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Kirche und Gesellschaft » Zum Thema 

«Die Aufwertung des synodalen Prinzips ist eine Chance»

Gasbeitrag von Daniel Kosch, Generalsekretär der RKZ, auf kath.ch.

Der Synodale Prozess, der weltweit am 17. Oktober mit Gottesdiensten beginnt, bedingt einen Vorlauf in den lokalen Kirchen, sagt Daniel Kosch in einem Gastbeitrag für kath.ch. Alle Getauften müssen sich fragen, welche Kompetenzen sie bei der Glaubensweitergabe haben und wo sie eingeschränkt sind.



© Vera Rüttimann

Die Katholische Kirche und der Staat in der Schweiz

Beitrag von Daniel Kosch, Generalsekretär der RKZ, zur Artikelserie "Wie viel Religion braucht die Schweiz?" auf religion.ch.

Je stärker sich eine Religionsgemeinschaft mit der Gestaltung der Welt und des Zusammenlebens befasst oder Wert auf äussere Belange legt, desto grösser sind die möglichen Berührungs- und Reibungsflächen mit einem Staat, gerade wenn dieser zahlreiche Lebensfragen regelt und prägt. Die Berührungs- und Reibungsflächen der römisch-katholischen Kirche sind ausgeprägter als die von an anderen Religionsgemeinschaften, trotzdem ist die Beziehung zwischen ihr und den staatlichen Institutionen von einem Schweizerischen Pragmatismus geprägt. Angesichts der Veränderungen in der schweizerischen Religionslandschaft bleibt jedoch offen, wie sich diese Beziehung weiterentwickeln wird.

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Neue Leitung der Geschäftsstelle des Fachgremiums Sexuelle Übergriffe im kirchlichen Umfeld

Medienmitteilung der SBK vom 9. September 2021.

Neues Leitungsduo der Geschäftsstelle für das Fachgremium «Sexuelle Übergriffe im kirchlichen Umfeld» ernannt. Karin Iten und Stefan Loppacher übernehmen die Geschäftsstelle ab 1. Oktober 2021, die Mgr. Dr. Joseph Maria Bonnemain vor seiner Ernennung zum Bischof von Chur seit 2002 führte.

Mit Karin Iten und Dr. Stefan Loppacher kann die Geschäftsstelle mit zwei anerkannten und eingespielten Fachpersonen besetzt werden. Iten und Loppacher arbeiten bereits gemeinsam im Bistum Chur zu je 50% als Präventionsbeauftragte. Für die Geschäftsstelle des Fachgremiums werden sie sich ein 30%-Pensum im Jobsharing aufteilen. Hauptaufgaben der Geschäftsstelle sind u.a. die Vernetzung und Koordination der regionalen Massnahmen im Bereich der Intervention und Prävention sexueller Ausbeutung im kirchlichen Kontext. Die Geschäftsstelle arbeitet im Austausch mit der SBK, ist jedoch inhaltlich unabhängig von ihr. Loppacher und Iten haben ihren Arbeitsplatz in Zürich.

Karin Iten hat an der ETH Umweltnaturwissenschaften studiert, verfügt über langjährige Erfahrung in Erwachsenenbildung, Beratungstätigkeit und Projektarbeit im Bereich der Gewaltprävention. Als ehemalige Geschäftsführerin hat sie die Fachstelle Limita zur Prävention von sexueller Ausbeutung während elf Jahren geprägt und zu einem Kompetenzzentrum der Deutschschweiz ausgebaut.

Dr. Stefan Loppacher hat in Rom Kirchenrecht studiert. Er forschte mehrere Jahre im Bereich „Kirchliches Strafverfahren und sexueller Missbrauch Minderjähriger“ und veröffentlichte dazu 2017 seine Doktorarbeit. Seit 2017 ist er als Richter am Diözesangericht des Bistums Chur in Zürich tätig.



