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©benevol Schweiz

«ICH BIN STOLZ DRAUF»

Dank Freiwilligenarbeit erst machbar – machbarer Dank für Freiwilligenarbeit

Leonie Neukomm besucht seit ihrem sechsten Lebensjahr den Kinder- und Jugendtreff ihrer Kirche. Heute engagiert sie sich dort als freiwillige Mitarbeiterin: «Es macht Spass die Freizeit mit den Kindern zu gestalten und so ihre Entwicklung zu fördern». Freiwilligenarbeit hat in der Kirche eine lange Tradition und verstärkt die Verbindung mit dem Glauben, der Gemeinschaft sowie der Gesellschaft. Doch die wertvolle Ressource Freiwilligenarbeit gerät durch herausfordernde berufliche Belastungen und das umfangreiche Freizeitangebot immer mehr unter Druck. Es gilt neue Wege zu gehen, um engagierte Personen zu finden und als Organisation attraktiv für Freiwillige zu bleiben.

Der neue online DOSSIER-Generator von BENEVOL, der Fachstelle für Freiwilligenarbeit, ist ein solcher Weg dazu, Freiwilligenarbeit angemessen wertzuschätzen. Er erleichtert den Freiwilligenverantwortlichen das Erstellen von arbeitsmarktkonformen Nachweisen über das freiwillige Engagement. Auf der Grundlage von 16 kirchlichen Tätigkeiten kann der DOSSIER-Generator in deutscher und französischer Sprache Empfehlungsschreiben generieren, welche für echte Wertschätzung und einen reellen Mehrwert in der Arbeitsbiografie von Freiwilligen sorgen.

Der DOSSIER-Generator für die Kirchen wurde von der RKZ und dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK) grosszügig unterstützt.

DOSSIER-Generator – Funktionen Kirche
www.dossier-freiwillig-engagiert.ch 



«Nahe sein bis zuletzt»

Ein Ratgeber für (pflegende) Angehörige und Freunde von schwerkranken Menschen

Die Begleitung eines schwer kranken Menschen ist für (pflegende) Angehörige und Freunde oft mit vielen Fragen und Herausforderungen verbunden. Der vorliegende Ratgeber möchte in dieser aufwühlenden Zeit ein verlässlicher Begleiter sein. Es geht um Fragen der täglichen Pflege, der Sterbebegleitung, aber auch um Anregungen im Umgang mit der eigenen Trauer. Das Buch zeigt, wie (pflegende) Angehörige sich selbst Sorge tragen und wo sie bei Bedarf um Unterstützung nachfragen können.

Winter-Pfändler, Urs (2018); Nahe sein bis zuletzt; Ein Ratgeber für (pflegende) Angehörige und Freunde (4. Auflage); 108 Seiten; St.Gallen (Edition SPI).

Bereits ist die vierte Auflage Ratgebers erschienen, welche die RKZ mit einem namhaften Beitrag unterstützt hat. Gegen 20‘000 Bücher wurden seit der Veröffentlichung im August 2016 verteilt und der Ratgeber ist nach wie vor gefragt. Das Buch mit vielen praktischen Tipps kann unter www.nahesein.ch kostenlos bezogen werden.

Pressemitteilung



Kirchen sollen Kommunikation wagen und mit digitaler Revolution mithalten

Interview mit Daniel Kosch zum RKZ Fokus 2017

Im Rahmen eines Interviews mit kath.ch blickt Daniel Kosch, Generalsekretär der RKZ, zurück auf den ersten RKZ Fokus zum Thema «Kirche(n) und Medien in digitalen Zeiten». Für ihn ist die Digitalisierung weit mehr als ein Medien- und Kommunikationsthema. Sie beeinflusst vieles andere in Gesellschaft und Kirche.  

Interview mit Daniel Kosch auf kath.ch



Datenbank Kirchenumnutzungen

Die online Datenbank Kirchenumnutzungen erfasst Kirchen, Kapellen und Klöster in der Schweiz, die in den letzten 25 Jahren eine Umnutzung erfahren haben bzw. deren Umnutzung vorgesehen ist. Die Datenbank vermittelt ein differenziertes Bild der unterschiedlichen Lösungen von Kirchenumnutzungen. Die Datenbank wurde für den zweiten Schweizer Kirchenbautag erstellt, welcher am 25. August 2017 stattgefunden hat.

