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Moderner Kirchenbau in der Schweiz

Datenbank

Die Datenbank Moderner Kirchenbau in der Schweiz erfasst um die tausend Kirchen, Kapellen und Klöster, die in der Schweiz zwischen 1950 und heute gebaut wurden. Sie bietet eine Grundlage für die vergleichsweise noch wenig erforschte Kirchenbauperiode.

Datenbank Moderner Kirchenbau



Die Lebendigkeit und das Engagement vor Ort fördern

«engagement-lokal»: Projektausschreibung

Die Lebendigkeit von Gemeinden, Städten, Regionen und Quartieren hängt stark vom freiwilligen Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner ab. Um das Engagement und die Lebendigkeit vor Ort wirksam und langfristig garantieren und fördern zu können, bedarf es jedoch gezielter Anstrengungen.

Das Projekt «engagement-lokal» fördert Orte mit 5'000 bis 50'000 Bewohner*innen 3 Jahre lang beim Entwickeln von lokalen Strategien und Projekten im Freiwilligenbereich. Mit «engagement-lokal» werden neue Rahmenbedingungen für das lokale Engagement geschaffen: Wirtschaft, Staat und Zivilgesellschaft wirken gemeinsam auf Augenhöhe. Entsprechend können sich Gemeinden, Vereine, KMU oder Filialen von grossen Unternehmen bis am 31.1.2020 für das 3-jährige Förderprojekt bewerben.

Das Projekt wurde von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG) initiiert und wird von 15 Schweizer Dachorganisationen getragen.

Weitere Informationen und die Ausschreibung finden Sie auf der Webseite: www.engagement-lokal.ch

Medienmitteilung



Freiwilligenarbeit in Städten und Gemeinden

Einladung zur Fachtagung des Schweizerischen Netzwerkes freiwillig.engagiert vom 18. November 2019 in Biel.

In der täglichen Arbeit von Stadt- und Gemeindeverwaltungen gibt es viele Berührungspunkte mit dem Engagement von Freiwilligen. Die Freiwilligenarbeit ist für den sozialen Zusammenhalt von grosser Bedeutung. Ein vielseitiges Vereinsleben und auch das informelle freiwillige Engagement sorgen dafür, dass man sich kennt, dass man sich trifft, dass man sich hilft, kurzum: Dass die Städte und Gemeinden lebendig und lebenswert sind.

Viele Städte und Gemeinden fördern die Freiwilligenarbeit deshalb auch aktiv, mit Beratung, finanzieller Unterstützung oder Infrastruktur. Gleichzeitig erhalten Politik und Verwaltung aus der Zivilgesellschaft wertvolle Inputs und Anregungen. Zivilgesellschaftliche Strukturen helfen, die Verbindung zwischen der öffentlichen Hand und der Bevölkerung auszubauen. Nicht selten gelingt es den Organisationen der Zivilgesellschaft, auch bei ihren Mitgliedern das Interesse für die Politik zu wecken. Politische «Karrieren» haben ihren Ursprung oft in einem Vereinspräsidium.

Die Jahrestagung vom 18. November 2019 greift diese vielseitigen Kontakte zwischen der Zivilgesellschaft, der Freiwilligenarbeit und den Städten und Gemeinden auf. Es soll diskutiert werden, wie die Städte und Gemeinden die Strukturen für ehrenamtliche Tätigkeiten, das Milizwesen und die Zivilgesellschaft unterstützen können und wie sie damit ihre Gemeinde oder Stadt «stärker» und vielseitiger machen. Die Tagung wird auch Praxistipps und Konzeptideen für Organisationen vermitteln.

