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Wir sind uns einig!

Religionsgemeinschaften fordern mehr Schutz für Flüchtlinge

Die im Schweizerischen Rat der Religionen vertretenen Religionsgemeinschaften fordern ihre Mitglieder mit einer gemeinsamen Erklärung dazu auf, sich stärker für Flüchtlinge zu engagieren. Gleichzeitig appellieren sie an die Adresse des Staates und der Politik, Verantwortung für die Bedürfnisse von Flüchtlingen zu über-nehmen. Beispielsweise mit der Institutionalisierung von Resettlement. Es ist das erste Mal, dass sich Ju-den, Christen und Muslime gemeinsam zu Flüchtlingsfragen äussern. Diese Erklärung hat somit einmaligen Charakter und bedeutet einen grossen Schritt im interreligiösen Dialog. Unterstützt wird das Projekt vom UNO-Flüchtlingshilfswerk – einem langjährigen Partner engagierter Religionsgemeinschaften weltweit.

Interreligiöse Erklärung zu Flüchtlingsfragen
Flyer 5 Apelle zum Schutz von Flüchtlingen
Medienmitteilung, 7. November 2018
Fotos
SRF Beitrag hören
UNHCR: Fluchtgrund Religion 



Kirchliche Freiwilligenanimation

ForModula Berufsfelderweiterungen

Wer einen Fachausweis von ForModula hat, kann zukünftig auch weitere Aufgaben in der Seelsorge übernehmen. Jugendarbeitende sowie Katechetinnen und Katecheten sollen ihr Berufsfeld auf «Kirchliche Freiwilligenanimation» ausdehnen können. Diese neue Funktion haben die Bischöfe und Generalvikare am 30. Oktober 2018 in der Deutschschweizerischen Ordinarienkonferenz (DOK) auf Antrag des Bildungsrates eingeführt. Je nach Vorbildung vermittelt ForModula mit drei bis fünf Modulen ab 2019 die nötigen Kompetenzen – ergänzt durch den Lehrgang «Freiwilligen-Koordination» des Vereins «benevol».

Mehr zum Funktionsprofil «Kirchliche(r) Freiwilligenanimator(in)»
Mehr zum Modulangebot des TBI

 

 



Die neuen Freiwilligen

Die Zukunft zivilgesellschaftlicher Partizipation

Klassische Freiwilligenarbeit wird in einer Multioptionsgesellschaft immer unbeliebter. Was hat das für Auswirkungen auf die Rolle der Zivilgesellschaft? Die im Auftrag des Migros-Kulturprozent verfasste Studie «Die neuen Freiwilligen» geht dieser Frage nach und formuliert Rahmenbedingungen für ein zivilgesellschaftliches Engagement der Zukunft. Die Studie zeigt: Wer sich zukünftig engagiert, will

  • sich schnell und projektbezogen einsetzen.
  • nicht mehr nur Gratis-Arbeit leisten, sondern mitdenken und mitbestimmen.
  • Projekte hierarchiefrei verhandeln und entwickeln.

Voraussetzung für jedes zivilgesellschaftliche Engagement ist, dass man überhaupt weiss, wo und wofür man sich einsetzen könnte. Digitale Plattformen spielen dabei für Austausch und Vernetzung eine immer grössere Rolle. Das Web 2.0 selbst wird beispielsweise durch Wikipedia zu einem digitalen Ort der zivilgesellschaftlichen Partizipation.Die Trennung zwischen Helfenden und Hilfsbedürftigen hebt sich bei der neuen Freiwilligkeit auf. Probleme gemeinsam anzugehen, statt vorgegebenen Aufgaben abzuarbeiten, das steht jetzt im Vordergrund. Denn die neuen Freiwilligen sind partizipativ und potenzialorientiert.

Zusammenfassung der Studie «Die neuen Freiwilligen» (PDF)

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Kein Kinderspiel

Ausstellung und Veranstaltungsreihe zu Auswirkungen von Krieg, Verfolgung und Flucht.

