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Fünf Jahrzente - Fünf Akzente

Videoserie zur Geschichte der RKZ

Pilotprojekt zu Missbrauch in der Kirche gestartet, Ergebnisse im Herbst 2023

Medienmitteilung der SBK, RKZ und KOVOS vom 4. April 2022

Die katholische Kirche der Schweiz stellt sich mit einem Pilotprojekt einem dunklen Kapitel: In ihrem Auftrag hat ein Forschungsteam der Universität Zürich mit der wissenschaftlichen Untersuchung der sexuellen Übergriffe im Umfeld der katholischen Kirche begonnen. Dafür sollen in den kommenden Monaten auch die bischöflichen Geheimarchive geöffnet werden. Dies wurde am 4. April 2022 an einer Medienkonferenz in Lausanne bekannt gegeben.

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK), die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) und die Konferenz der Vereinigungen der Orden und weiterer Gemeinschaften des gottgeweihten Lebens (KOVOS) haben den beiden Professorinnen Monika Dommann und Marietta Meier des Historischen Seminars der Universität Zürich den Auftrag für ein Pilotprojekt erteilt. Innerhalb eines Jahres soll das Forschungsteam die Rahmenbedingungen einer historischen Untersuchung sexueller Ausbeutung im kirchlichen Umfeld seit der Mitte des 20. Jahrhunderts evaluieren und damit Grundlagen für künftige Forschungsprojekte bereitstellen. Die Ergebnisse werden im Herbst 2023 präsentiert.

Medienmitteilung der Auftraggeberinnen SBK, RKZ und KOVOS

Medienmitteilung des Forschungsteams, Statements der Auftraggeberinnen und der Betroffenenorganisationen sowie weitere Informationen zum Pilotprojekt: www.missbrauch-kath-info.ch



© Christian Merz

Miteinander vorwärts: Die RKZ feiert 50-Jahre und wählt Urs Brosi zum neuen Generalsekretär

Medienmitteilung zur Plenarversammlung der RKZ vom 25./26. März 2022 in Näfels/Filzbach

Erstmals in der 50-jährigen Geschichte fand ein gemeinsamer Anlass der RKZ-Delegierten und der Mitglieder der Schweizer Bischofskonferenz statt. Im Rahmen ihrer Geschäftssitzung wählte die RKZ zudem Urs Brosi zum neuen Generalsekretär. Zudem befasste sie sich mit den Konsequenzen der Studie zur Zukunft der Kirchenfinanzen für die katholische Kirche in der Schweiz.

Medienmitteilung vom 1. April 2022



Urs Brosi wird Generalsekretär der RKZ

Medienmitteilung der RKZ vom 26. März 2022

An ihrer Plenarversammlung vom 25./26. März 2022 haben die Delegierten der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) den Theologen und Kirchenrechtler Urs Brosi einstimmig zum neuen Generalsekretär der RKZ gewählt. Er tritt am 1. Dezember 2022 die Nachfolge von Daniel Kosch an, der diese Funktion seit 2001 innehatte und altershalber zurücktritt.

Vor seiner Wahl hielt Urs Brosi fest, er sei «nicht der Verkäufer, der die ramponierte Kirche supertoll darstellt». Wichtiger sei ihm, «dass wir glaubwürdig auftreten, dass die Kirche theologisch redlich denkt und spricht, dass wir nach innen leben, was wir nach aussen verkünden».

Im Namen des Präsidiums der RKZ gratulierte Renata Asal-Steger dem künftigen Generalsekretär zu Wahl. Als langjähriger Vertreter der Thurgauer Landeskirche und als Mitglied verschiedener Gremien innerhalb der RKZ und der Mitfinanzierung SBK-RKZ ist Urs Brosi mit den Herausforderungen und mit den konkreten Aufgaben bereits vertraut. Dementsprechend hielt Renata Asal-Steger fest: «Es ist gut, dass mit der Wahl von Urs Brosi die Kontinuität sichergestellt ist. gleichzeitig freuen wir uns auf neue Impulse und darauf, dass er neue Ideen einbringen und das Gesicht der RKZ mitprägen wird.»


