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Kirche und Gesellschaft » Zum Thema 

© Vera Rüttimann

Verschwörungstheorien - Fake News oder Verheissung?

Artikelserie auf religion.ch

Sind Verschwörungstheorien eine neue Form von Religion? Und Verschwörungstheoretiker Fanatiker, die blind glauben? Gerade im Kontext der Coronapandemie werden oft Verbindungen zwischen Religionen und Verschwörungstheorien hergestellt. Darin zeigt sich auch, welches Bild von Religion in unserer Gesellschaft verbreitet ist. Was steckt hinter diesen Vorurteilen?

Lehrt uns die Geschichte, dass religiöse Menschen anfälliger für Verschwörungstheorien sind? Besteht eine Beziehung zwischen einem Glauben an Gott und einem Glauben an Verschwörungstheorien? In welcher Beziehung stehen Verschwörungstheorien und Religion überhaupt? Diesen und weiteren Fragen gehen Expert:innen auf religion.ch in einer spannenden Artikelserie nach:



Freiwilligenarbeit

Neue Publikation des Bundesamtes für Statistik BFS «Freiwilliges Engagement in der Schweiz 2020»

Im Jahr 2020 gaben 41% der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz ab 15 Jahren an, in den letzten 4 Wochen Freiwilligenarbeit geleistet zu haben (institutionalisierte und / oder informelle), das entspricht rund 3 Millionen Personen. Sie haben dafür im Durchschnitt 4,1 Stunden pro Woche unbezahlt gearbeitet. Die institutionalisierte Freiwilligenarbeit in Vereinen und Organisationen war 2020 aufgrund der Covid-19-bedingten Schutzmassnahmen für die Bevölkerung relativ stark eingeschränkt. Dieser Rückgang ist bei allen Altersgruppen zu verzeichnen.

Die Freiwilligenarbeit umfasst unbezahlte Tätigkeiten für eine Organisation, einen Verein oder eine öffentliche Institution (=institutionalisierte Freiwilligenarbeit) und unbezahlte Hilfeleistungen aus persönlicher Initiative für Personen, die nicht im selben Haushalt leben (=informelle Freiwilligenarbeit).

Das aktuelle Leporello «Freiwilliges Engagement in der Schweiz 2020» präsentiert neben Eckdaten zur Beteiligung an institutionalisierter und informeller Freiwilligenarbeit der ständigen Wohnbevölkerung ab 15 Jahren, weiterführende Informationen zu Motivation und Rekrutierungspotential sowie zu Spenden. Die Publikation wurde vom Bundesamt für Statistik in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft realisiert.



Vertrag für Pilotprojekt zur Erforschung der Geschichte sexueller Ausbeutung im Umfeld der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz ist unterzeichnet

Medienmitteilung von SBK/RKZ/KOVOS vom 6. Dezember 2021

Unzählige Menschen haben im Zusammenhang mit sexuellen Übergriffen im Umfeld der römisch-katholischen Kirche grosses Leid erlitten. Eine wissenschaftliche Aufarbeitung ist in erster Linie den Opfern geschuldet – auch um daraus Lehren für die Zukunft zu ziehen. Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK), die Konferenz der Vereinigung der Orden und weiterer Gemeinschaften des gottgeweihten Lebens (KOVOS) und die Römisch-katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) haben der Universität Zürich den Auftrag erteilt, die Geschichte der sexuellen Ausbeutung im Umfeld der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz seit Mitte des 20. Jahrhunderts zu erforschen. Im November 2021 wurde der Vertrag unterzeichnet. Als nächsten Schritt stellen die Projektleiterinnen das Forschungsteam zusammen und legen das Vorgehen fest. Der effektive Projektstart ist für März 2022 vorgesehen. Zu diesem Zeitpunkt werden die Auftraggeberinnen und die Forschenden detailliert über das Vorhaben informieren. 

Der Auftrag ist eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Aufarbeitung der Thematik des sexuellen Missbrauchs im Kontext der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz.