Datum: Montag, 18. November 2019, 8:30 -16:00
Ort: Kongresszentrum CTS, Biel
Zielpublikum: Die Fachtagung richtet sich an Koordinatorinnen und Koordinatoren von Freiwilligenarbeit und weitere interessierte Personen.
Organisation: Netzwerk freiwillig.engagiert, organisiert durch den Schweizerischen Städteverband und den schweizerischen Gemeindeverband (Vorsitz der Steuergruppe 2019)
Übersetzung: Die Referate im Plenum werden simultan übersetzt. In den Workshops/Ateliers wird auf freiwillige Flüsterübersetzer/innen gesetzt.
Kosten: Fr. 115.- pro Person (inkl. Verpflegung).

Programm
Anmeldung



«Wenn der Eindruck entsteht, dass Gott nicht mehr notwendig ist, braucht es keine Kirche mehr»

Themenheft Kirchen zwischen Macht und Ohnmacht

Die christlichen Landeskirchen stehen wohl vor den grössten Herausforderungen und einschneidendsten Veränderungen seit ihrem Bestehen. In multireligiösen und weltanschaulich pluralen Gesellschaften erleidet ihre religiöse Deutungshoheit massive Einbussen, und sinkende Mitgliederzahlen wie auch ein zunehmender religiöser Analphabetismus machen ihnen zu schaffen. Gleichzeitig werden Kirchen gesellschaftliche Aufgaben zugestanden, die in einer Vielzahl von Gesetzen geregelt sind. Dazu gehört etwa die Ausübung von Seelsorge in Spitälern, Heimen und Gefängnissen. Kirchen bewegen sich zurzeit wahrlich zwischen Macht und Ohnmacht.

Das Forum für Universität und Gesellschaft der Universität Bern näherte sich der spezifischen Situation der christlichen Landeskirchen in der Schweiz mit einer fünfteiligen Veranstaltungsreihe: Ausgehend von einer Einführungsveranstaltung zum aktuellen Zustand sowohl der reformierten wie der katholischen Kirche in der Schweiz haben wir vier Schwerpunkte gesetzt. Thematisiert wurden die herrschenden Verflechtungen von Kirchen und Staat; das Verhältnis von Kirchen und Wissenschaften; die sich wandelnde Bedeutung der Kirchen in der Gesellschaft und schliesslich die möglichen künftigen Rollen von Kirchen. Gerade bei den Zukunftsvisionen zeigen die Beiträge, dass es nicht nicht darum geht, Massnahmepläne umzusetzen, sondern um Selbstbesinnung und -vergewisserung, damit Kirchen mehr bleiben als blosse Dienstleistungsbetriebe. Diesem Fazit schliesst sich auch der Beitrag von Daniel Kosch, Generalsekretär der RKZ an (vgl. Seite 29 f.).

Themenheft Kirchen zwischen Macht und Ohnmacht



«Ich war krank und ihr habt mich besucht.»

Krankenpastoral vor Ort – Einladung zum Studientag

Die Krankenpastoral ist einer der ältesten Dienste der Kirche. Zugleich verändert der Wandel in Medizin und Pflege die Rahmenbedingungen für die Begleitung von alten, kranken und sterbenden Menschen. In unserer alternden Gesellschaft verlagert sich das Kranksein und Sterben vermehrt wieder in den häuslichen Bereich. Hier sind Pfarreien neu herausgefordert, ihre Krankenpastoral zu aktualisieren. Die Tagung zeigt Ansätze und öffnet Perspektiven für die Krankenpastoral vor Ort.

Stichworte der Tagung sind:

  • Seelsorge, Krankenpastoral und ihr Vernetzung mit Akteuren im Gesundheitswesen
  • Palliative Care und Caring Communities
  • Kompetenzen von Seelsorgenden und Freiwilligen
  • Neue Formen der Kooperation mit Freiwilligen

Datum: Samstag, 9. November 2019
Zeit: 9:30 bis 16:00 Uhr
Ort:
Universität Fribourg, Miséricorde, Av. de l’Europe 20, Fribourg

Erfahren Sie mehr und melden Sie sich an: 
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Online Anmeldung



«Five up»

Unterstützung einfach per App organisieren

Mit «Five up» können freiwillige Helferinnen und Helfer jederzeit einfach organisiert werden. Ob für interne Aktivitäten oder den nächsten Gemeindeanlass – über eine App stehen alle Beteiligten miteinander in Kontakt. Praktisch, einfach, überall.

