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 Aktuell 

Pastoral in den Kontexten menschlicher Mobilität und Migration

Berufsbegleitende und zertifizierte Weiterbildung für mobilitäts- und migrationssensible Menschen in Kirche und zivilgesellschaftlichen Organisationen

Sowohl in zivilgesellschaftlichen als auch in kirchlichen Kontexten ist die Frage nach dem Umgang mit menschlicher Mobilität und Migration nicht nur hochaktuell, sondern sie zeigt sich als bleibende Herausforderung im Umgang mit den Erfahrungen des gegenseitig erfahrenen «Anders-Seins». Um diese Herausforderungen mit all ihren Chancen und Risiken zu gestalten, sind mobilitäts- und migrationssensible Menschen gefragt, die in ihren Verantwortungsbereichen an einer entsprechenden kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Kultur oder entsprechenden Programmen mitarbeiten.

Der onlinebasierte CAS-Weiterbildungsstudiengang «Pastoral in den Kontexten menschlicher Mobilität und Migration» richtet sich an Menschen, die in ihrem beruflichen und ehrenamtlichen Umfeld sensibel für diese Herausforderungen sind. Das CAS ist an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg verortet und wird vom Zentrum für vergleichende Pastoraltheologie in Kooperation mit dem Scalabrini International Migration Institute (SIMI/Rom) für all Interessierte aus der Schweiz, Deutschland und Österreich angeboten. Der geplante Beginn ist nach Ostern 2020.

Weitere Informationen zum CAS-Studiengang finden Sie hier



Öffentliche Leadership-Seminare

Veranstaltungshinweise

Um neue Impulse in den eigenen Führungsalltag mitzunehmen, bietet das Lassalle-Institut folgende Leadership-Seminare an:

Das Lassalle-Institut ist eine in der Schweiz einzigartige Bildungseinrichtung, die Fragen von Leadership, Ethik, Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung zusammenbringt. Es richtet sich an Führungspersönlichkeiten in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und begleitet sie auf dem Weg zu guten Entscheidungen. Durch Seminare, Vorträge, Tagungen und Forschung fördert das Lassalle-Institut eine von Werten getragene Unternehmenskultur und bietet Raum, Herausforderungen des Führungsalltags zu reflektieren und lädt zum Dialog ein.



Ökumene in säkularer Gesellschaft

Tagung

An der Theologischen Fakultät der Universität Luzern findet am 18. und 19. März 2020 eine Tagung zur Ökumene in säkularer Gesellschaft statt. Die Tagung ist öffentlich und kostenlos.

Flyer zur Tagung



«Ich hoffe, dass 2020 ein Ruck durch die Kirche Schweiz geht»

Der scheidende Präsident der Römisch-Katholischen Zentralkonderenz (RKZ) zieht Bilanz.

Ende 2019 endet die vierjährige Amtszeit des RKZ- Präsidiums von Luc Humbel. Im Interview mit kath.ch zieht er Bilanz. Enttäuscht ist er vom Rückzieher der Bischöfe, den Weg einer Erneuerung der Kirche nicht auf nationaler Ebene anzugehen. Zum Interview →



Wer ist eigentlich Renata Asal-Steger (LU)?

Porträt der neuen RKZ-Präsidentin

Frau Asal-Steger, zunächst herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl zur neuen RKZ-Präsidentin! Ihre Kandidatur stellten sie unter ein Wort von Albert Einstein: «Auf Veränderung hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof stehen und auf ein Schiff warten». Inwiefern trifft das auf ihren bisherigen Lebensweg zu? 

Als erstes danke ich ganz herzlich für das Vertrauen, das mir mit der Wahl entgegengebracht wird. Ich trete dieses Amt mit grosser Freude und Elan, aber auch mit Respekt an.

Das Zitat drückt bildhaft aus, was mich und meinen Lebensweg auszeichnen. Seit jeher gestalte ich gerne mit in Kirche, Gesellschaft und Politik. Diese Lebenshaltung war mit ein Grund für meine Kandidatur.

Welches sind Ihre zwei oder drei wichtigsten Ziele für die anstehende Legislaturperiode 2020-2021? 

