Menu
 Aktuell 

Kein Kinderspiel

18. Oktober bis 15. Dezember 2018: Ausstellung und Veranstaltungsreihe zu Auswirkungen von Krieg, Verfolgung und Flucht.

Krieg, Gewalt und Verfolgung zwingen viele Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen und das Erlebte in der Fremde zu verarbeiten. Traumatische Erfahrungen, die Geflüchtete zu Hause oder unterwegs gemacht haben, beeinflussen ihren Lebensalltag und begleiten die Betroffenen oft über Jahre hinweg.

Vom 18. Oktober bis 15. Dezember 2018 zeigt die Plattform Face-Migration im Polit-Forum Bern im Käfigturm, eine multimediale Ausstellung zu diesen Auswirkungen von Traumata auf die erste und zweite Generation von Flüchtlingen in der Schweiz. Die Ausstellung beinhaltet eine Gesamtschau des Langzeitprojekts Kein Kinderspiel und ist ein Gemeinschaftsprojekt von Face Migration, dem Schweizerischen Roten Kreuz und dem Polit-Forum Bern im Käfigturm, für das die RKZ sich inhaltlich und finanziell engagiert. Das Thema hat für die Kirchen eine hohe Priorität.

Weitere Informationen zur Ausstellung und Veranstaltungsreihe



Planen in der Kirche. Räumen öffnen - (keine) Wunder erwarten

Einladung zur Jubiläumstagung des SPI

Seit 50 Jahren begleitet das Schweizerisches Pastoralsoziologische Institut (SPI) den Weg der Kirche in der Schweiz. Am 18. Januar 2019 wird dieses Jubiläum mit einer Tagung und einem Festakt gefeiert. Das SPI lädt Sie dazu herzlich nach St. Gallen ein.

Das Tagungsthema «Planen in der Kirche» lenkt den Blick auf den Auftrag des SPI: die Unterstützung der Planungsprozesse der katholischen Kirche in der Schweiz durch Forschung und Beratung. In zahlreichen Ateliers werden aktuelle Planungsfragen der Kirche aufgegriffen und diskutiert.

Weitere Informationen und das Programm zur Tagung finden Sie hier

Hier können Sie sich zur Tagung anmelden



Supermarkt oder Comestibles? Was macht das Profil der Kirche aus?

Medienmitteilung zum RKZ Fokus vom 10. September 2018 in Bern

Die Anforderungen an die römisch-katholische Kirche sind vielfältig, kritische Stimmen laut. Mit welchem Angebot kann sie den Bedürfnissen der Gesellschaft nachkommen? Wie bleibt sie glaubwürdig und gewinnt zugleich an Profil? «Vielfalt und Leben mit Unterschieden ist kein Ausdruck von Profillosigkeit, sondern Wesenszug des Profils der Kirche», so Luc Humbel, Präsident der RKZ, eingangs des RKZ-Jahresanlasses in Bern. Für den Soziologen René Knüsel ist der Umgang mit Verschiedenheit ein Schlüssel, mit dem die Kirche der Zukunft ihr Profil schärfen und Menschen für sich gewinnen kann. Vorausgesetzt, dass sie Verschiedenheit als Reichtum versteht und sich kritischen Fragen stellt.

Medienmitteilung vom 18. September 2018
Fotogalerie
Programm

«Verbindungen schaffen als zentrale Aufgabe der Kirche in säkularen Zeiten» - Gespräch mit René Knüsel auf kath.ch



ANAVON – die katholische Kirche im Dialog mit der Jugend

Veranstaltungshinweis

Herzliche Einladung zur Tagung «ANAVON – die katholische Kirche im Dialog mit der Jugend» am 29. September 2018 in Bern. Es ist ein Inspirationstag mit einem reichhaltigen Programm und Begegnungen zum Thema Jugend und Kommunikation über Glaube und Kirche.

ANAVON richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die an Gott, an Glauben und an der Kirche interessiert sind. Auch herzlich eingeladen sind Verantwortliche aus Kirche und Jugendarbeit, Medien- und Kommunikationsarbeitende, sowie weitere an der Thematik Interessierte.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Website www.anavon2018.ch

ANAVON Programmflyer

«ANAVON» ist eine Veranstaltung der Kommission für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Schweizer Bischofskonferenz



©Jubla

Die Jugend – vom Betreuungsobjekt zum Glaubenssubjekt der Kirche

Der Herbert Haag Preis 2019 geht an den BDKJ und an die Jubla

Keine Organisation überlebt ohne junge Menschen in ihren Reihen. Das gilt auch für die Kirche, selbst wenn ihr Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit häufiger durch ältere Herren geprägt ist. Aus diesem Grund würdigt die Herbert Haag Stiftung für Freiheit in der Kirche die Arbeit der beiden Jugendverbände BDKJ, den Bund der Deutschen Katholischen Jugend, und der Jubla Schweiz, den katholischen Kinder- und Jugendverband Jungwacht Blauring. Ihre jugendliche, fröhliche, lebensbejahende und weltoffene Art steht in heiterem Kontrast zu gängigen Vorstellungen von Kirche. Und ihre kritische Reflexion darüber, was kirchliche Jugendarbeit in der Gegenwart kann und soll, dementiert längst das Cliché von Betreuungs- und Indoktrinationseinrichtungen.

Das Preisgeld beträgt 10'000 Euro bzw. 15'000 Schweizerfranken.

Medienmitteilung



«Auf das Zusammenspiel kommt es an» – für das Miteinander im dualen System

Positionspapier mit Leitlinien für eine sachgemässe und wirkungsvolle Koordination pastoraler und finanzieller Entscheidungen im dualen System.

Das Spannungsfeld zwischen «Geld und Geist» und das Miteinander von staatskirchenrechtlichen Behörden und pastoral Verantwortlichen sind ständige Herausforderungen. Betroffen sind alle, von der kleinen Pfarrei/Kirchgemeinde bis zu den grossen Körperschaften und Bistümern oder zu RKZ und Bischofskonferenz. Die Kommission für Staatskirchenrecht und Religionsrecht hat dazu ein Positionspapier erarbeitet. Die RKZ hat es genehmigt und seiner Veröffentlichung zugestimmt. Es soll dazu beitragen, dass die Entscheidungen aufeinander abgestimmt werden und die jeweiligen Rollen und Kompetenzen respektieren. Der Titel «Auf das Zusammenspiel kommt es an», stammt aus der Welt der Musik: Ein Orchester oder ein Chor klingt dann gut, wenn man gleichzeitig die je eigene Melodie spielt und auf die anderen hört.

Positionspapier «Auf das Zusammenspiel kommt es an»



Kirchenasyl

Positionspapier mit Hilfestellungen und Denkanstösse zur Meinungsbildung

Nicht sehr häufig, aber immer wieder sind die Kirchen mit der Frage des sogenannten «Kirchenasyls» konfrontiert. In kirchlichen Räumen soll Flüchtlingen zeitlich befristet Schutz gewährt werden, um nach einem ablehnenden Asylentscheid eine erneute Überprüfung ihrer Situation zu ermöglichen. Das wirft rechtliche Fragen auf, stellt vor praktische Probleme und erfordert im katholischen Kontext auch ein Zusammenwirken der pastoralen und staatskirchenrechtlichen Instanzen. Das von der Kommission für Staatskirchenrecht und Religionsrecht der RKZ erarbeitete Grundlagendokument zeigt auf, worauf im Umgang mit konkreten Einzelsituationen zu achten ist und enthält Denkanstösse für die Meinungsbildung.

Positionspapier Kirchenasyl