Ein Forschungsteam des Historischen Seminars der Universität Zürich (UZH) wird beauftragt, eine historisch ausgerichtete, unabhängige Studie durchzuführen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt: Die Studie soll die Rahmenbedingungen einer historischen Aufarbeitung sexueller Ausbeutung im kirchlichen Umfeld seit der Mitte des 20. Jahrhunderts evaluieren und damit die Grundlage für künftige Forschungsprojekte bilden. Die Projektleitung liegt bei den Professorinnen Monika Dommann und Marietta Meier. Ein von der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte (SGG) ernannter wissenschaftlicher Beirat sichert die wissenschaftliche Qualität und die Unabhängigkeit des Projekts.

Das der UZH und der SGG erteilte Mandat schliesst jede Einflussnahme auf das Pilotprojekt sowohl von Seiten der Auftraggeberinnen als auch von Dritten aus. Die Auftraggeberinnen sind überzeugt, dass es diese Unabhängigkeit braucht, um den Opfern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Deshalb soll die Pilotstudie auch aufzeigen, wie den Stimmen der Opfer in künftigen Studien Rechnung zu tragen ist.

Nachdem die Verträge nun unterzeichnet sind, wird ein Forschungsteam gebildet. Sobald dieses steht und die Forschungsarbeit starten kann, wird im März 2022 breit über das Vorhaben informiert. Um die wissenschaftliche Unabhängigkeit zu garantieren und eine ungestörte Forschungsarbeit zu ermöglichen, werden die Medien und die Öffentlichkeit erst wieder informiert, wenn die Ergebnisse der Studie vorliegen. Diese werden in einem Schlussbericht festgehalten, der auf Deutsch, Französisch und Italienisch erscheinen wird. Nach Vorliegen dieses Schlussberichts werden die Auftraggeberinnen über weiterführende Schritte zu befinden haben.

Kontakt:

Stefan Loppacher, Co-Leiter der Geschäftsstelle des Fachgremiums «Sexuelle Übergriffe im kirchlichen Umfeld» der Schweizer Bischofskonferenz, Tel. 079 301 58 67, E-Mail 
stefan.loppacher(at)fgsbk.ch

Beilage:

Vier Fragen an Bischof Joseph Maria Bonnemain, Diözesanbischof von Chur, Ressortverantwortlicher des Fachgremiums «Sexuelle Übergriffe im kirchlichen Umfeld» der Schweizer Bischofskonferenz. Vor der Ernennung zum Bischof war er von 2002 bis 2021 Sekretär des Fachgremiums. 

Informationen der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte (SGG) zum Projekt:

https://missbrauchkirchlichesumfeld.ch/

Auf dieser Webseite sind ab sofort auch die Verträge zwischen SBK/RKZ/KOVOS und der UZH sowie der SGG öffentlich zugänglich.

Informationen von Prof. Dr. Monika Dommann und Prof. Dr. Marietta Meier zum Projekt: 

Projektwebsite von Monika Dommann

Projektwebsite von Marietta Meier



©Susanne Goldschmid

Kirchen und Politik kontrovers: Wie weit darf das Engagement gehen?

Podiumsdiskussion vom 2. Dezember 2021 im Polit-Forum Bern auf YouTube zum Nachschauen.

Das Engagement der Kirchen bei der Konzernverantwortungsinitiative wurde kontrovers beurteilt. In einem aussergewöhnlichen Schritt organisierten am 2. Dezember 2021 im Polit-Forum Bern die Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) und die Römisch-katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) gemeinsam mit der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) dazu eine öffentliche Diskussion.

Die Veranstaltung stösste sowohl vor Ort wie online auf sehr viel Interesse und kann auf Youtube oder der Webseite des Polit-Forums Bern nachgeschaut werden.



Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt in der Kirche - Wo bleibt Gott?