Die Stimmen in der katholischen Kirche nach Veränderung sind unüberhörbar. Beharrlich und beherzt werde ich mich einsetzen, dass die katholische Kirche Schweiz ernsthafte und glaubwürdige Schritte der Erneuerung geht. Weitere Herausforderungen, die nach tragfähigen und zukunftsweisenden Lösungen verlangen, sind das Projekt Gesamtkonzept Migrantenpastoral und die Mitfinanzierung.

Welche Erwartungen haben Sie an Ihre Kolleginnen und Kollegen im Präsidium und in der Plenarversammlung? 

In der RKZ widerspiegeln sich die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Schweiz hinsichtlich Sprachen Strukturen und Finanzen. Wesentlich ist, dass wir uns sowohl im Präsidium als auch in der Plenarversammlung trotz dieser Verschiedenheit als kirchliche Gemeinschaft verstehen und solidarisch mitei-nander unterwegs sind ist. Dafür möchte ich Sorge tragen.

Frau Asal-Steger, gleichzeitig sind Sie in den kommenden zwei Jahre auch Synodalratspräsidentin der Katholischen Kirche im Kanton Luzern. Welche Aufgaben stehen dort im Vordergrund?

Die drei Luzerner Landeskirchen haben 2020 Grund zur Freude. Wir feiern gemeinsam das 50-jährige Be-stehen. So werden wir vermehrt in ökumenischer Verbundenheit öffentlich präsent sein. Zudem steht die Erarbeitung von Massnahmen mit Blick auf die steigenden Kirchenaustritte, die Unterstützung von Kirchgemeinden bei Strukturfragen wie Fusionen sowie eine Überprüfung der Aufgaben des Synodalrates an.

Sie sind seit 2012 RKZ-Delegierte und gehören seit 2014 dem RKZ-Präsidium als Vizepräsidentin an. Wie hat sich die RKZ aus Ihrer Sicht in den letzten 6 Jahren verändert und wo sehen Sie heute die Stärken der RKZ? 

Ein bedeutsames Datum ist sicherlich der 11. Dezember 2015. Damals wurde die Zusammenarbeit zwischen der SBK und der RKZ mittels Vereinbarung neu und verbindlich geregelt. Auch hat die RKZ vor 2 Jahren beschlossen, vermehrt in den Dialog mit der Politik und der Gesellschaft zu treten. So beteiligt und engagiert sie sich zusammen mit der EKS in der Trägerschaft des Poltit-Forums Bern.

Wenn Sie einen Wunsch an die Schweizer Bischofskonferenz richten könnten: Was würden Sie sich wünschen? 

Ich spüre bei mir und bei vielen Menschen eine tiefe Sehnsucht nach einer Kirche, die sich aufmacht und sich mutig den Fragen der Zeit stellt. Von Herzen wünsche ich mir von den Schweizer Bischöfen, dass sie sich entschieden auf den Weg der Erneuerung machen und die RKZ partnerschaftlich in diesen Prozess einbeziehen.

Wenn Sie wählen müssten, was ziehen Sie vor?

Ein Spaziergang in einer verschneiten Winterlandschaft – ein Wellnesswochenende im Bürgenstock Resort
«Einen Spaziergang in einer verschneiten Winterlandschaft»

Ein Eventbesuch am Humorfestival in Arosa – ein Opernbesuch im Teatro alla Scala in Mailand
«Einen Eventbesuch am Humorfestival Arosa»

eine festliche Weihnachtsmesse – einen Gottesdienst unter freiem Himmel
«Eine Feier unter Gottes freiem Himmel»

einen guten Film im Fernsehen – eine spannende Politik-Sendung
«Am liebsten einen TATORT- der gute Mix aus gesellschaftspolitischen Fragen und spannender Unterhaltung»

Ferien auf der Insel – eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela
«Eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela»



Kirche und Staat - damals und heute

Veranstaltungshinweis zu zwei Vortragsabende und einem Podium anlässlich 150 Jahre Landeskirchen Thurgau

Vor 150 Jahren wurde im Kanton Thurgau mit der Einführung des Landeskirchenrechts die Beziehung zwischen Staat und Kirchen neu geregelt. Die 1869 neu geschaffene Beziehung von Staat und Kirche schuf die Grundlagen für die Selbstbestimmung der Kirchen, für die Religionsfreiheit und für den religiösen Frieden. Das Verhältnis von Kirche und Staat im Thurgau und in der Kirchenlandschaft Schweiz wird im Rahmen von zwei Vortragsabenden und an einem Podium beleuchtet.

