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Klimaneutrale Kirchgemeinde - Notwendig und möglich?

Save the date für das zweite ökumenische Netzwerktreffen vom 28. September 2022

Bis zum Jahr 2050 soll die Schweiz klimaneutral werden. Was bedeutet das für Kirchen und Kirchgemeinden?

Am 28. September 2022 führt die Fachstelle «oeku Kirchen für die Umwelt» ihr zweites ökumenische Netzwerktreffen durch. Thema des Anlasses ist es, Möglichkeiten von Kirchen aufzuzeigen, wie sie den Ausstoss von Klimagasen reduzieren können (Flyer).

Das Positionspapier «Treibhausgas und Klimaneutralität der Kirchen» der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) gibt einen Einblick über den Stand der Debatte in Deutschland. Dr. Oliver Foltin, Autor des Positionspapiers, konnte als Referent für das Netzwerktreffen gewonnen werden.



«Synodal» ist mehr als «dual»

Stärken und Entwicklungsbedarf der schweizerischen Kirchenstrukturen auf dem Weg zu einer synodalen Kirche. Artikel von Daniel Kosch.

In Diskussionen um die Zukunft der römisch-katholischen Kirche spielt das Konzept der Synodalität eine zentrale Rolle. Gemäss Papst Franziskus ist der «Weg der Synodalität das, was Gott sich von der Kirche des 3. Jahrtausends erwartet». Da eine stärkere Beteiligung der Laien an Entscheidungen zu den zentralen Merkmalen einer synodalen Kirche gehört, ist es in der Schweiz notwendig, das Verhältnis zwischen Synodalität und dem für die hiesigen Kirchenstrukturen typischen «dualen System» zu klären. Dabei zeigen sich sowohl synodalitätsfördernde als auch synodalitätserschwerende Aspekte. Das duale System bietet daher gleichzeitig grosse Chancen und echte Herausforderungen für eine Kirche, die sich konsequent auf den Weg der Synodalität begibt.

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«Kein Ferrari, aber…»

Die RKZ als Motor für Veränderung in der Kirche. Ein Gespräch mit Renata Asal-Steger und Daniel Kosch auf kath.ch

Die Zukunft der Kirchenfinanzen

Artikel von Daniel Kosch zur Prospektivstudie «Zukunft der Kirchenfinanzen» in der Schweizerischen Kirchenzeitung (SKZ)

Die Römisch-Katholische Zentralkonferenz (RKZ) und die Evangelisch-Reformierte Kirche Schweiz (EKS) haben eine Studie zur mittelfristigen Zukunft der Kirchenfinanzen erstellen lassen, die nun vorliegt.

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Quellenangabe: Schweizerische Kirchenzeitung (SKZ), Ausgabe 08 I 2022, 21. April 2022



Der Kirche fehlen zuerst die Mitglieder, dann das Geld

Sendung auf Radio Life Chanel zur Studie Zukunft der Kirchenfinanzen

Prospektivstudie «Zukunft der Kirchenfinanzen»

Im Auftrag der Evangelisch-Reformierten Kirche Schweiz (EKS) und der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ)

Insgesamt rund 5 Millionen der ca. 8,7 Millionen bzw. 57% der Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz gehören einer der beiden grossen Kirchen an. Neben ihrem Auftrag, das Evangelium zu verkündigen, die Gemeinschaft der Gläubigen im Gottesdienst zu versammeln und Menschen seelsorglich zu begleiten, nehmen sie viele Aufgaben wahr, die der ganzen Gesellschaft zugutekommen, dies insbesondere im Bereich des Sozialen, der Bildung und der Kultur. Darüber hinaus leisten sie Beiträge zur Wertevermittlung und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese und andere Aufgaben erfüllen sie nicht zuletzt dank der Erträge aus Kirchensteuern und Beiträgen der öffentlichen Hand. Diese ermöglichen es den Kirchen nicht nur, Seelsorgende und zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzustellen, sondern auch unzählige Freiwillige zu gewinnen und zu begleiten, die einen nicht nur aus finanziellen Gründen sehr wichtigen Beitrag zum kirchlichen Leben sowie zum Gemeinwohl leisten.