Vom 18. Oktober bis 15. Dezember 2018 zeigt die Plattform Face-Migration im Polit-Forum Bern die multimediale Ausstellung «Kein Kinderspiel. Geflüchtete Familien, junge Flüchtlinge und Jugendliche im Dialog». Die Gesamtschau «Kein Kinderspiel» thematisiert die Auswirkungen von Krieg, Verfolgung und Flucht auf die erste und zweite Generation von Flüchtlingen in der Schweiz und wird ergänzt mit einer Auswahl von Gemälden aus der Ausstellung «Mein Leben in Flashbacks» des Ambulatoriums für Folter- und Kriegsopfer SRK.

Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt von Face Migration, dem Schweizerischen Roten Kreuz und dem Polit-Forum Bern im Käfigturm, bei welchem die RKZ Mitträgerin ist.

Weitere Informationen zur Ausstellung und Veranstaltungsreihe



Kirchenasyl

Positionspapier mit Hilfestellungen und Denkanstösse zur Meinungsbildung

Nicht sehr häufig, aber immer wieder sind die Kirchen mit der Frage des sogenannten «Kirchenasyls» konfrontiert. In kirchlichen Räumen soll Flüchtlingen zeitlich befristet Schutz gewährt werden, um nach einem ablehnenden Asylentscheid eine erneute Überprüfung ihrer Situation zu ermöglichen. Das wirft rechtliche Fragen auf, stellt vor praktische Probleme und erfordert im katholischen Kontext auch ein Zusammenwirken der pastoralen und staatskirchenrechtlichen Instanzen. Das von der Kommission für Staatskirchenrecht und Religionsrecht der RKZ erarbeitete Grundlagendokument zeigt auf, worauf im Umgang mit konkreten Einzelsituationen zu achten ist und enthält Denkanstösse für die Meinungsbildung.

Positionspapier Kirchenasyl



©benevol Schweiz

«ICH BIN STOLZ DRAUF»

Dank Freiwilligenarbeit erst machbar – machbarer Dank für Freiwilligenarbeit

Leonie Neukomm besucht seit ihrem sechsten Lebensjahr den Kinder- und Jugendtreff ihrer Kirche. Heute engagiert sie sich dort als freiwillige Mitarbeiterin: «Es macht Spass die Freizeit mit den Kindern zu gestalten und so ihre Entwicklung zu fördern». Freiwilligenarbeit hat in der Kirche eine lange Tradition und verstärkt die Verbindung mit dem Glauben, der Gemeinschaft sowie der Gesellschaft. Doch die wertvolle Ressource Freiwilligenarbeit gerät durch herausfordernde berufliche Belastungen und das umfangreiche Freizeitangebot immer mehr unter Druck. Es gilt neue Wege zu gehen, um engagierte Personen zu finden und als Organisation attraktiv für Freiwillige zu bleiben.

Der neue online DOSSIER-Generator von BENEVOL, der Fachstelle für Freiwilligenarbeit, ist ein solcher Weg dazu, Freiwilligenarbeit angemessen wertzuschätzen. Er erleichtert den Freiwilligenverantwortlichen das Erstellen von arbeitsmarktkonformen Nachweisen über das freiwillige Engagement. Auf der Grundlage von 16 kirchlichen Tätigkeiten kann der DOSSIER-Generator in deutscher und französischer Sprache Empfehlungsschreiben generieren, welche für echte Wertschätzung und einen reellen Mehrwert in der Arbeitsbiografie von Freiwilligen sorgen.

Der DOSSIER-Generator für die Kirchen wurde von der RKZ und dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK) grosszügig unterstützt.

DOSSIER-Generator – Funktionen Kirche
www.dossier-freiwillig-engagiert.ch 



«Nahe sein bis zuletzt»

Ein Ratgeber für (pflegende) Angehörige und Freunde von schwerkranken Menschen

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Datenbank Kirchenumnutzungen

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