Urs Brosi (1965) wuchs in Basel auf. Nach der Matura studierte er Philosophie in München und katholische Theologie in Luzern und Rom. Nach dem Pastoralkurs wirkte er vier Jahre als Pastoralassistent in der Pfarrei Dreifaltigkeit in Bern. An der Universität Münster spezialisierte er sich im kanonischen Recht und war anschliessend fünf Jahre wissenschaftlicher Assistent an der Professur für Kirchenrecht und Staatskirchenrecht der Universität Luzern. Während zwei Jahren arbeitete er als Bildungsverantwortlicher des Bistums Basel für die Weiterbildung der kirchlichen Mitarbeitenden. Seit 2008 ist er Generalsekretär und Geschäftsführer der Katholischen Landeskirche des Kantons Thurgau. In dieser Eigenschaft vertritt er bislang die Thurgauer Landeskirche in der RKZ und engagiert sich in Gremien der RKZ und der Mitfinanzierung SBK-RKZ.

In der Landeskirche Thurgau war er unter anderem an der Entwicklung eines neuen Finanzausgleichs und an der Erarbeitung einer neuen Landeskirchenverfassung beteiligt, ferner am Bau eines landeskirchlichen Zentrums in Weinfelden. Nebenberuflich ist Urs Brosi seit 20 Jahren als Dozent für Kirchenrecht am Studiengang Theologie (TBI) aktiv, er wirkt ferner als Diözesanrichter im Bistum Basel und stand 20 Jahre lang im Dienst der Armeeseelsorge.



Urs Brosi wird zur Wahl als Generalsekretär der RKZ vorgeschlagen

Medienmitteilung der RKZ vom 10. Januar 2022

Der 56-jährige Theologe und Kirchenrechtler Urs Brosi soll ab 1. Dezember 2022 neuer Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz werden. Das RKZ-Präsidium schlägt ihn der Plenarversammlung vom 25./26. März 2022 zur Wahl vor. Urs Brosi wird Nachfolger von Daniel Kosch, der seit 2001 Generalsekretär der RKZ ist und altershalber zurücktritt.

Das Präsidium der RKZ hat beschlossen, der Plenarversammlung der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz vom 25./26. März 2022 die Wahl von Urs Brosi, dipl. theol., lic. iur. can. zum Generalsekretär der RKZ zu beantragen. Stimmt das Plenum der RKZ der Wahl zu, nimmt Urs Brosi seine Arbeit bei der RKZ am 1. November 2022 auf und tritt sein Amt als Nachfolger von Daniel Kosch am 1. Dezember 2022 an.

Urs Brosi (*1965) hat das Gymnasium in Basel absolviert, studierte Philosophie, Theologie und Kirchenrecht in München, Luzern, Rom, Basel und Münster i.W. Beruflich war er in der Pfarreiseelsorge, als wissenschaftlicher Assistent an der Universität und als Bildungsverantwortlicher im Bistum Basel tätig. Seit 2008 ist er Generalsekretär und Geschäftsführer der Katholischen Landeskirche des Kantons Thurgau. Hinzu kommen nebenberufliche Tätigkeiten als Dozent für Kirchenrecht und Staatskirchenrecht, Diözesanrichter und Gutachter sowie Leitungsfunktionen im Bereich der Armeeseelsorge.

Den RKZ-Delegierten und den paritätischen Gremien SBK-RKZ ist Urs Brosi als Präsident der Fachgruppe 2 (Aufgabenfeld Sprachregionale Medienzentren), Mitglied der Planungs- und Finanzkommission SBK-RKZ und Mitglied der Kommission der RKZ für Staatskirchenrecht und Religionsrecht bestes bekannt.

Das Präsidium der RKZ ist überzeugt, mit Urs Brosi einen hervorragend qualifizierten Kandidaten mit breiter Berufserfahrung zur Wahl vorzuschlagen.

Als Generalsekretär wird Urs Brosi neben seinen Aufgaben im Dienste der RKZ als Dachverband der kantonalkirchlichen Organisationen in der Schweiz auch die Geschäftsführung für gemeinsame Gremien von SBK und RKZ übernehmen, die sich unter anderem mit der Mitfinanzierung pastoraler Aufgaben der katholischen Kirche auf gesamtschweizerischer und sprachregionaler Ebene befassen. Für diese Kooperation von SBK und RKZ bestehen seit 2015 eine Zusammenarbeitsvereinbarung und weitere vertragliche Regelungen.

Lebenslauf von Urs Brosi



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