Datenbank Kirchenumnutzungen

Schweizer Kirchenbautag 2017



Gilles Marchand & Beatrice Müller

Kirche(n) und Medien in digitalen Zeiten

Tagungsbericht zum RKZ Fokus vom 14. September 2017 in Bern

Glaube ist zur Option geworden und der Anteil der Distanzierten und Konfessionslosen an der Bevölkerung wächst. Gleichzeitig nimmt die Sehnsucht nach Sinn und nach einer tragfähigen Hoffnung zu. Zudem verändern Digitalisierung, Mobilität und ständige Erreichbarkeit die Kommunikationsgewohnheiten rasant.

Wie verhalten und positionieren wir uns – mit Blick auf die Fragen rund um Kirche, Medien und Kommunikation? Wie finden wir eine neue Sprache für die uralten Wahrheiten? Und wie erreichen wir die Menschen? Diesen und weiteren Fragen ging der RKZ Fokus 2017 in Bern mit Gästen aus Medien, Politik, Wissenschaft und Kirche nach.

Tagungsbericht



Dem Bettag eine Zukunft bereiten

Geschichte, Aktualität und Potenzial eines Feiertags

Dass eine sozialdemokratische Regierungsrätin, ein jüdischer Theologe, ein katholischer Historiker, eine christkatholische Seelsorgerin, ein Ständerat aus Graubünden, eine muslimische Religionswissenschaftlerin und rund zwanzig weitere Autorinnen und Autoren zu einem gemeinsamen Thema ein Buch schreiben, kommt nicht alle Tage vor. Diese interessante Mischung macht ausgerechnet der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag möglich, obwohl er für viele eher das Image eines langweiligen Auslaufmodells als den Ruf eines spannenden Zukunftsmodells hat.

Der Sammelband, der anfangs September 2017 erschien, enthält Beiträge zur Geschichte, zur Aktualität und zum Potenzial dieses Feiertags, der zwar religiösen Charakter hat, aber staatlich angeordnet ist. Der Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt, dass das Buch nicht nur thematisch vielfältig ist, sondern auch Beiträge unterschiedlicher Art bietet: Artikel, die breit informieren, Reden und Predigten, Berichte über neue Formen der Gestaltung dieses Feiertages, Anregungen für die religionspädagogische Praxis und vertiefende Reflexionen. Unübersehbar ist das Anliegen, unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen.

Eva-Maria Faber / Daniel Kosch (Hg.), Dem Bettag eine Zukunft bereiten. Geschichte, Aktualität und Potenzial eines Feiertags, Theologischer Verlag Zürich (260 Seiten).

Artikel zur Buchvernissage vom 7. September 2017



«Brüder und Schwestern»

Zwei neue Bibelübersetzungen

Rechtzeitig zum Reformationsjubiläum ist Ende 2016 eine Revision der Bibelübersetzung von Martin Luther erschienen. Und praktisch zeitgleich veröffentlichten die Bischofskonferenzen der deutschsprachigen Länder eine revidierte Fassung der «Einheitsübersetzung». Diese war erstmals 1980 als offizielle Übersetzung für den Gebrauch in der katholischen Kirche, namentlich in der Liturgie, veröffentlicht worden.

Auch wenn heute biblische Texte nicht mehr gleich zur Alltagskultur gehören wie in Zeiten, in denen der Gottesdienstbesuch selbstverständlich war und auch in Schule und Religionsunterricht die Bibel einfach «dazugehörten», haben Bibelübersetzungen nach wie vor eine sprach- und kulturprägende Kraft. Es ist deshalb bemerkenswert dass sowohl die neue Luther-Bibel als auch die neue Einheitsübersetzung sich wieder stärker am ursprünglichen Wortlaut orientieren und weniger an der Alltagssprache als die letzten Ausgaben. Die Texte gewinnen dadurch an Prägnanz.

Eine wichtige Ausnahme machen beide Übersetzungen bezüglich der Rolle der Frauen. Wo es sicher zu sein scheint, dass eine ganze Gemeinde angesprochen wird, lautet die Anrede «Brüder und Schwestern». Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass sich das deutsche Sprachempfinden so deutlich gewandelt hat, dass die meisten Bibelleser/innen nicht mehr verstehen und akzeptieren, dass sie – wie im ursprünglichen Text - «mitgemeint» sind.

Da dies längst nicht die einzige Frage ist, die sich bei der Übersetzung der Bibel zu Beginn des 21. Jahrhunderts stellt, lohnt es sich nicht nur, eine oder beide Neuausgaben zu kaufen und sich damit zu befassen, sondern auch einen Einblick in die «Übersetzerwerkstatt» zu gewinnen und die Hintergründe der Revision kennen zu lernen.

Gemeinsam mit dem deutschen und österreichischen Bibelwerk hat das Schweizerische Katholische Bibelwerk, dessen bibelpastorale Arbeitsstelle von der RKZ seit Jahrzehnten unterstützt wird, je eine sehr gut gemachte Ausgabe der Zeitschrift Bibel und Kirche der neuen Einheitsübersetzung und Martin Luthers Bibel gewidmet.

