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«Anders weiter»

Nationale Bildungswoche für die kirchliche Erwachsenenbildung

plusbildung, der ökumenische Dachverband für die kirchliche Erwachsenenbildung, veranstaltet vom 7. bis 14. September 2024 eine nationale Bildungswoche. Diese beginnt mit zwei sprachregionalen Anlässen:

  • Deutschschweiz: Am Dienstag, 10. September 2024, 16:00 bis 20:00 Uhr, Sihlcity (Papiersaal/Folium), Zürich
  • Romandie: Am Donnerstag, 12. September 2024, 19:00 bis 21:00 Uhr, in Freiburg und Lausanne

Zum Abschluss findet am Samstag, 14. September 2024, 15:00 bis 20:00 Uhr, im Zentrum Paul Klee in Bern ein nationaler Anlass statt. Daneben gibt es in dieser Woche zahlreiche lokale Events. Nähere Angaben sind auf der Website zu finden: www.bildungswoche.ch

Mit dieser Bildungswoche machen die über vierzig kirchlichen Bildungshäuser, Fachstellen und Organisationen den Wert von non-formaler, kirchlicher Erwachsenenbildung sichtbar. Gegen den Trend, sich in «Filterblasen» Gleichgesinnter zurückzuziehen, will die Erwachsenenbildung Menschen befähigen, ungewohnte Perspektiven zu wagen, von einer besseren Welt zu träumen und Menschen aus unterschiedlichen Welten zu verbinden.

Die zahlreichen Anlässen sollen ein breiteres Publikum ansprechen und motivieren, sich für ihr Leben ein «Anders weiter» zu überlegen.

Medienmitteilung vom 26.6.2024



iStock – JurgaR

Synodal in die Zukunft?

Veranstaltungshinweis

Gerne machen wir Sie auf folgende Veranstaltung vom Montag, 26. August 2024, in der Paulus Akademie in Zürich aufmerksam:

Synodal in die Zukunft?
Eine Lagebestimmung vor der Weltsynode 2024

Aus drei Perspektiven – einer weltkirchlichen, einer deutschen und einer schweizerischen – blickt die Veranstaltung auf den bisherigen synodalen Prozess zurück und analysiert, wo die römisch-katholische Kirche aktuell steht.

Weitere Informationen und Anmeldung

Programmflyer



«Immer da»

Sensibilisierungskampagne vom Netzwerk freiwillig engagiert

Immer da sind die drei Millionen Menschen in der Schweiz, die sich freiwillig für unsere Gesellschaft einsetzen. Egal ob nach Feierabend fürs Hockeytraining, über Mittag in Sprachkursen für Geflüchtete oder am Samstagnachmittag für Pfadikinder - in Total werden jedes Jahr über 600 Millionen Stunden freiwillig für die Allgemeinheit geleistet. Ohne diesen Einsatz würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren. Freiwilliges Engagement ist für die Schweiz und deren Zusammenhalt unverzichtbar!

Teilen Sie die Sensibilisierungs-Kampagne des Netzwerkes freiwillig engagiert auf den sozialen Medien und dem Hashtag #freiwilligengagiert! Zudem besteht die Möglichkeit, die Sujet mit eigenem Bildmaterial zu gestalten. Falls daran Interesse besteht, melden Sie sich direkt bei Aina (aina.waeber(at)sajv.ch) für die Vorlagen. 



Neue Fachstelle «Ethik und Gesellschaft»

Medienmitteilung der SBK, RKZ und Fastenaktion vom 29. Mai 2024.

Die Schweizer Bischofskonferenz, die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz und Fastenaktion gründen ab Herbst dieses Jahres eine gemeinsame Dienststelle «Ethik und Gesellschaft»". Ziel der neuen Fachstelle ist es, die sozial-, bio- und umweltethische Stimme der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz zu stärken.

Die Dienststelle «Ethik und Gesellschaft» wird zu wichtigen ethischen Fragen Stellung nehmen und kirchliche Institutionen und Organisationen beraten. Sie wird Hintergrundinformationen, Entscheidungsgrundlagen, Stellungnahmen und Positionspapiere zu anstehenden Abstimmungen und Referenden erarbeiten. 

Das Team der neuen Dienststelle wird sich auf nationaler und internationaler Ebene vernetzen und Dialogangebote und -anlässe schaffen. Die Dienststelle wird strategisch durch einen Steuerungsausschuss von Vertretern und Vertreterinnen der drei Trägerorganisationen geleitet und von den Präsident/-innen der Kommissionen für «Bioethik» und «Justitia et Pax» ergänzt.