Dank «Five up» sind die richtigen Personen zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Genau dort, wo Unterstützung gebraucht wird. Bedürfnisse können mit der App entweder im eigenen Netzwerk oder ganz einfach öffentlich kommuniziert werden. Mit den intuitiv bedienbaren Funktionen von «Five up» findet sich genau die Unterstützung, die gebraucht wird. Praktische Push-Nachrichten informieren zudem über Anfragen und Absagen. So bleiben stets alle auf dem Laufenden und können schnell reagieren.

Der Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) gefällt die Idee, die Organisation von freiwilligen Helferinnen und Helfern mit zeitgemässer Technik zu vereinfachen. Die Schweizer App ist ab sofort kostenlos in den App Stores verfügbar: www.fiveup.org



© pixabay

«Wir stehen in der Pflicht»

SBK und die Vereinigung der höheren Ordensobern verabschieden per 1. März 2019 neue Auflage der Richtlinien zu sexuellen Übergriffen.

Verschärfung der Anzeigepflicht

Die Richtlinien sahen bis anhin vor, dass das erwachsene Opfer einerseits in jedem Fall auf die Möglichkeit einer Strafanzeige nach staatlichem Recht hinzuweisen war und es anderseits gegenüber den kirchlichen Amtsträgern Einspruch gegen die Erstattung einer Strafanzeige erheben konnte. Künftig soll das erwachsene Opfer nicht mehr über ein «Vetorecht» verfügen. Neu müssen Ordinarien (d.h. Diözesanbischöfe, General- oder Bischofsvikare sowie die höheren Ordensoberen) in jedem Fall Anzeige an die staatlichen Strafverfolgungsbehörden erstatten, wenn sie Kenntnis von einem Offizialdelikt erhalten. Die bisherige Regelung war aufgrund von Empfehlungen von Opfertherapeutinnen und -therapeuten entstanden, welche ein «Vetorecht» für die Opfer gefordert hatten. Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass wenn keine Anzeigepflicht existiert, die Vertuschungsgefahr bestehen bleibt sowie die Gefährdung von potentiellen künftigen Opfern.

Prävention

Das «Fachgremium für sexuelle Übergriffe im kirchlichen Umfeld» hat in seinem Anliegen, die Prävention systematischer anzugehen, eine Serie von konkreten Massnahmen aufgegriffen, welche zwar von einzelnen Diözesen und Ordensgemeinschaften bereits angewendet werden, mit der neuen Auflage der Richtlinien jedoch für alle als verbindlich gelten. So soll z.B. jede Diözese und jede Ordens- und andere kirchliche Gemeinschaft über einen Präventionsbeauftragten und ein eigenes Präventionskonzept verfügen, welches die Grundkriterien für eine adäquate und professionelle Wahrnehmung von Nähe und Distanz und für einen respektvollen sowie achtsamen gegenseitigen Umgang festlegt. Basierend auf dem Präventionskonzept sollen in einem nächsten Schritt Verhaltenskodizes und Standards erarbeitet werden.