Bibel und Kirche 1/2017 (Martin Luther und «seine» Bibel), Bibel und Kirche 2/2017 (Die neue Einheitsübersetzung), Bezugsadresse: Bibelpastorale Arbeitsstelle SKB, Bederstrasse 76, 802 Zürich; info(at)bibelwerk.ch



Begleiten - Unterscheiden - Integrieren

Studientag der Schweizer Bischofskonferenz zu «Amoris Laetitia»

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) führte am 9. März 2017 ein Studientag zu dem von Papst Franziskus veröffentlichten postsynodalen Schreiben «Amoris Laetitia» durch, welches richtungsweisende Aussagen zum Stellenwert von Liebe, Ehe und Familie macht. Die Studientagung hatte zum Ziel, die Bedeutung von «Amoris Laetitia» im Kontext der Schweiz herauszuarbeiten und Grundlagen für pastorale Leitlinien der Familienpastoral zur Diskussion zu stellen.

Die drei Hauptreferate des Studientags orientierten sich an den massgeblichen Stichworten des päpstlichen Schreibens - Begleiten, Unterscheiden und Integrieren. Obwohl die Referate sich an Fachleute mit theologischen Kenntnissen richten, sind sie auch für eine weitere Leserschaft sehr wertvoll. Sie helfen zu verstehen, welche neuen Akzente der Papst setzt und weshalb es auf die brennenden Fragen im Bereich der Ehe- und Familienpastoral keine einfachen Antworten und allgemeingültigen Rezepte gibt.

Zudem dokumentieren der Studientag und seine Ergebnisse die Bedeutung von beratenden Kommissionen für die Bischöfe und von professionellen Kommissionssekretariaten wie jenem der Pastoralkommission, das beim Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut in St. Gallen angesiedelt ist. Ohne solche Strukturen ist eine vertiefte Meinungsbildung und auch die «Übersetzung» weltkirchlicher Vorgaben in die Situation und Kultur der katholischen Kirche in der Schweiz nicht möglich. Dies ist auch der Grund dafür, dass die RKZ die Arbeit solcher Einrichtungen mit namhaften Beiträgen unterstützt.

Dokumentation zum Studientag:



©Christoph Wider

Was stärkt das kirchliche Milizengagement?

Ergebnisse einer Umfrage der RKZ bei den kantonalkirchlichen Organisationen

Persönliche Kontakte, Informationsbroschüren, Pflichtenhefte, Einführungsveranstaltungen, Klausurtagungen, Workshops, Übernahme der Aus- und Weiterbildungskosten und Wertschätzungsanlässe gehören u.a. zur breiten und vielseitigen Palette von Instrumenten und Massnahmen, welche die katholischen Landeskirchen zur Stärkung des Milizengagements einsetzen. Zusätzlicher Handlungsbedarf wird vor allem bei der Aus-/Weiterbildung und beim kantonsübergreifenden Erfahrungsaustausch geortet.

Download Präsentation der Ergebnisse

Die RKZ engagiert sich national für die Stärkung des freiwilligen Engagements. Sie ist Mitträgerin des Netzwerks freiwillig.engagiert und des Freiwilligen-Monitors.

Weitere Informationen zum «Milizengagement» finden Sie hier



©ref.ch

«Kommunikation leicht gemacht»

Das ökumenisches Projekt «Kommunikation in der Kirche» bietet neu Kurse mit einem klaren kirchlichen Profil an.

Gemeinsam mit den Reformierten Medien bietet das Katholische Medienzentrum kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neu Schulungen in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, Online Marketing, Kommunikation und Präsentation an. Verteilt auf 21 Kurse unterrichten Experten in vier Städten der Schweiz (Zürich, Chur, Bern, Luzern). Das Projekt will mit dem Angebot Grundlagen der Kommunikation vermitteln, auf denen Landeskirchen mit ihren kantonalen Besonderheiten aufbauen können.

Die Kurse können bequem online über das Schulungsportal www.kommunikation-in-der-kirche.ch gebucht werden. Für Institutionen gibt es die Möglichkeit, die Kurse komplett für ihre Einrichtung einzukaufen, so dass die Experten die Schulung vor Ort durchführen können.

 

 



«Die vertrauten Kirchengestalten verschwinden»

©Simon Sigg, Pfarreiforum

Das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) präsentiert die neusten Daten aus der Religions- und Kirchenstatistik. Die Ergebnisse...

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Kirchen in Bewegung

Neue Studie zu den christlichen Migrationsgemeinden in der Schweiz

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