Synodalität – Solidarität – Partizipation

Tagung zu Stilfragen des Kirchenseins vom 3. November 2021 in Zürich

Synodalität umschreibt den Stil der Kirche auf ihrem Weg im dritten Jahrtausend. Die Tagung geht der Frage nach, wie dieser Stil der Kirche in der Deutschschweiz gelebt werden kann. Synodalität muss in allen Praxisfeldern immer neu erprobt, gelernt und weiterentwickelt werden – in der Kirche und mit den Menschen, zu denen sie gesandt ist.

Hier geht es zum Tagungsprogramm und der Beschreibung der Workshops

Eine Veranstaltung des Pastoralinstituts der Theologischen Hochschule Chur, des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts (SPI) St. Gallen und der Konferenz der deutschsprachigen Pastoralamtsleiterinnen und -leiter (PAL).



© Vera Rüttimann

www.religion.ch

Neue Internetplattform sagt Intoleranz und religiösem Analphabetismus den Kampf an

Seit dem 1. Juli ist mit religion.ch eine neue Internetplattform online, welche stereotypen Vorstellungen von Religion und religiösen Menschen entgegenwirken und zu einem guten und friedlichen Zusammenleben von Menschen mit verschiedenen Weltanschauungen beitragen möchte.

Die Internetplattform religion.ch...

  • will die Bedeutung religiöser Traditionen als Teil unserer Kultur in breiten Kreisen ins Gespräch bringen mit dem Ziel, Ängste abzubauen, Verständnis zu fördern und den Weg zu gegenseitigem Respekt und friedlichem Zusammenarbeiten der Religionsgemeinschaften zu ebnen.
  • stellt Sachwissen zur Verfügung, das sich einerseits auf die Einsichten und Erfahrungen der in unserm Land lebenden Religionsgemeinschaften, andererseits auf die Ergebnisse religionswissenschaftlicher Fachstellen stützt.
  • zeigt ein lebendiges und informatives Abbild der schweizerischen Religionslandschaft, das von interessierten und engagierten Personen mitgestaltet werden kann.

Medienmitteilung vom 2. Juli 2021



Migration und Glaube: Grundwissen für interkulturelle Pastoral

Veröffentlichung erster Band der «Pastoralsoziologischen Impulse» des SPI.

Menschen unterschiedlicher Herkunft und Sprache prägen heute die Kirche in der Schweiz. Die wachsende kulturelle Vielfalt fordert alle Beteiligten heraus. Interkulturelles Wissen und die Bereitschaft voneinander zu lernen, bilden die Grundlage für ein gelingendes Miteinander.

Das SPI beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Migration und präsentiert nun mit dem ersten Band der «Pastoralsoziologischen Impulse» die wichtigsten Erkenntnisse aus einer Studie zu christlicher Migration in der Schweiz. Diese gibt Einblicke in das Glaubensleben von Migrantinnen und Migranten, aber auch in die vielfältigen Aufgaben und Unterstützungsleistungen von Migrationsgemeinden. Die Studie zeigt, wie Religion in der Migration zu einer Ressource werden kann und was es braucht, damit Menschen sich in der Gemeinde heimisch fühlen. Der Band stellt Grundwissen für eine migrationssensible und interkulturelle Pastoral zur Verfügung: kurz, verständlich und praxisnah. Interviews mit Fachpersonen der Migrationspastoral ergänzen dieses Grundwissen und öffnen unterschiedliche Fenster in die Praxis.

Die «Pastoralsoziologischen Impulse» richten sich an Seelsorgende, Kirchenverantwortliche und freiwillig Engagierte. Sie sind auch eine gute Grundlage für einen Austausch über interkulturelle Pastoral in Seelsorgeteams und kirchlichen Gremien.

Bestellen Sie hier das Buch Migration und Glaube



«Nahe sein bis zuletzt»

Kostenloser Ratgeber für (pflegende) Angehörige ist in der 6. Auflage erschienen

Im Jahr 2016 erschien die erste Auflage des Ratgebers «Nahe sein bis zuletzt», ein Ratgeber für (pflegende) Angehörige und Freunde im Verlag des SPI (Edition SPI). Der Ratgeber, mit einem Vorwort von Bundesrat Alain Berset, wurde zu einer Erfolgsgeschichte und die weiteren Auflagen reihten sich nahtlos aneinander. Mittlerweile wurden 25’000 Bücher an Betroffene und Interessierte verteilt und der Ratgeber ist seit geraumer Zeit vergriffen.