Der Steuerungsausschuss wird sich im zweiten Quartal 2024 formieren sowie die zukünftigen thematischen Prioritäten festlegen. 

Gemeinsam möchten die Träger mit der Dienststelle ihre sozialethische Stimme in der Öffentlichkeit durch Publikationen, Öffentlichkeitsarbeit und Bildungsangebote stärken. 

Sozialethik kann einen wichtigen Beitrag leisten für eine Welt, in der die Menschenwürde, die Freiheit und der Planet geachtet werden. Sie zeigt gesellschaftliche Zusammenhänge auf, beschreibt Herausforderungen und wirft Fragen auf. Sie gibt Orientierung bei Fragen nach Gerechtigkeit, Verantwortung, Nachhaltigkeit, Solidarität oder Subsidiarität.


Weitere Auskünfte erteilen:

Davide Pesenti, Generalsekretär der SBK
026 510 15 15, davide.pesenti(at)bischoefe.ch

Urs Brosi, Generalsekretär der RKZ
044 266 12 00, urs.brosi(at)rkz.ch

Helena Jeppesen, Leiterin Kooperationen Inland bei Fastenaktion
041 227 59 88, jeppesen(at)fastenaktion.ch



Massnahmen gegen Missbrauch und dessen Vertuschung

Erste Zwischenresultate: wichtige Partnerschaften und Klärungen für die im September 2023 beschlossenen Massnahmen liegen vor

Betroffene von sexuellem Missbrauch im kirchlichen Umfeld sollen künftig überall in der Schweiz professionelle und unabhängige Beratung erhalten, Täter zur Rechenschaft gezogen, Risiken für weitere Missbräuche auf allen Ebenen der Institutionen minimiert und Vertuschung verhindert werden.

Die drei nationalen kirchlichen Institutionen der Schweiz – SBK, RKZ und KOVOS – haben am 27. Mai 2024 in einem Zwischenbericht aufgezeigt, wo die Arbeiten stehen.

  1. Die unabhängige Beratung von Betroffenen soll künftig ausschliesslich durch die staatlich anerkannten Opferberatungsstellen erfolgen. Die kircheninternen Melde- und Fallbearbeitungstrukturen werden zusammen mit externen Fachleuten überprüft und weiterentwickelt.
  2. Externe psychologische Abklärungen sollen gewährleisten, dass nur Personen in den kirchlichen Dienst gelangen, die für die pastorale Arbeit mit Menschen geeignet sind.
  3. Für die Führung von Personaldossiers und die Weitergabe von relevanten Informationen über kirchliche Mitarbeitende werden schweizweit einheitliche Standards eingeführt, um beispielsweise Versetzungen bei Fehlverhalten zu unterbinden.
  4. Die wissenschaftliche Aufarbeitung wird fortgesetzt, erneut in Zusammenarbeit mit dem Historischen Seminar der Universität Zürich. Die Resultate werden 2027 präsentiert.
  5. Die Mitglieder aller drei Auftraggeberinnen verpflichten sich, keine Akten mehr zu vernichten, die im Zusammenhang mit Missbrauchsfällen stehen oder den Umgang damit dokumentieren.
  6. Ein nationales kirchliches Gericht soll die einheitliche Rechtsprechung in allen Bistümern der Schweiz gewährleisten. Betroffene sollen Verfahrensrechte erhalten. Zudem soll das Gericht auch kirchenexterne Juristen und Juristinnen umfassen.

Zum aktuellen Stand des Projekt: Aufarbeitung Missbrauch Schweiz

Faktenblatt zum Stand der Umsetzung



Die katholische Kirche in der Schweiz schafft eine nationale «Synodalitätskommission»

Medienmitteilung der SBK und der RKZ vom 10. April 2024

Im Wunsch nach mehr Partizipation und Gemeinschaft bei der Erfüllung ihres Auftrags will die katholische Kirche in der Schweiz eine «Synodalitätskommission» ins Leben rufen. Das neue Gremium wird für eine auf fünf Jahre befristete Probephase errichtet, in der es Formen der synodalen Entscheidungsfindung auf nationaler Ebene testen soll.

Angeregt durch den Impuls, den Papst Franziskus der Kirche seit 2021 gibt, will auch die katholische Kirche in der Schweiz die Synodalität als kirchlichen Stil für Entscheidungsprozesse fördern. Der spirituelle Ansatz besteht darin, das Hören auf den Heiligen Geist zu verbinden mit dem Hören auf die Stimme der Menschen; kirchliche Amtsträger und Gläubige versuchen in einem gemeinsamen Prozess, die Bedeutung des Evangeliums Christi neu zu entdecken und für den Auftrag der Kirche fruchtbar zu machen.