Veranstaltungshinweis

Durch bewusste Vertuschung, unklare Kompetenzbereiche, mangelnde Sachkenntnis und Fahrlässigkeit konnte in der Kirche eine «Kultur des Schweigens» entstehen. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, in voller Kenntnis des Ausmasses des Missbrauchs den Täterschutz priorisiert und die Möglichkeiten der Opferfürsorge nicht ausgeschöpft zu haben.

Redaktionsmitglieder des theologischen Feuilletons feinschwarz.net diskutieren die Thematik aus der Sicht verschiedener theologischer Disziplinen und unterschiedlicher Perspektiven. Die Podiumsveranstaltung findet am Dienstag, 8. Februar 2022 von 18.15–20.00 Uhr, an der Universität Luzern statt.

Offizieller Veranstaltungsflyer



«Totgesagte leben länger»

Entwicklung der Mitgliedschaft in der katholischen Kirche über die vergangenen 10 Jahre und Ausblick in die Zukunft.

Wohin steuert die römisch-katholische Kirche in der Schweiz und wie werden sich die Mitgliedschaftszahlen entwickeln, wenn man die Trends der vergangenen Jahre zum Massstab nimmt? Antworten auf diese Fragen prognostiziert das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) in seiner neusten Studie zur Mitgliederentwicklung der katholischen Kirche.

Auf den Punkt gebracht: «Totgesagte leben länger». Die Zahlen und Prognosen für die katholische Kirche lassen vermuten, dass die Zahl der Kirchenmitglieder über die nächsten 10 Jahre in etwa stabil bleibt. Aufgrund der sinkenden Anteile an der wachsenden Gesamtbevölkerung dürfte jedoch der Rückhalt in der Bevölkerung weiter sinken. Zudem trügt der Eindruck von Stabilität der katholischen Kirche aus drei Gründen:

  • Erstens zeigen die Daten der Kirchenstatistik, dass die Kirchenbindung der Mitglieder schwächer wird und die Austrittsneigung hoch bleibt.
  • Zweitens ist unsicher, ob sich die Migrationsentwicklung der vergangenen Jahre auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird.
  • Drittens dürfte der Rückhalt der Kirchen in der Bevölkerung weiter sinken, wenn ihr Anteil an einer wachsenden Bevölkerung kleiner wird. Dies wird für Erwartungen an die gesellschaftliche Rolle der Kirche nicht folgenlos bleiben. Zudem sanken auch die relativen Anteile der evangelisch-reformierten Kirche in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten. Der damit verbundene gemeinsame Relevanzverlust der beiden Kirchen dürfte sich noch stärker bemerkbar machen als wenn man nur auf den sinkenden Anteil der katholischen Kirche allein schauen würde.

Die Kirchenstatistik drängt daher beide grossen Kirchen zu genauem Hinschauen und zum Handeln.



«Die Aufwertung des synodalen Prinzips ist eine Chance»

Gastbeitrag von Daniel Kosch, Generalsekretär der RKZ, auf kath.ch.

Der Synodale Prozess, der weltweit am 17. Oktober mit Gottesdiensten beginnt, bedingt einen Vorlauf in den lokalen Kirchen, sagt Daniel Kosch in einem Gastbeitrag für kath.ch. Alle Getauften müssen sich fragen, welche Kompetenzen sie bei der Glaubensweitergabe haben und wo sie eingeschränkt sind.



© Vera Rüttimann

Die Katholische Kirche und der Staat in der Schweiz

Beitrag von Daniel Kosch, Generalsekretär der RKZ, zur Artikelserie "Wie viel Religion braucht die Schweiz?" auf religion.ch.