1. Vortragsabend: Zwei Himmel über dem Thurgau19. Februar 2020 | 20.00 - 21.45 Uhr
2. Vortragsabend: Das Verhältnis von Kirche und Staat in der heutigen Schweiz5. März 2020 | 20.00 - 21.45 Uhr
Podium: Kirche, Staat und Politik – Zusammenarbeit oder Widerspruch?19. März 2020 | 19.30 - 21.00 Uhr

Die Evangelische und Katholische Landeskirchen im Kanton Thurgau feiern gemeinsam 150 Jahre!  Unter dem Motto «Ein Stück Himmel im Thurgau» finden verschiedene Anlässe und Angebote statt. Weitere Informationen findet man unter 150himmel.ch.



«In der Schweiz gibt es Religionsgeschichten mit Sprengstoff.»

Das Katholische Medienzentrum hat Raphael Rauch als neuen Redaktionsleiter von kath.ch gewählt.

Raphael Rauch wird ab 1. April kommenden Jahres die Redaktion des Newsportals kath.ch leiten. Der 34-jährige Journalist und Theologe tritt die Nachfolge von Sylvia Stam an. Der Vorstand des Katholischen Medienzentrums, welches das Portal betreibt, will kath.ch zudem neu profilieren. Damit sollen Ereignisse schnell publiziert und kommentierend eingeordnet werden, um die Relevanz im kompetitiven Medienumfeld zu stärken.

Raphael Rauch hat sich durch Erfahrungen in der ZDF-Redaktion heute.de und beim Schweizer Radio SRF als kompetenter Fachjournalist für Religion und Gesellschaft etabliert. Bei der SRF «Rundschau» und als freier Mitarbeiter von kath.ch zeigte er in den vergangenen Monaten Leidenschaft für investigative Recherche: «Vom Frauenkirchenstreik bis zu den Piusbrüdern liegen in der Schweiz Religionsgeschichten mit Sprengstoff», sagt der designierte Redaktionsleiter. «Die Menschen interessieren sich für Spiritualität. Ihre Fragen aufzugreifen und die religiöse Landschaft der Schweiz kritisch und kompetent zu begleiten, reizt mich sehr.»

Medienmitteilung vom 12. Dezember 2019



Mit Renata Asal-Steger übernimmt eine Frau das Präsidium der RKZ

Medienmitteilung zur Plenarversammlung der RKZ vom 29./30. November 2019 in Zürich

Zwei Höhepunkte prägten die letzte Plenarversammlung der RKZ in der Amtsdauer 2018-2019: Die Aufnahme der Schwyzer Kantonalkirche und die Wahl von Renata Asal-Steger zur Präsidentin der Zentralkonferenz. Daneben gaben weitere wichtige Geschäfte zu reden: Der «Gemeinsame Weg zur Erneuerung der Kirche», die Erneuerungswahlen für sämtliche Gremien, die Revision des Schlüssels für die RKZ-Beiträge, der Abschluss von Leistungsvereinbarungen und teils kontroverse Finanzentscheidungen.

Medienmitteilung vom 3. Dezember 2019



©Peter Schulthess

the swiss prison photo project

Eine Ausstellung über fotografische Einblicke in Schweizer Gefängnisse.

Die Ausstellung the swiss prison photo project im Polit-Forum Bern im Käfigturm gibt vom 15. November 2019 bis am 04. April 2020 einen aktuellen Einblick in die Einrichtungen des Freiheitsentzugs der Schweiz. Grossformatige Farbfotografien von Peter Schulthess zeigen Augenblicke der Realität hinter Gittern und Mauern und vermitteln einen Eindruck vom Alltag, den Lebens-, Arbeits- und Freizeitbereichen der Gefangenen.