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) und die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) gewährleisten gemeinsam die Rahmenbedingungen für die synodale Erprobungsphase. Sie haben ein Statut beschlossen, das der Synodalitätskommission erlauben soll, ihren Auftrag auszuüben und die strategische Verantwortung für die Umsetzung der synodalen Erprobungsphase zu übernehmen. SBK und RKZ sichern die Finanzierung des neuen Gremiums einschliesslich einer eigenen Geschäftsführung, die beim SPI in St. Gallen angesiedelt sein soll.

Die Synodalitätskommission soll aus dreissig Mitgliedern bestehen: Vertreterinnen und Vertretern aus den verschiedenen Sprachregionen, aus Jugend- und Erwachsenenorganisationen, aus der Migration, aus Orden, aus der wissenschaftlichen Theologie und Liturgie sowie aus verschiedenen Bereichen der Pastoral. In die Kommission integriert wird die bisherige Pastoralkommission der Bischofskonferenz. Die Mitglieder werden im Laufe dieses Jahres von der SBK ernannt.

Ein Büro, bestehend aus fünf Mitgliedern, wird die Geschäfte vorbereiten und die Aufträge der Kommission umsetzen.

Die Aufgaben der Synodalitätskommission sind vielfältig:

  • Die Hauptaufgabe ist, den synodalen Prozess auf der nationalen Ebene im Rahmen der Erprobungsphase zu gestalten und die Erfahrungen auszuwerten.
  • Im Weiteren wird sie den weltkirchlichen synodalen Prozess verfolgen und für die Arbeit in der Schweiz fruchtbar machen.
  • Sie fördert das gegenseitige Verständnis über die unterschiedlichen Sichtweisen von Synodalität und die unterschiedlichen Erfahrungen ihrer Umsetzung in den Bistümern, Sprachräumen und in der postmigrantischen Vielfalt.
  • Sie soll geeignete Formate der synodalen Beratung und Entscheidungsfindung entwickeln und erproben.
  • Es sind Prioritäten für die Erneuerung der katholischen Kirche in der Schweiz zu erarbeiten, verbunden mit Empfehlungen zu möglichen Vorgehensweisen zuhanden der SBK, der RKZ oder anderen Instanzen.
  • Jedes Jahr organisiert sie einen Reflexionstag zusammen mit der SBK, dem Präsidium der RKZ sowie weiteren Gruppierungen, um gemeinsam den Stand und die Perspektiven der synodalen Erprobungsphase zu überdenken.

Weitere Auskünfte erteilen:

Julia Moreno, Leiterin des Kommunikationsdienstes SBK
026 510 15 25, julia.moreno@bischoefe.ch

Urs Brosi, Generalsekretär RKZ
044 266 12 00, urs.brosi@rkz.ch



©Stefan Maurer

Rückschau mit Aussicht – Der Kardinal, die Synodalität und die Schweiz

Rückblick von Arnd Buenker auf den Besuch von Kardinal Mario Grech in der Schweiz

Synodalität ist anspruchsvoll. Im Kern geht es um Verständigung untereinander und im Hören auf Gott. In der Schweiz kommt hinzu, dass die Sprach- und Kulturvielfalt riesig ist und die Mentalitäten sehr unterschiedlich. Dennoch auf nationaler Ebene als Kirche gemeinsam unterwegs zu sein, braucht viel Verständigungsarbeit. Es gibt noch zu tun. Das zeigte der Besuch von Kardinal Grech, dem Generalsekretär der Synode, in der Schweiz.

Zur Rückschau



Die Bevölkerung ohne Religionszugehörigkeit ist neu die grösste Gruppe in der Schweiz

Medienmitteilung vom Bundesamt für Statistik vom 26. Januar 2024

Mit einem Anteil von 34% hat die Bevölkerung ohne Religionszugehörigkeit in der Schweiz 2022 erstmals die Katholikinnen und Katholiken (32%) überholt. Während diese Religionsgemeinschaft genau wie die Evangelisch-Reformierten in den vergangenen Jahren stetig kleiner geworden ist, verzeichnete die Gruppe ohne Religionszugehörigkeit eine Zunahme von über 13 Prozentpunkten seit 2010. In den Kantonen Basel-Stadt und Neuenburg bildet sie gar die Mehrheit der Bevölkerung. Personen ohne Religionszugehörigkeit sind durchschnittlich eher jung, unter den 25- bis 34-Jährigen lag ihr Anteil im Jahr 2022 bei 42%. Dies zeigen die neusten Resultate zu den Religionen aus der Strukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS).