Mitverantwortung der staatskirchenrechtlichen Behörden

Mit der neuen Auflage der Richtlinien sind auch bei der Anstellung und Vertragsgestaltung Änderungen vorgesehen: Da häufig die staatskirchenrechtlichen Einrichtungen als Arbeitgeber auftreten, setzen sich die Bistumsleitungen dafür ein, dass die Präventionsmassnahmen auch von den verschiedenen staatskirchenrechtlichen Organisationen einvernehmlich und verbindlich mitgetragen werden. Konkret soll erreicht werden, dass bei jeder Anstellung im kirchlichen Umfeld ein Privatauszug und ein Sonderprivatauszug aus dem Strafregister vorgelegt werden müssen und dass sich die arbeitsnehmende Person bereit erklärt, die Richtlinien einzuhalten. Liegen die erwähnten Auszüge bei bereits angestellten Personen mit missio canonica noch nicht vor, werden diese eingefordert. Ferner soll jedes Mal, wenn eine in der Kirche tätige Person sich neu einem Team anschliesst, von allen Teammitgliedern eine Vereinbarung zur gegenseitigen Verpflichtung betreffend Wahrnehmung von Nähe und Distanz unterzeichnet werden.

Die überarbeiteten Richtlinien treten per 1. März 2019 in Kraft.

Richtlinien der SBK und VOS'USM - 2019, 4. Auflage

Interview mit Joseph Bonnemain, Sekretär des Fachgremiums Sexuelle Übergriffe im kirchlichen Umfeld der SBK



«Wir haben auch kirchenintern eine Scheu, über den Glauben zu sprechen»

Interview mit Daniel Kosch zum «Mission Manifest» auf kath.ch

Im Rahmen einer Tagung zum «Mission Manifest» (MM) hat Daniel Kosch, Generalsekretär der RKZ, zehn Anregungen zur Diskussion verfasst. Im Interview mit kath.ch erklärt er, wo das MM ihn herausfordert und in welchen Bereichen es vertieft werden müsste.

Zum Interview auf kath.ch →



Kirchenasyl

Positionspapier mit Hilfestellungen und Denkanstösse zur Meinungsbildung

Nicht sehr häufig, aber immer wieder sind die Kirchen mit der Frage des sogenannten «Kirchenasyls» konfrontiert. In kirchlichen Räumen soll Flüchtlingen zeitlich befristet Schutz gewährt werden, um nach einem ablehnenden Asylentscheid eine erneute Überprüfung ihrer Situation zu ermöglichen. Das wirft rechtliche Fragen auf, stellt vor praktische Probleme und erfordert im katholischen Kontext auch ein Zusammenwirken der pastoralen und staatskirchenrechtlichen Instanzen. Das von der Kommission für Staatskirchenrecht und Religionsrecht der RKZ erarbeitete Grundlagendokument zeigt auf, worauf im Umgang mit konkreten Einzelsituationen zu achten ist und enthält Denkanstösse für die Meinungsbildung.

Positionspapier Kirchenasyl



Kirchliche Freiwilligenanimation

ForModula Berufsfelderweiterungen

Wer einen Fachausweis von ForModula hat, kann zukünftig auch weitere Aufgaben in der Seelsorge übernehmen. Jugendarbeitende sowie Katechetinnen und Katecheten sollen ihr Berufsfeld auf «Kirchliche Freiwilligenanimation» ausdehnen können. Diese neue Funktion haben die Bischöfe und Generalvikare am 30. Oktober 2018 in der Deutschschweizerischen Ordinarienkonferenz (DOK) auf Antrag des Bildungsrates eingeführt. Je nach Vorbildung vermittelt ForModula mit drei bis fünf Modulen ab 2019 die nötigen Kompetenzen – ergänzt durch den Lehrgang «Freiwilligen-Koordination» des Vereins «benevol».

Mehr zum Funktionsprofil «Kirchliche(r) Freiwilligenanimator(in)»
Mehr zum Modulangebot des TBI

 



Was passiert mit der katholischen Kirche?

Photo by Samuel Zeller on Unsplash

Die Kirchenstatistik der Schweiz drängt zu Veränderungen

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«ICH BIN STOLZ DRAUF»

©benevol Schweiz

Dank Freiwilligenarbeit erst machbar – machbarer Dank für Freiwilligenarbeit

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«Nahe sein bis zuletzt»

Ein Ratgeber für (pflegende) Angehörige und Freunde von schwerkranken Menschen

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