Je stärker sich eine Religionsgemeinschaft mit der Gestaltung der Welt und des Zusammenlebens befasst oder Wert auf äussere Belange legt, desto grösser sind die möglichen Berührungs- und Reibungsflächen mit einem Staat, gerade wenn dieser zahlreiche Lebensfragen regelt und prägt. Die Berührungs- und Reibungsflächen der römisch-katholischen Kirche sind ausgeprägter als die von an anderen Religionsgemeinschaften, trotzdem ist die Beziehung zwischen ihr und den staatlichen Institutionen von einem Schweizerischen Pragmatismus geprägt. Angesichts der Veränderungen in der schweizerischen Religionslandschaft bleibt jedoch offen, wie sich diese Beziehung weiterentwickeln wird.

Weiterlesen auf religion.ch →



© Vera Rüttimann

www.religion.ch

Neue Internetplattform sagt Intoleranz und religiösem Analphabetismus den Kampf an

Seit dem 1. Juli ist mit religion.ch eine neue Internetplattform online, welche stereotypen Vorstellungen von Religion und religiösen Menschen entgegenwirken und zu einem guten und friedlichen Zusammenleben von Menschen mit verschiedenen Weltanschauungen beitragen möchte.

Die Internetplattform religion.ch...

  • will die Bedeutung religiöser Traditionen als Teil unserer Kultur in breiten Kreisen ins Gespräch bringen mit dem Ziel, Ängste abzubauen, Verständnis zu fördern und den Weg zu gegenseitigem Respekt und friedlichem Zusammenarbeiten der Religionsgemeinschaften zu ebnen.
  • stellt Sachwissen zur Verfügung, das sich einerseits auf die Einsichten und Erfahrungen der in unserm Land lebenden Religionsgemeinschaften, andererseits auf die Ergebnisse religionswissenschaftlicher Fachstellen stützt.
  • zeigt ein lebendiges und informatives Abbild der schweizerischen Religionslandschaft, das von interessierten und engagierten Personen mitgestaltet werden kann.

Medienmitteilung vom 2. Juli 2021



Migration und Glaube: Grundwissen für interkulturelle Pastoral

Veröffentlichung erster Band der «Pastoralsoziologischen Impulse» des SPI.

Menschen unterschiedlicher Herkunft und Sprache prägen heute die Kirche in der Schweiz. Die wachsende kulturelle Vielfalt fordert alle Beteiligten heraus. Interkulturelles Wissen und die Bereitschaft voneinander zu lernen, bilden die Grundlage für ein gelingendes Miteinander.

Das SPI beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Migration und präsentiert nun mit dem ersten Band der «Pastoralsoziologischen Impulse» die wichtigsten Erkenntnisse aus einer Studie zu christlicher Migration in der Schweiz. Diese gibt Einblicke in das Glaubensleben von Migrantinnen und Migranten, aber auch in die vielfältigen Aufgaben und Unterstützungsleistungen von Migrationsgemeinden. Die Studie zeigt, wie Religion in der Migration zu einer Ressource werden kann und was es braucht, damit Menschen sich in der Gemeinde heimisch fühlen. Der Band stellt Grundwissen für eine migrationssensible und interkulturelle Pastoral zur Verfügung: kurz, verständlich und praxisnah. Interviews mit Fachpersonen der Migrationspastoral ergänzen dieses Grundwissen und öffnen unterschiedliche Fenster in die Praxis.

Die «Pastoralsoziologischen Impulse» richten sich an Seelsorgende, Kirchenverantwortliche und freiwillig Engagierte. Sie sind auch eine gute Grundlage für einen Austausch über interkulturelle Pastoral in Seelsorgeteams und kirchlichen Gremien.

Bestellen Sie hier das Buch Migration und Glaube



«Nahe sein bis zuletzt»

Kostenloser Ratgeber für (pflegende) Angehörige ist in der 6. Auflage erschienen

Im Jahr 2016 erschien die erste Auflage des Ratgebers «Nahe sein bis zuletzt», ein Ratgeber für (pflegende) Angehörige und Freunde im Verlag des SPI (Edition SPI). Der Ratgeber, mit einem Vorwort von Bundesrat Alain Berset, wurde zu einer Erfolgsgeschichte und die weiteren Auflagen reihten sich nahtlos aneinander. Mittlerweile wurden 25’000 Bücher an Betroffene und Interessierte verteilt und der Ratgeber ist seit geraumer Zeit vergriffen.