In der derzeitigen Pandemiesituation dürften die Herausforderungen für (pflegende) Angehörige aufgrund der Schutzmassnahmen noch herausfordernder sein als in «normalen Zeiten». Für manche schwer kranke Menschen waren die letzten Wochen und Monate geprägt von Einsamkeit. Zudem war mancher Abschied nicht oder kaum möglich und hinterlässt tiefe Spuren.

Um einen kleinen Beitrag in diesen aufwühlenden Zeiten zu leisten, wird das Buch mit vielen praktischen Tipps erneut aufgelegt und kostenlos zur Verfügung gestellt. Es geht um Fragen der täglichen Pflege, der Sterbebegleitung, aber auch um Anregungen im Umgang mit der eigenen Trauer. Der Ratgeber zeigt, wie (pflegende) Angehörige sich selbst Sorge tragen und wo sie bei Bedarf um Unterstützung nachfragen können.

Hier Ratgeber bestellen



Zehn Schritte zu einer geschwisterlichen Kirche von Frauen und Männern

Eine Vision der katholischen Landeskirche Luzern

Eine geschwisterliche Kirche von Frauen und Männern ist für die Glaubwürdigkeit der Kirche von existentieller Bedeutung. Mit dieser Überzeugung macht eine Arbeitsgruppe des Synodalrats der katholischen  Landeskirche Luzern zehn Vorschläge für den Weg dorthin. Mit der Veröffentlichung des Diskussionspapier lädt sie dazu ein, «den Aufbruch zu wagen, von der Basis bis zum Bischof».

Diskusionspapier und weitere Erläuterungen

www.geschwisterliche-kirche.ch
Flyer Geschwisterliche Kirche
Medienmitteilung der Katholischen Kirche im Kanton Luzern vom 14. April 2021



Ethische Fragen im Gesundheitswesen

Informationsflyer der Kommission für Bioethik der SBK

Die Kommission für Bioethik der SBK veröffentlicht eine Reihe von Flyern, mittels deren sie über ethische Fragen im Gesundheitswesen informiert. In zwei Flyern wird der christliche Ansatz der Kommission im Zusammenhang mit Bioethik und Mensch erläutert, in zwei weiteren werden die Themen Präimplantationsdiagnostik und Organspende erörtert. Weiter sind zwei Flyer zum Thema künstliche Intelligenz und Transhumanismus in Vorbereitung.

Downlaod Informationsflyer



Kirchenasyl

Positionspapier mit Hilfestellungen und Denkanstösse zur Meinungsbildung

Nicht sehr häufig, aber immer wieder sind die Kirchen mit der Frage des sogenannten «Kirchenasyls» konfrontiert. In kirchlichen Räumen soll Flüchtlingen zeitlich befristet Schutz gewährt werden, um nach einem ablehnenden Asylentscheid eine erneute Überprüfung ihrer Situation zu ermöglichen. Das wirft rechtliche Fragen auf, stellt vor praktische Probleme und erfordert im katholischen Kontext auch ein Zusammenwirken der pastoralen und staatskirchenrechtlichen Instanzen. Das von der Kommission für Staatskirchenrecht und Religionsrecht der RKZ erarbeitete Grundlagendokument zeigt auf, worauf im Umgang mit konkreten Einzelsituationen zu achten ist und enthält Denkanstösse für die Meinungsbildung.

Positionspapier Kirchenasyl



Manifest

©SRK, Susanne Goldschmied

zur Nationalen Förderung von freiweiliggem Engagement

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Auch ohne Corona viel Solidarität

© ray sangga kusuma

Freiwilligen-Monitor 2020

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«ICH BIN STOLZ DRAUF»

©benevol Schweiz

Dank Freiwilligenarbeit erst machbar – machbarer Dank für Freiwilligenarbeit

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