Mehr Informationen zur Austellung

Die Ausstellung wird von zahlreichen Podiumsveranstaltungen zu Themen rund um den Justizvollzug begleitet, u.a.:

  • 27. Januar, 22. und 29. Februar 2020: Schuld und Strafe, Sühne und Vergebung – wozu eigentlich Freiheitsentzug? 
    Straftaten verlangen danach, geahndet und nach geltendem Recht bestraft zu werden. Ist die mit einem Vergehen verbundene Schuld mit der Verbüssung einer Gefängnisstrafe beglichen – für den Täter,  in Opfer, das gesellschaftliche Rechtsempfinden? Was trägt der Strafvollzug im Gefängnis zur Bewältigung einer Straftat bei – oder auch nicht? Drei Fachpersonen lassen an ihren unterschiedlichen Perspektiven auf diese Fragestellungen teilhaben und laden ein zu einer Führung mit anschliessendem Gespräch.
    Flyer zu den Führungen für Kirchgemeinden oder Kirchenmitglieder

  • 3. März 2020: Gefängnisseelsorge für alle?
    Die Gefängnisseelsorge ist in der Schweiz traditionell christlich geprägt. In den Justizvollzugsanstalten sind allerdings viele Religionen vertreten. Im Rahmen einer Podiusmsdiskussion wird den Fragen nachgegangen, wie Seelsorgende auf unterschiedliche Glaubensbekenntnisse eingehen? Welche Rolle spielt Religion bei der Bewältigung des Gefangenenalltags? Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit RKZ, SEK und SRK.
    Mehr Informationen/Andmeldung



Katholische Kirche in der Schweiz: viele Mitglieder, fragile Zugehörigkeit

Aktuelle Kirchenstatistik 2018 des SPI

Die katholische Kirche in der Schweiz erreicht mit rund 2.9 Millionen Gläubigen eine historisch hohe Mitgliederzahl. Grund dafür ist die Migration. Zwar ist mit dem Abflauen der Einwanderungszahl in den letzten Jahren auch die Zahl der Katholikinnen und Katholiken leicht gesunken, im langjährigen Vergleich fehlt es der Kirche aber keineswegs an Mitgliedern.

Austritte gestiegen, Eintritte auch

Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Kirchenaustritte um mehr als einen Viertel auf 25'366. Der Grund liegt vor allem in häufigen Nachrichten über Missbrauch und Vertuschung in der katholischen Kirche weltweit. Diese Berichte stellen häufig konkrete Anlässe dar, um eine ohnehin schwach gewordene Kirchenbindung endgültig zu beenden. Zwar ist auch die Zahl der katholischen Kircheneintritte im 2018 gestiegen, allerdings werden mit 1121 Kircheneintritten die Austritte keinesfalls kompensiert.

Fragile Kirchenbindung

Ein Kirchenaustritt ist oft der Schlusspunkt einer Entfremdungsgeschichte, die sich über Generationen hinweg entwickeln kann. Die Kirchenbindung wird dabei immer fragiler. Kirchenstatistisch zeigt sich die Brüchigkeit der Verbindung mit der Kirche vor allem an zwei neuralgischen Punkten: kirchliche Eheschliessung und Taufe.

Besonders stark ist der Abbruch der Kirchenbindung durch Ausfall der Taufe in der Westschweiz verbreitet. Hier wurde 2018 nur noch gut jedes zweite Kind mit katholischer Familienherkunft getauft. Eine vergleichsweise hohe Taufquote gibt es dagegen in den Bistümern St. Gallen und Lugano. Hier wurde eine Taufquote zwischen 75% bis über 80% erreicht.

Pastorale Herausforderung

Die katholische Kirche ist durch diese Befunde herausgefordert. Sie muss pastorale Antworten auf die fragil gewordene Bindung ihrer Gläubigen geben. Insbesondere die Paar- und Familienpastoral verdient dabei mehr Augenmerk und Sorgfalt.

Analysebericht Kirchenstatistik 2018
Kirchenstatistikwebsite des SPI



«Ich trage gerne und begeistert Führungsverantwortung»

St.Galler Katholiken wählen Raphael Kühne zu ihrem neuen Präsidenten

Das «Katholische Kollegium» (180-köpfiges Kirchenparlament des Kantons St.Gallen) wählte an seiner konstituierenden Sitzung vom 19. November 2019 den Rechtsanwalt Raphael Kühne zum neuen Präsidenten des Administrationsrates, der siebenköpfigen Exekutive des Katholischen Konfessionsteils des Kantons St. Gallen. Er folgt auf Martin Gehrer, der aus beruflichen Gründen nicht mehr zu einer zweiten Amtsdauer antritt. Raphael Kühne gehört bereits seit 2014 als Verantwortlicher für das Ressort «Aufsicht und Kirchgemienden» dem Administrationsrat an.