In der derzeitigen Pandemiesituation dürften die Herausforderungen für (pflegende) Angehörige aufgrund der Schutzmassnahmen noch herausfordernder sein als in «normalen Zeiten». Für manche schwer kranke Menschen waren die letzten Wochen und Monate geprägt von Einsamkeit. Zudem war mancher Abschied nicht oder kaum möglich und hinterlässt tiefe Spuren.

Um einen kleinen Beitrag in diesen aufwühlenden Zeiten zu leisten, wird das Buch mit vielen praktischen Tipps erneut aufgelegt und kostenlos zur Verfügung gestellt. Es geht um Fragen der täglichen Pflege, der Sterbebegleitung, aber auch um Anregungen im Umgang mit der eigenen Trauer. Der Ratgeber zeigt, wie (pflegende) Angehörige sich selbst Sorge tragen und wo sie bei Bedarf um Unterstützung nachfragen können.

Hier Ratgeber bestellen



Zehn Schritte zu einer geschwisterlichen Kirche von Frauen und Männern

Eine Vision der katholischen Landeskirche Luzern

Eine geschwisterliche Kirche von Frauen und Männern ist für die Glaubwürdigkeit der Kirche von existentieller Bedeutung. Mit dieser Überzeugung macht eine Arbeitsgruppe des Synodalrats der katholischen  Landeskirche Luzern zehn Vorschläge für den Weg dorthin. Mit der Veröffentlichung des Diskussionspapier lädt sie dazu ein, «den Aufbruch zu wagen, von der Basis bis zum Bischof».

Diskusionspapier und weitere Erläuterungen

www.geschwisterliche-kirche.ch
Flyer Geschwisterliche Kirche
Medienmitteilung der Katholischen Kirche im Kanton Luzern vom 14. April 2021



Ethische Fragen im Gesundheitswesen

Informationsflyer der Kommission für Bioethik der SBK

Die Kommission für Bioethik der SBK veröffentlicht eine Reihe von Flyern, mittels deren sie über ethische Fragen im Gesundheitswesen informiert. In zwei Flyern wird der christliche Ansatz der Kommission im Zusammenhang mit Bioethik und Mensch erläutert, in zwei weiteren werden die Themen Präimplantationsdiagnostik und Organspende erörtert. Weiter sind zwei Flyer zum Thema künstliche Intelligenz und Transhumanismus in Vorbereitung.

Downlaod Informationsflyer



Kirchenasyl

Positionspapier mit Hilfestellungen und Denkanstösse zur Meinungsbildung

Nicht sehr häufig, aber immer wieder sind die Kirchen mit der Frage des sogenannten «Kirchenasyls» konfrontiert. In kirchlichen Räumen soll Flüchtlingen zeitlich befristet Schutz gewährt werden, um nach einem ablehnenden Asylentscheid eine erneute Überprüfung ihrer Situation zu ermöglichen. Das wirft rechtliche Fragen auf, stellt vor praktische Probleme und erfordert im katholischen Kontext auch ein Zusammenwirken der pastoralen und staatskirchenrechtlichen Instanzen. Das von der Kommission für Staatskirchenrecht und Religionsrecht der RKZ erarbeitete Grundlagendokument zeigt auf, worauf im Umgang mit konkreten Einzelsituationen zu achten ist und enthält Denkanstösse für die Meinungsbildung.

Positionspapier Kirchenasyl



Manifest

©SRK, Susanne Goldschmied

zur Nationalen Förderung von freiweiliggem Engagement

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Auch ohne Corona viel Solidarität

© ray sangga kusuma

Freiwilligen-Monitor 2020

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«ICH BIN STOLZ DRAUF»

©benevol Schweiz

Dank Freiwilligenarbeit erst machbar – machbarer Dank für Freiwilligenarbeit

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