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©Nathan Coley

Kirchenumnutzungen - Der Blick aufs Einzelne

Zweiter Schweizer Kirchenbautag, Freitag 25. August 2017

Der Schweizer Kirchenbautag widmet sich aktuellen Fragen zum Kirchenbau in der Schweiz. Er fördert den Austausch zwischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern aus Kirche, Denkmalpflege und Öffentlichkeit. Der Erste Schweizer Kirchenbautag fand 2015 zum Thema Kirchenumnutzungen statt. Der Zweite Schweizer Kirchenbautag 2017 führt das Thema fort und vertieft die Problematik anhand konkreter Beispiele von bereits realisierten bzw. erst projektierten Umnutzungen von Kirchen und Klöstern in der Schweiz.

Der Zweite Schweizer Kirchenbautag findet am Freitag, 25. August 2017, in Bern statt. Detaillierte Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden sie hier.

Flyer Zweiter Schweizer Kirchenbautag 2017



Dem Bettag eine Zukunft bereiten

Buchpublikation und -vernissage am 7. September 2017

Dass eine sozialdemokratische Regierungsrätin, ein jüdischer Theologe, ein katholischer Historiker, eine christkatholische Seelsorgerin, ein Ständerat aus Graubünden, eine muslimische Religionswissenschaftlerin und rund zwanzig weitere Autorinnen und Autoren zu einem gemeinsamen Thema ein Buch schreiben, kommt nicht alle Tage vor. Diese interessante Mischung macht ausgerechnet der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag möglich, obwohl er für viele eher das Image eines langweiligen Auslaufmodells als den Ruf eines spannenden Zukunftsmodells hat.

Der Sammelband, der anfangs September erscheint, enthält Beiträge zur Geschichte, zur Aktualität und zum Potenzial dieses Feiertags, der zwar religiösen Charakter hat, aber staatlich angeordnet ist. Der Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt, dass das Buch nicht nur thematisch vielfältig ist, sondern auch Beiträge unterschiedlicher Art bietet: Artikel, die breit informieren, Reden und Predigten, Berichte über neue Formen der Gestaltung dieses Feiertages, Anregungen für die religionspädagogische Praxis und vertiefende Reflexionen. Unübersehbar ist das Anliegen, unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen.

Vorgestellt wird diese neue Buchpublikation am 7. September 2017 um 18 Uhr im Zürcher Rathaus.

Flyer Buchvernissage

Eva-Maria Faber / Daniel Kosch (Hg.), Dem Bettag eine Zukunft bereiten. Geschichte, Aktualität und Potenzial eines Feiertags, Theologischer Verlag Zürich (260 Seiten).



Begleiten - Unterscheiden - Integrieren

Studientag der Schweizer Bischofskonferenz zu «Amoris Laetitia»

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) führte am 9. März 2017 ein Studientag zu dem von Papst Franziskus veröffentlichten postsynodalen Schreiben «Amoris Laetitia» durch, welches richtungsweisende Aussagen zum Stellenwert von Liebe, Ehe und Familie macht. Die Studientagung hatte zum Ziel, die Bedeutung von «Amoris Laetitia» im Kontext der Schweiz herauszuarbeiten und Grundlagen für pastorale Leitlinien der Familienpastoral zur Diskussion zu stellen.

Die drei Hauptreferate des Studientags orientierten sich an den massgeblichen Stichworten des päpstlichen Schreibens - Begleiten, Unterscheiden und Integrieren. Obwohl die Referate sich an Fachleute mit theologischen Kenntnissen richten, sind sie auch für eine weitere Leserschaft sehr wertvoll. Sie helfen zu verstehen, welche neuen Akzente der Papst setzt und weshalb es auf die brennenden Fragen im Bereich der Ehe- und Familienpastoral keine einfachen Antworten und allgemeingültigen Rezepte gibt.

Zudem dokumentieren der Studientag und seine Ergebnisse die Bedeutung von beratenden Kommissionen für die Bischöfe und von professionellen Kommissionssekretariaten wie jenem der Pastoralkommission, das beim Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut in St. Gallen angesiedelt ist. Ohne solche Strukturen ist eine vertiefte Meinungsbildung und auch die «Übersetzung» weltkirchlicher Vorgaben in die Situation und Kultur der katholischen Kirche in der Schweiz nicht möglich. Dies ist auch der Grund dafür, dass die RKZ die Arbeit solcher Einrichtungen mit namhaften Beiträgen unterstützt.

