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Kirche und Gesellschaft » Zum Thema 

Photo by J. Kelly Brito on Unsplash

Online-Seminar zur Kirchenaustrittsthematik

Ein Angebot des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI)

Die Kirchenaustrittszahlen der letzten Jahre sind erschreckend. Es steht zu vermuten, dass sich dieser Trend fortsetzt. Das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI), welches die Entwicklung intenisv beobachtet und analysiert, hat aus diesem Grund folgendes Angebot geschaffen:

  • Ein Webinar, ein Online-Seminar zur Kirchenaustrittsthematik, welches nach Absprache zwischen 60 und 90 Minuten dauert.
  • Das SPI präsentiert während einer guten halben Stunde einen Überblick über die Schweizer Entwicklung der Kirchenaustritte, über Ursachen der Austritte und über mögliche Handlungsperspektiven.
  • Eine oder zwei Diskussionsphasen dienen der Klärung von Verständnisfragen und der Erörterung von Handlungsmöglichkeiten.
  • Die technische Betreuung eines Webinars kann durch das SPI erfolgen oder durch Verantwortliche der Kantonalkirchen. Gleiches gilt für die Moderation der Tagung.

Haben Sie Interesse an einem Webinar zur Kirchenaustrittsthematik? Dann melden Sie sich bitte direkt bei Arnd Bünker, Institutsleiter SPI unter: arnd.buenker(at)spi-sg.ch oder 071 228 50 92.



Zehn Schritte zu einer geschwisterlichen Kirche von Frauen und Männern

Eine Vision der katholischen Landeskirche Luzern

Eine geschwisterliche Kirche von Frauen und Männern ist für die Glaubwürdigkeit der Kirche von existentieller Bedeutung. Mit dieser Überzeugung macht eine Arbeitsgruppe des Synodalrats der katholischen  Landeskirche Luzern zehn Vorschläge für den Weg dorthin. Mit der Veröffentlichung des Diskussionspapier lädt sie dazu ein, «den Aufbruch zu wagen, von der Basis bis zum Bischof».

Diskusionspapier und weitere Erläuterungen

www.geschwisterliche-kirche.ch
Flyer Geschwisterliche Kirche
Medienmitteilung der Katholischen Kirche im Kanton Luzern vom 14. April 2021



Helvetia predigt!

Sonntagspredigt am 1. August 2021 sichern

Mit der ökumenischen Aktion «Helvetia predigt!» rufen die Kirchenfrauen der Schweiz reformierte Kirchgemeinden und katholische Pfarreien dazu auf, die Sonntagspredigt am 1. August 2021 Frauen zu übertragen. An diesem Tag feiert die Schweiz Geburtstag und im 2021 einen ganz besonderen, denn wir würdigen «50 Jahre Frauenstimmrecht in der Schweiz». In der ganzen Schweiz sollen am 1. August dort, wo noch immer überwiegend Männer stehen, Frauen zu Wort kommen.

Gastpredigerin werden oder finden

Statement von Renata Asal-Steger, Präsidentin der RKZ, zur ökumenischen Aktion «Helvetia predigt!»: «Am 1. August, dem Geburtstag der Schweiz, haben auf der Rütliwiese in diesem Jahr die Frauen das Wort. Sie würdigen und feiern ihre 50-jährige politische Gleichstellung. Gleichentags sollen auch in den Kirchen die Frauen zu Wort kommen. Nach wie vor sind wir in der katholischen Kirche weit entfernt von Gleichberechtigung und Gleichstellung. Die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) wird weiterhin das Wort ergreifen und dafür einstehen, dass gleiche Würde und gleiche Rechte für alle Menschen untrennbar zusammengehören.»



Ethische Fragen im Gesundheitswesen

Informationsflyer der Kommission für Bioethik der SBK

Die Kommission für Bioethik der SBK veröffentlicht eine Reihe von Flyern, mittels deren sie über ethische Fragen im Gesundheitswesen informiert. In zwei Flyern wird der christliche Ansatz der Kommission im Zusammenhang mit Bioethik und Mensch erläutert, in zwei weiteren werden die Themen Präimplantationsdiagnostik und Organspende erörtert. Weiter sind zwei Flyer zum Thema künstliche Intelligenz und Transhumanismus in Vorbereitung.

Downlaod Informationsflyer



«Nahe sein bis zuletzt»

Kostenloser Ratgeber für (pflegende) Angehörige ist in 5. Auflage erschienen

Im Jahr 2016 erschien die erste Auflage des Ratgebers «Nahe sein bis zuletzt», ein Ratgeber für (pflegende) Angehörige und Freunde im Verlag des SPI (Edition SPI). Der Ratgeber, mit einem Vorwort von Bundesrat Alain Berset, wurde zu einer Erfolgsgeschichte und die weiteren Auflagen reihten sich nahtlos aneinander. Mittlerweile wurden 25’000 Bücher an Betroffene und Interessierte verteilt und der Ratgeber ist seit geraumer Zeit vergriffen.

In der derzeitigen Pandemiesituation dürften die Herausforderungen für (pflegende) Angehörige aufgrund der Schutzmassnahmen noch herausfordernder sein als in «normalen Zeiten». Für manche schwer kranke Menschen waren die letzten Wochen und Monate geprägt von Einsamkeit. Zudem war mancher Abschied nicht oder kaum möglich und hinterlässt tiefe Spuren.