Medienmitteilung



Mit Überzeugungsarbeit zur Volljährigkeit geführt

Am Samstag 16. November 2019 feierte die Römisch-katholische Kantonalkirche Schwyz mit rund 100 Gästen ihren 20. Geburtstag im Kloster Einsiedeln.

Gemäss dem langjährigen Sekretär der Schwyzer Kantonalkirche, Linus Bruhin, brauchte es in den letzten 20 Jahren «viel Überzeugungsarbeit, um die ganze Organisation auf die Beine zu stellen». So wurde die eigenständige Verfassung erst 2015 im dritten Anlauf vom Kirchenvolk angenommen. Darauf aufbauend konnten dann die entsprechenden Gesetze für die Übernahme der Trägerschaft der Fremdsprachenseelsorge und der Katechetischen Arbeitsstelle erarbeitet und vom Kirchenparlament verabschiedet werden. «Mit dem Beitritt zur RKZ in diesem Sommer, hat die Kantonalkirche nun ihre Volljährigkeit erreicht», findet Werner Inderbitzin, der auf das kommende Jahr abtretende Präsident des Kantonalen Kirchenvorstandes.

«Gerade der Beitritt der Schwyzer Kirche zur RKZ zeigt, dass das duale System auch heute überzeugt und zukunftsfähig ist» erläuterte Luc Humbel, Präsident der Römisch-katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ), in seinem Referat zum dualen System. Luc Humbels Vision einer Kirche ist deshalb: «Noch schöner und stimmiger wäre, wenn schon bald auf diese Begrifflichkeit verzichtet werden könnte, weil die partizipative Mitwirkung der Gläubigen nicht weiter dual gedacht und gelebt würde, sondern als Ausdruck von Zusammengehörigkeit, Lebendigkeit und Bereitschaft zum Miteinander in einer Kirche. Der Weg dazu ist noch weit – aber er wird nicht nur in der Schweiz und in Deutschland gesucht, sondern auch in anderen Teilen der Weltkirche, zum Beispiel im fernen Amazonien.

Referate und Medienbericht



Bischofswahl

Ein Beitrag der Serie «Katholisch für Anfänger», welche auf einfache und humorvolle Art zentrale Begriffe aus Kirche und Christentum erklärt.

 In dieser Folge geht es um die Frage, wie ein Bischof gewählt wird. Insbesondere in der Schweiz.

Die Filme der Reihe Katholisch für Anfänger werden von der Firma media.plus X im Auftrag der apg für katholisch.de produziert. Sie machen Schlüsselthemen der Kirche auf humorvolle Art verständlich. Dank einer Vereinbarung zwischen reli.ch, der Webseite für Religionsunterricht und Katechese des Fachzentrums Katechese der Universität Luzern, und der apg können alle Filme der Reihe Katholisch für Anfänger frei zugänglich gemacht, Filme auf Schweizer Verhältnisse angepasst und eigene Filme produziert werden. Diese sind mit einem Label als Swiss-Edition kenntlich gemacht. So stellt reli.ch sicher, dass alle Folgen Schweiz-kompatibel sind.



Die Lebendigkeit und das Engagement vor Ort fördern

«engagement-lokal»: Projektausschreibung

Die Lebendigkeit von Gemeinden, Städten, Regionen und Quartieren hängt stark vom freiwilligen Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner ab. Um das Engagement und die Lebendigkeit vor Ort wirksam und langfristig garantieren und fördern zu können, bedarf es jedoch gezielter Anstrengungen.

Das Projekt «engagement-lokal» fördert Orte mit 5'000 bis 50'000 Bewohner*innen 3 Jahre lang beim Entwickeln von lokalen Strategien und Projekten im Freiwilligenbereich. Mit «engagement-lokal» werden neue Rahmenbedingungen für das lokale Engagement geschaffen: Wirtschaft, Staat und Zivilgesellschaft wirken gemeinsam auf Augenhöhe. Entsprechend können sich Gemeinden, Vereine, KMU oder Filialen von grossen Unternehmen bis am 31.1.2020 für das 3-jährige Förderprojekt bewerben.

Das Projekt wurde von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG) initiiert und wird von 15 Schweizer Dachorganisationen getragen.

Weitere Informationen und die Ausschreibung finden Sie auf der Webseite: www.engagement-lokal.ch

Medienmitteilung