Angesichts der Bedeutung all dieser Leistungen für die Kirchen und für die Gesellschaft ist es verständlich, dass die Frage nach der finanziellen Zukunft regelmässig für Diskussionen sorgt. Die Frage, wann und in welchem Ausmass sich der Rückgang der Mitglieder signifikant spürbar in den Finanzen niederschlägt wird immer dringlicher. Sie veranlasste die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) und die Römisch-katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ), eine Studie zur Zukunft der Kirchenfinanzen in Auftrag zu geben. Das Ergebnis des Auftrags, den EKS und RKZ an die aus früheren Projekten mit der Thematik vertraute Firma Ecoplan AG vergaben, liegt nun vor. Im Fokus stehen die Mitgliederentwicklung und die Entwicklung der Erträge aus Kirchensteuern natürlicher Personen. Berücksichtigt sind zudem die Kirchensteuern von Unternehmen und die Beiträge der öffentlichen Hand.

Die Ergebnisse und Perspektiven der Studie eröffnen den Kirchen ein Zeitfenster, das sie nutzen werden, um sich auf Veränderungen einzustellen. Daher wünschen die EKS und die RKZ der Studie die nötige Aufmerksamkeit und konstruktive Debatten über ihre Konsequenzen, die weit über das Finanzielle hinausgehen, betreffen sie doch den Umgang der Kirchen mit ihren Mitgliedern ebenso wie ihre Aufgaben und ihre Stellung in der Gesellschaft.

Bericht Zukunft der Kirchenfinanzen - Abschätzung und Analyse

Überlegungen zum Bericht Zukunft der Kirchenfinanzen aus Sicht der RKZ



Pilotprojekt zu Missbrauch in der Kirche gestartet, Ergebnisse im Herbst 2023

Medienmitteilung der SBK, RKZ und KOVOS vom 4. April 2022

Die katholische Kirche der Schweiz stellt sich mit einem Pilotprojekt einem dunklen Kapitel: In ihrem Auftrag hat ein Forschungsteam der Universität Zürich mit der wissenschaftlichen Untersuchung der sexuellen Übergriffe im Umfeld der katholischen Kirche begonnen. Dafür sollen in den kommenden Monaten auch die bischöflichen Geheimarchive geöffnet werden. Dies wurde am 4. April 2022 an einer Medienkonferenz in Lausanne bekannt gegeben.

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK), die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) und die Konferenz der Vereinigungen der Orden und weiterer Gemeinschaften des gottgeweihten Lebens (KOVOS) haben den beiden Professorinnen Monika Dommann und Marietta Meier des Historischen Seminars der Universität Zürich den Auftrag für ein Pilotprojekt erteilt. Innerhalb eines Jahres soll das Forschungsteam die Rahmenbedingungen einer historischen Untersuchung sexueller Ausbeutung im kirchlichen Umfeld seit der Mitte des 20. Jahrhunderts evaluieren und damit Grundlagen für künftige Forschungsprojekte bereitstellen. Die Ergebnisse werden im Herbst 2023 präsentiert.

Medienmitteilung der Auftraggeberinnen SBK, RKZ und KOVOS

Medienmitteilung des Forschungsteams, Statements der Auftraggeberinnen und der Betroffenenorganisationen sowie weitere Informationen zum Pilotprojekt: www.missbrauch-kath-info.ch



© Christian Merz

Miteinander vorwärts: Die RKZ feiert 50-Jahre und wählt Urs Brosi zum neuen Generalsekretär

Medienmitteilung zur Plenarversammlung der RKZ vom 25./26. März 2022 in Näfels/Filzbach

Erstmals in der 50-jährigen Geschichte fand ein gemeinsamer Anlass der RKZ-Delegierten und der Mitglieder der Schweizer Bischofskonferenz statt. Im Rahmen ihrer Geschäftssitzung wählte die RKZ zudem Urs Brosi zum neuen Generalsekretär. Zudem befasste sie sich mit den Konsequenzen der Studie zur Zukunft der Kirchenfinanzen für die katholische Kirche in der Schweiz.