Um einen kleinen Beitrag in diesen aufwühlenden Zeiten zu leisten, wird das Buch mit vielen praktischen Tipps erneut aufgelegt und kostenlos zur Verfügung gestellt. Es geht um Fragen der täglichen Pflege, der Sterbebegleitung, aber auch um Anregungen im Umgang mit der eigenen Trauer. Der Ratgeber zeigt, wie (pflegende) Angehörige sich selbst Sorge tragen und wo sie bei Bedarf um Unterstützung nachfragen können.

Hier Ratgeber bestellen



«Der Handlungsbedarf ist heute»

Online-Konferenz des synodalen Weges in Deutschland vom 4. und 5. Februar 2021

«Unsere Themen sind nach wie vor drängend und wir können die Lösungsvorschläge nicht auf unbestimmte Zeit hinauszögern. Der Handlungsbedarf ist heute.» Diese Begrüssungsworte der Präsidenten des Synodalen Weges, Bischof Georg Bätzing (DBK) und Thomas Sternberg (ZDK) beschreiben nicht nur die Lage der katholischen Kirche in Deutschland, sondern auch die Atmosphäre während der Zwischenetappe des Synodalen Weges vom 4./5. Februar 2021. Nachdem die zweite Synodalversammlung im Herbst 2020 corona-bedingt hatte ausfallen müssen, wollten die Verantwortlichen den für den Synodalen Weg reservierten Termin nicht ersatzlos streichen, sondern entschieden sich für eine online-Konferenz. Diese diente der Standortbestimmung und der Durchführung von Hearings zu den Themen der vier Synodalforen.

Bericht von Daniel Kosch zur Online-Konferenz des synodalen Weges in Deutschland vom 4. und 5. Februar 2021

Webseite «Der Synodale Weg»



Religion und Spiritualität in der Schweiz im Wandel

Erhebung zur Sprache, Religion und Kultur 2019 des Bundesamtes für Statistik BFS

2019 gaben über 70% der Bevölkerung in der Schweiz an, einer Religion anzugehören. Ein Viertel der Bevölkerung nimmt mehr als fünfmal pro Jahr an einem Gottesdienst teil und eine Mehrheit betet mindestens einmal pro Jahr. Gut 8% waren gemäss eigenen Angaben Opfer von Diskriminierung aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit. Im Vergleich zu 2014 hat die Bedeutung von Religion und Spiritualität bei der Erziehung der Kinder abgenommen. Dies sind einige Ergebnisse der zweiten Erhebung zur Sprache, Religion und Kultur.

Dokumente:



youth4participation.ch

«ausgeschlossen, zurückgelassen, überflüssig? – Realitäten junger Menschen in der Schweiz!

Das Netzwerk youth4participation.ch will gemeinsam einer wachsenden Realität in der Schweiz entgegenwirken: Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene erfahren sich von gesellschaftlicher Partizipation ausgeschlossen, erleben sich zurückgelassen, fühlen sich überflüssig.

Mit seiner Webseite will das Netzwerk youth4pariticipation.ch für ihre Anliege sensiblisieren und weitere Netzwerkpartner*innen aus Kirchen und Zivilgesellschaft einladen, ihre Kompetenzen einzubringen. Gleichzeitig lädt youth4pariticipation.ch alle Interessierten ein, sich an ihrer Tagung am 04. September 2021 aktiv zu beteiligen und in einen direkten Dialog mit den jungen Menschen und Fachpersonen zu treten.

Das Netzwerk wurde auf Initiative von Prof. Salvatore Loiero gemeinsam mit Verantwortlichen der offenen und organsierten Jugendarbeit in der Deutschschweiz und YoungCaritas entwickelt.

Informationen und Kontakt: youth4participation.ch



©SRK, Susanne Goldschmied

Manifest

zur Nationalen Förderung von freiweiliggem Engagement

Die RKZ unterstützt zusammen mit mehr als 30 Organisationen in der Schweiz das Manifest zur nationalen Förderung von freiwilligem Engagement, welches vom Netzwerk freiwillig.engagiert erarbeitet und am 17. November 2020 der Nationalratspräsidentin Isabelle Moret übergeben wurde. Damit soll sichergestellt werden, dass Freiwilligenarbeit auch in Zukunft attraktiv und gesellschaftlich relevant bleibt, denn sie ist ein wesentlicher Bestandteil des politischen, gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebens der Schweiz.

Das Manifest zur nationalen Förderung von Freiwilligenarbeit enthält vier Forderungen:

  • Schaffung einer Ansprechstelle beim Bund für zivilgesellschaftliches und freiwilliges Engagement
  • öffentliche Anerkennung von Freiwilligenarbeit durch die Aufwertung des Internationalen Tages der Freiwilligen am 5. Dezember und auf kommunalen Webseiten.
  • Abbau von administrativen und rechtlichen Hindernissen gegenüber Freiwilligenarbeit durch Aufhebung unnötiger Bewilligungs- und Meldepflichten.
  • Schaffung eines nationalen «Freiwilligen-Urlaubs» für Personen über 30 Jahre sowie eines «Freiwilligen Sozialen Jahres» für unter 30-Jährige.

Download Manifest



Auch ohne Corona viel Solidarität

© ray sangga kusuma

Freiwilligen-Monitor 2020

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«ICH BIN STOLZ DRAUF»

©benevol Schweiz

Dank Freiwilligenarbeit erst machbar – machbarer Dank für Freiwilligenarbeit

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