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Das Vertrauen in die katholische Kirche auf dem Prüfstand

Untersuchung zum Vertrauen in die katholische Kirche.

Warum sind Vertrauen und Glaubwürdikgeit von fundamentaler Bedeutung für die Kirchen? Dieser Frage geht Urs Winter-Pfändler, Projektleiter beim Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut in St. Gallen (SPI) in seiner neusten Studie nach.

Der Bericht zur Geschichte sexuellen Missbrauchs im Umfeld der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz und die Rezeption in Medien sowie Öffentlichkeit haben viel Vertrauen gekostet. Aus diesem Grund ist es zwingend notwendig, aus Fehlern zu lernen und Massnahmen zur Verbesserung einzuleiten und umzusetzen. Die Kirche muss alles daransetzen, verloren gegangenes Vertrauen zurück zu gewinnen. Ein beschwerlicher Weg, denn Vertrauen entsteht nicht einfach mithilfe einer professionell konzipierten PR-Kampagne. Es wächst in stetiger und fortwährender Kleinarbeit. 

Daher muss die Kirche ihren kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Sorge tragen. Sie sind die konkreten Gesichter der Kirche. Sie, freiwillig Engagierte und Seelsorgende, mussten in den letzten Jahren vor Ort für vieles geradestehen, was auf anderen Ebenen in der Vergangenheit und krumm und schief lief.

Urs Winter-Pfändler, Das Vertrauen in die katholische Kirche auf dem Prüfstand, St. Gallen, 2023



«Die katholische Kirche in Deutschland macht sich auf einen Weg der Umkehr und der Erneuerung»

Beschlüsse des Synodalen Weges der katholischen Kirche in Deutschland

So beginnt die Satzung des Synodalen Weges der katholischen Kirche in Deutschland. Der vorliegende Sammelband versammelt alle Beschlüsse, die auf dem Synodalen Weg im Rahmen der fünf Synodalversammlungen von 2020 bis 2023 gefasst wurden. Den Beschlüssen liegen die Beratungen und Vorarbeiten in den vier Synodalforen zugrunde.

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Religionstrends in der Schweiz

Kurze Videos zu den neuen Forschungsergebnissen

Pastorales Handeln und Entscheiden profitiert von einer guten Kenntnis der religiös-spirituellen Situation. Das SPI forscht dazu auf Schweizer Ebene zusammen mit Forschenden der Universität Lausanne und neu auch der Universität Luzern.

Die Studie Religionstrends in der Schweiz zeigt den aktuellen Pegelstand von Religiosität und Spiritualität in der Schweiz. Für einen kurzen informativen Einblick in zentrale Ergebnisse stellen einige Autorinnen und Autoren ihre Forschungsresultate in kurzen Videos vor.



Die Kirche und die Jugend

Wie Menschen U33 die Kirche erleben, erhoffen und gestalten: Ein weiteres Special der Schweizer Illustrierten in Zusammenarbeit mit den Landeskirchen der Schweiz.

Jesus von Nazareth war 33-jährig, als er unter Pontius Pilatus am Kreuz hingerichtet wurde. Wahrscheinlich. So genau weiss das niemand. Aber verschiedene Datierungsmethoden weisen auf ungefähr dieses Alter hin. Als er öffentlich zu lehren begann und Menschen um sich sammelte, war der Sohn eines Zimmermanns etwa 30 Jahre alt. Und dieses öffentliche Wirken soll drei Jahre gedauert haben, bis es in Jerusalem abrupt beendet wurde.

Dieses Extra der Schweizer Illustrierten fragt, was junge Menschen unter 33 Jahren heute mit dem christlichen Glauben und der Kirche verbindet. «U33» wurde gewählt, da viele Menschen im Alter zwischen Kindheit und der Gründung einer Familie auf Distanz zum Glauben zu stehen scheinen. Für die Kirchen ist es auf jeden Fall schwierig, Jugendliche und junge Erwachsene anzusprechen. 

Wo lassen sich junge Menschen heute auf den Glauben ein? Was bedeutet ihnen die kirchliche Gemeinschaft? Wie vermittelt man Kindern und jungen Menschen Religion und Glaube? Vielfältige Antworten erfahren Sie in diesem Extra der Schweizer Illustrierten.



Staatskirchenrechtliche Körperschaften in Zeiten der Entkirchlichung

Bericht der RKZ für eine zeitgemässe Weiterentwicklung des staatlichen Religionsrechts.

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Dossier freiwillig engagiert

Das Arbeitszeugnis für Freiwillige

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