam möchten die Träger mit der Dienststelle ihre sozialethische Stimme in der Öffentlichkeit durch Publikationen, Öffentlichkeitsarbeit und Bildungsangebote stärken. 

Sozialethik kann einen wichtigen Beitrag leisten für eine Welt, in der die Menschenwürde, die Freiheit und der Planet geachtet werden. Sie zeigt gesellschaftliche Zusammenhänge auf, beschreibt Herausforderungen und wirft Fragen auf. Sie gibt Orientierung bei Fragen nach Gerechtigkeit, Verantwortung, Nachhaltigkeit, Solidarität oder Subsidiarität.


Weitere Auskünfte erteilen:

Davide Pesenti, Generalsekretär der SBK
026 510 15 15, davide.pesenti(at)bischoefe.ch

Urs Brosi, Generalsekretär der RKZ
044 266 12 00, urs.brosi(at)rkz.ch

Helena Jeppesen, Leiterin Kooperationen Inland bei Fastenaktion
041 227 59 88, jeppesen(at)fastenaktion.ch



Massnahmen gegen Missbrauch und dessen Vertuschung

Erste Zwischenresultate: wichtige Partnerschaften und Klärungen für die im September 2023 beschlossenen Massnahmen liegen vor

Betroffene von sexuellem Missbrauch im kirchlichen Umfeld sollen künftig überall in der Schweiz professionelle und unabhängige Beratung erhalten, Täter zur Rechenschaft gezogen, Risiken für weitere Missbräuche auf allen Ebenen der Institutionen minimiert und Vertuschung verhindert werden.

Die drei nationalen kirchlichen Institutionen der Schweiz – SBK, RKZ und KOVOS – haben am 27. Mai 2024 in einem Zwischenbericht aufgezeigt, wo die Arbeiten stehen.

  1. Die unabhängige Beratung von Betroffenen soll künftig ausschliesslich durch die staatlich anerkannten Opferberatungsstellen erfolgen. Die kircheninternen Melde- und Fallbearbeitungstrukturen werden zusammen mit externen Fachleuten überprüft und weiterentwickelt.
  2. Externe psychologische Abklärungen sollen gewährleisten, dass nur Personen in den kirchlichen Dienst gelangen, die für die pastorale Arbeit mit Menschen geeignet sind.
  3. Für die Führung von Personaldossiers und die Weitergabe von relevanten Informationen über kirchliche Mitarbeitende werden schweizweit einheitliche Standards eingeführt, um beispielsweise Versetzungen bei Fehlverhalten zu unterbinden.
  4. Die wissenschaftliche Aufarbeitung wird fortgesetzt, erneut in Zusammenarbeit mit dem Historischen Seminar der Universität Zürich. Die Resultate werden 2027 präsentiert.
  5. Die Mitglieder aller drei Auftraggeberinnen verpflichten sich, keine Akten mehr zu vernichten, die im Zusammenhang mit Missbrauchsfällen stehen oder den Umgang damit dokumentieren.
  6. Ein nationales kirchliches Gericht soll die einheitliche Rechtsprechung in allen Bistümern der Schweiz gewährleisten. Betroffene sollen Verfahrensrechte erhalten. Zudem soll das Gericht auch kirchenexterne Juristen und Juristinnen umfassen.

Zum aktuellen Stand des Projekt: Aufarbeitung Missbrauch Schweiz

Faktenblatt zum Stand der Umsetzung



Die katholische Kirche in der Schweiz schafft eine nationale «Synodalitätskommission»

Medienmitteilung der SBK und der RKZ vom 10. April 2024

Im Wunsch nach mehr Partizipation und Gemeinschaft bei der Erfüllung ihres Auftrags will die katholische Kirche in der Schweiz eine «Synodalitätskommission» ins Leben rufen. Das neue Gremium wird für eine auf fünf Jahre befristete Probephase errichtet, in der es Formen der synodalen Entscheidungsfindung auf nationaler Ebene testen soll.

Angeregt durch den Impuls, den Papst Franziskus der Kirche seit 2021 gibt, will auch die katholische Kirche in der Schweiz die Synodalität als kirchlichen Stil für Entscheidungsprozesse fördern. Der spirituelle Ansatz besteht darin, das Hören auf den Heiligen Geist zu verbinden mit dem Hören auf die Stimme der Menschen; kirchliche Amtsträger und Gläubige versuchen in einem gemeinsamen Prozess, die Bedeutung des Evangeliums Christi neu zu entdecken und für den Auftrag der Kirche fruchtbar zu machen.