Dokumentation zum Studientag:



«Nahe sein bis zuletzt»

Ein Ratgeber für (pflegende) Angehörige und Freunde

Die Begleitung eines schwer kranken Menschen ist für (pflegende) Angehörige und Freunde oft mit vielen Fragen und Herausforderungen verbunden. Der vorliegende Ratgeber möchte in dieser aufwühlenden Zeit ein verlässlicher Begleiter sein. Es geht um Fragen der täglichen Pflege, der Sterbebegleitung, aber auch um Anregungen im Umgang mit der eigenen Trauer. Das Buch zeigt, wie (pflegende) Angehörige sich selbst Sorge tragen und wo sie bei Bedarf um Unterstützung nachfragen können.

Dr. Dr. Urs Winter-Pfändler; Ratgeber «Nahe sein bis zuletzt»; 108 Seiten; St.Gallen 2016 (Edition SPI)

Bereits ist die dritte Auflage Ratgebers erschienen, welche die RKZ mit einem namhaften Beitrag unterstützt hat. Gegen 15‘000 Bücher wurden seit der Veröffentlichung im letzten August verteilt und der Ratgeber ist nach wie vor gefragt. Das Buch mit vielen praktischen Tipps kann weiterhin unter www.nahesein.ch kostenlos bezogen werden.

Pressemitteilung



©Simon Sigg, Pfarreiforum

«Die vertrauten Kirchengestalten verschwinden»

Das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) präsentiert die neusten Daten aus der Religions- und Kirchenstatistik. Die Ergebnisse unterstreichen den fundamentalen Wandel in der Schweizer Religionslandschaft.

Teil 1: Konfessionslosigkeit wächst rasant

Die massive Zunahme von Personen die keiner Religionsgemeinschaft angehören hat dazu beigetragen, dass sich die Religionslandschaft der Schweiz in den letzten 20 Jahren stark verändert hat. Der Anteil der Konfessionslosen macht im Jahr 2014 fast einen Viertel der Bevölkerung aus. Die Anteile der beiden grossen Kirchen nehmen weiter ab und machen noch knapp zwei Drittel der Bevölkerung aus. Während die religiöse Pluralisierung überschaubar bleibt, zeigt sich durch die ungebremste Zunahme von Konfessionslosen ein starker Säkularisierungstrend.

Hier geht es zu den detaillierten Ergebnissen

Teil 2: Kirchenaustritte nehmen weiter zu

Die anhaltend hohen Kirchenaustrittszahlen unterstreichen den Trend der letzten Jahre. So sind die Kirchenaustritte zwischen 2011/12 und 2015 sowohl in der römisch-katholischen als auch in der evangelisch-reformierten Kirche gestiegen. Besonders hoch liegt die Austrittsrate beider Grosskirchen in den Kantonen Basel-Stadt, Solothurn und Aargau. Die anhaltend hohe Tendenz zum Kirchenaustritt zeigt sich nicht nur in der Schweiz, sondern auch in den Nachbarländern Deutschland und Österreich.

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Teil 3: Die meisten Migrantinnen und Migranten sind Christinnen und Christen

Der Einfluss der Migration auf die Religionslandschaft der Schweiz ist bedeutend und beschleunigt die bekannten Entwicklungen. Die Mehrheit der zugewanderten Menschen in der Schweiz gehört einer christlichen Konfession an, der grösste Teil davon ist römisch-katholischen Glaubens. Die Migration verstärkt zudem sowohl den Trend zur Konfessionslosigkeit als auch den Trend zur zunehmenden Religionspluralisierung.

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Teil 4: Kirchliche Trauungen nehmen weiter ab

Während die zivilen Eheschliessungen seit den 1960er Jahren zahlenmässig relativ stabil blieben, sind die Zahlen katholischer und reformierter Trauungen zurückgegangen. Im Jahr 2015 wurden in der Schweiz 3‘845 Paare katholisch getraut. In der evangelisch-reformierten Kirche gab es im gleichen Jahr 3‘870 Trauungen.

Hier geht es zu den detaillierten Ergebnissen



©ref.ch

«Kommunikation leicht gemacht»

Das ökumenisches Projekt «Kommunikation in der Kirche» bietet neu Kurse mit einem klaren kirchlichen Profil an.

Gemeinsam mit den Reformierten Medien bietet das Katholische Medienzentrum kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neu Schulungen in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, Online Marketing, Kommunikation und Präsentation an. Verteilt auf 21 Kurse unterrichten Experten in vier Städten der Schweiz (Zürich, Chur, Bern, Luzern). Das Projekt will mit dem Angebot Grundlagen der Kommunikation vermitteln, auf denen Landeskirchen mit ihren kantonalen Besonderheiten aufbauen können.

Die Kurse können bequem online über das Schulungsportal www.kommunikation-in-der-kirche.ch gebucht werden. Für Institutionen gibt es die Möglichkeit, die Kurse komplett für ihre Einrichtung einzukaufen, so dass die Experten die Schulung vor Ort durchführen können.

 

 



21.11.2016

Kirchen in Bewegung

Neue Studie zu den christlichen Migrationsgemeinden in der Schweiz

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