Medienmitteilung vom 1. April 2022



Jahres- und Finanzbericht 2021 der RKZ

Nachfolgend stehen der aktuelle Jahres- und Finanzbericht der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) für das Jahr 2021 zum Download bereit. Die beiden Berichte geben Einblick in unsere Tätigkeiten und Anliegen sowie in die Verwendung der anvertrauten finanziellen Mittel.

Genauere Informationen zur Jahresrechnung und Bilanz der RKZ sind beim Generalsekretariat der RKZ erhältlich.

Jahresbericht 2021

Finanzbericht 2021



Urs Brosi wird Generalsekretär der RKZ

Medienmitteilung der RKZ vom 26. März 2022

An ihrer Plenarversammlung vom 25./26. März 2022 haben die Delegierten der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) den Theologen und Kirchenrechtler Urs Brosi einstimmig zum neuen Generalsekretär der RKZ gewählt. Er tritt am 1. Dezember 2022 die Nachfolge von Daniel Kosch an, der diese Funktion seit 2001 innehatte und altershalber zurücktritt.

Vor seiner Wahl hielt Urs Brosi fest, er sei «nicht der Verkäufer, der die ramponierte Kirche supertoll darstellt». Wichtiger sei ihm, «dass wir glaubwürdig auftreten, dass die Kirche theologisch redlich denkt und spricht, dass wir nach innen leben, was wir nach aussen verkünden».

Im Namen des Präsidiums der RKZ gratulierte Renata Asal-Steger dem künftigen Generalsekretär zu Wahl. Als langjähriger Vertreter der Thurgauer Landeskirche und als Mitglied verschiedener Gremien innerhalb der RKZ und der Mitfinanzierung SBK-RKZ ist Urs Brosi mit den Herausforderungen und mit den konkreten Aufgaben bereits vertraut. Dementsprechend hielt Renata Asal-Steger fest: «Es ist gut, dass mit der Wahl von Urs Brosi die Kontinuität sichergestellt ist. gleichzeitig freuen wir uns auf neue Impulse und darauf, dass er neue Ideen einbringen und das Gesicht der RKZ mitprägen wird.»


Urs Brosi (1965) wuchs in Basel auf. Nach der Matura studierte er Philosophie in München und katholische Theologie in Luzern und Rom. Nach dem Pastoralkurs wirkte er vier Jahre als Pastoralassistent in der Pfarrei Dreifaltigkeit in Bern. An der Universität Münster spezialisierte er sich im kanonischen Recht und war anschliessend fünf Jahre wissenschaftlicher Assistent an der Professur für Kirchenrecht und Staatskirchenrecht der Universität Luzern. Während zwei Jahren arbeitete er als Bildungsverantwortlicher des Bistums Basel für die Weiterbildung der kirchlichen Mitarbeitenden. Seit 2008 ist er Generalsekretär und Geschäftsführer der Katholischen Landeskirche des Kantons Thurgau. In dieser Eigenschaft vertritt er bislang die Thurgauer Landeskirche in der RKZ und engagiert sich in Gremien der RKZ und der Mitfinanzierung SBK-RKZ.

In der Landeskirche Thurgau war er unter anderem an der Entwicklung eines neuen Finanzausgleichs und an der Erarbeitung einer neuen Landeskirchenverfassung beteiligt, ferner am Bau eines landeskirchlichen Zentrums in Weinfelden. Nebenberuflich ist Urs Brosi seit 20 Jahren als Dozent für Kirchenrecht am Studiengang Theologie (TBI) aktiv, er wirkt ferner als Diözesanrichter im Bistum Basel und stand 20 Jahre lang im Dienst der Armeeseelsorge.