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) und die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) gewährleisten gemeinsam die Rahmenbedingungen für die synodale Erprobungsphase. Sie haben ein Statut beschlossen, das der Synodalitätskommission erlauben soll, ihren Auftrag auszuüben und die strategische Verantwortung für die Umsetzung der synodalen Erprobungsphase zu übernehmen. SBK und RKZ sichern die Finanzierung des neuen Gremiums einschliesslich einer eigenen Geschäftsführung, die beim SPI in St. Gallen angesiedelt sein soll.

Die Synodalitätskommission soll aus dreissig Mitgliedern bestehen: Vertreterinnen und Vertretern aus den verschiedenen Sprachregionen, aus Jugend- und Erwachsenenorganisationen, aus der Migration, aus Orden, aus der wissenschaftlichen Theologie und Liturgie sowie aus verschiedenen Bereichen der Pastoral. In die Kommission integriert wird die bisherige Pastoralkommission der Bischofskonferenz. Die Mitglieder werden im Laufe dieses Jahres von der SBK ernannt.

Ein Büro, bestehend aus fünf Mitgliedern, wird die Geschäfte vorbereiten und die Aufträge der Kommission umsetzen.

Die Aufgaben der Synodalitätskommission sind vielfältig:

  • Die Hauptaufgabe ist, den synodalen Prozess auf der nationalen Ebene im Rahmen der Erprobungsphase zu gestalten und die Erfahrungen auszuwerten.
  • Im Weiteren wird sie den weltkirchlichen synodalen Prozess verfolgen und für die Arbeit in der Schweiz fruchtbar machen.
  • Sie fördert das gegenseitige Verständnis über die unterschiedlichen Sichtweisen von Synodalität und die unterschiedlichen Erfahrungen ihrer Umsetzung in den Bistümern, Sprachräumen und in der postmigrantischen Vielfalt.
  • Sie soll geeignete Formate der synodalen Beratung und Entscheidungsfindung entwickeln und erproben.
  • Es sind Prioritäten für die Erneuerung der katholischen Kirche in der Schweiz zu erarbeiten, verbunden mit Empfehlungen zu möglichen Vorgehensweisen zuhanden der SBK, der RKZ oder anderen Instanzen.
  • Jedes Jahr organisiert sie einen Reflexionstag zusammen mit der SBK, dem Präsidium der RKZ sowie weiteren Gruppierungen, um gemeinsam den Stand und die Perspektiven der synodalen Erprobungsphase zu überdenken.

Weitere Auskünfte erteilen:

Julia Moreno, Leiterin des Kommunikationsdienstes SBK
026 510 15 25, julia.moreno@bischoefe.ch

Urs Brosi, Generalsekretär RKZ
044 266 12 00, urs.brosi@rkz.ch



©Stefan Maurer

Rückschau mit Aussicht – Der Kardinal, die Synodalität und die Schweiz

Rückblick von Arnd Buenker auf den Besuch von Kardinal Mario Grech in der Schweiz

Synodalität ist anspruchsvoll. Im Kern geht es um Verständigung untereinander und im Hören auf Gott. In der Schweiz kommt hinzu, dass die Sprach- und Kulturvielfalt riesig ist und die Mentalitäten sehr unterschiedlich. Dennoch auf nationaler Ebene als Kirche gemeinsam unterwegs zu sein, braucht viel Verständigungsarbeit. Es gibt noch zu tun. Das zeigte der Besuch von Kardinal Grech, dem Generalsekretär der Synode, in der Schweiz.

Zur Rückschau



Jahres- und Finanzbericht 2023 der RKZ

Nachfolgend stehen der aktuelle Jahres- und Finanzbericht der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) für das Jahr 2023 zum Download bereit. Die beiden Berichte geben Einblick in unsere Tätigkeiten und Anliegen sowie in die Verwendung der anvertrauten finanziellen Mittel.

Genauere Informationen zur Jahresrechnung und Bilanz der RKZ sind beim Generalsekretariat der RKZ erhältlich.

Jahresbericht 2023

Finanzbericht 2023