Menu
Kirche und Gesellschaft » Zum Thema 

Photo by Markus Spiske

Freiwilliges Engagement in einer digitalisierten Welt

Publikation

Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft – und auch das freiwillige Engagement: Die digitale Kommunikation ermöglicht es Vereinen, Stiftungen und anderen Organisationen, viele Menschen zu erreichen und für ihre Arbeit zu begeistern. Online-Plattformen helfen dabei, Freiwillige zu gewinnen und finanzielle Unterstützung zu mobilisieren. Das Internet bietet einen zusätzlichen Raum für das freiwillige Engagement. Doch neben neuen Möglichkeiten bringt der digitale Wandel auch Herausforderungen und Fragen mit sich.

Die Stiftung Mercator Schweiz hat als Organisatorin der Jahrestagung 2018 des Netzwerks freiwillig.engagiert Diskussionen zu Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für das freiwillige Engagement angestossen. Um die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema weiterzuführen, hat die Stiftung die Publikation «Freiwilliges Engagement in einer digitalisierten Welt» herausgegeben. Die Publikation ist das erste Themenheft der Publikationsreihe «Digitalisierung und Gesellschaft», die in den kommenden Jahren die Auswirkungen der Digitalisierung auf verschiedene Bereiche unserer Gesellschaft beleuchtet.



«Wir haben auch kirchenintern eine Scheu, über den Glauben zu sprechen»

Interview mit Daniel Kosch zum «Mission Manifest» auf kath.ch

Im Rahmen einer Tagung zum «Mission Manifest» (MM) hat Daniel Kosch, Generalsekretär der RKZ, zehn Anregungen zur Diskussion verfasst. Im Interview mit kath.ch erklärt er, wo das MM ihn herausfordert und in welchen Bereichen es vertieft werden müsste.

Zum Interview auf kath.ch →



Kirchenasyl

Positionspapier mit Hilfestellungen und Denkanstösse zur Meinungsbildung

Nicht sehr häufig, aber immer wieder sind die Kirchen mit der Frage des sogenannten «Kirchenasyls» konfrontiert. In kirchlichen Räumen soll Flüchtlingen zeitlich befristet Schutz gewährt werden, um nach einem ablehnenden Asylentscheid eine erneute Überprüfung ihrer Situation zu ermöglichen. Das wirft rechtliche Fragen auf, stellt vor praktische Probleme und erfordert im katholischen Kontext auch ein Zusammenwirken der pastoralen und staatskirchenrechtlichen Instanzen. Das von der Kommission für Staatskirchenrecht und Religionsrecht der RKZ erarbeitete Grundlagendokument zeigt auf, worauf im Umgang mit konkreten Einzelsituationen zu achten ist und enthält Denkanstösse für die Meinungsbildung.

Positionspapier Kirchenasyl



«Five up»

Unterstützung einfach organisiert

Mit «Five up» können freiwillige Engagements einfacher und spontaner organisiert werden. Ob für interne Aktivitäten oder den nächsten Gemeindeanlass – über eine App stehen alle Beteiligten miteinander in Kontakt. Praktisch, einfach, überall.

Die App wird aktuell gemeinsam mit Organisationen und Privatpersonen aus verschiedenen Einsatzbereichen getestet und weiterentwickelt. Die RKZ unterstützt dieses Startup in der Verbreitung ihrer App. Jetzt anmelden und die App unverbindlich ausprobieren!

Mehr erfahren →



Photo by Samuel Zeller on Unsplash

Was passiert mit der katholischen Kirche?

Die Kirchenstatistik der Schweiz drängt zu Veränderungen

Die aktuellen Zahlen zur Kirchenstatistik zeigen ein durchwachsenes Bild der katholischen Kirche in der Schweiz. Auf der einen Seite gehören der katholischen Kirche dank des Bevölkerungswachstums über drei Millionen Gläubige an. Auf der anderen Seite zeigt sich jedoch auch, dass sich das Mitgliederverhalten bzw. die Inanspruchnahme kirchlicher Angebote verändert. Diese Beobachtungen fordern die Kirche heraus, Veränderungen nicht nur passiv zu ertragen, sondern aktiv und gestaltend auf sie zu reagieren.

Medienmitteilung Kirchenstatistik SPI vom 15. November 2018

Kirchenstatistik des SPI online →



Kirchliche Freiwilligenanimation

ForModula Berufsfelderweiterungen

Wer einen Fachausweis von ForModula hat, kann zukünftig auch weitere Aufgaben in der Seelsorge übernehmen. Jugendarbeitende sowie Katechetinnen und Katecheten sollen ihr Berufsfeld auf «Kirchliche Freiwilligenanimation» ausdehnen können. Diese neue Funktion haben die Bischöfe und Generalvikare am 30. Oktober 2018 in der Deutschschweizerischen Ordinarienkonferenz (DOK) auf Antrag des Bildungsrates eingeführt. Je nach Vorbildung vermittelt ForModula mit drei bis fünf Modulen ab 2019 die nötigen Kompetenzen – ergänzt durch den Lehrgang «Freiwilligen-Koordination» des Vereins «benevol».

Mehr zum Funktionsprofil «Kirchliche(r) Freiwilligenanimator(in)»
Mehr zum Modulangebot des TBI

 

 



Die neuen Freiwilligen

Die Zukunft zivilgesellschaftlicher Partizipation

Klassische Freiwilligenarbeit wird in einer Multioptionsgesellschaft immer unbeliebter. Was hat das für Auswirkungen auf die Rolle der Zivilgesellschaft? Die im Auftrag des Migros-Kulturprozent verfasste Studie «Die neuen Freiwilligen» geht dieser Frage nach und formuliert Rahmenbedingungen für ein zivilgesellschaftliches Engagement der Zukunft. Die Studie zeigt: Wer sich zukünftig engagiert, will

  • sich schnell und projektbezogen einsetzen.
  • nicht mehr nur Gratis-Arbeit leisten, sondern mitdenken und mitbestimmen.
  • Projekte hierarchiefrei verhandeln und entwickeln.

Voraussetzung für jedes zivilgesellschaftliche Engagement ist, dass man überhaupt weiss, wo und wofür man sich einsetzen könnte. Digitale Plattformen spielen dabei für Austausch und Vernetzung eine immer grössere Rolle. Das Web 2.0 selbst wird beispielsweise durch Wikipedia zu einem digitalen Ort der zivilgesellschaftlichen Partizipation.Die Trennung zwischen Helfenden und Hilfsbedürftigen hebt sich bei der neuen Freiwilligkeit auf. Probleme gemeinsam anzugehen, statt vorgegebenen Aufgaben abzuarbeiten, das steht jetzt im Vordergrund. Denn die neuen Freiwilligen sind partizipativ und potenzialorientiert.

Zusammenfassung der Studie «Die neuen Freiwilligen» (PDF)

Hier online gedruckte Version bestellen

Hier als pdf herunterladen



©benevol Schweiz

«ICH BIN STOLZ DRAUF»

Dank Freiwilligenarbeit erst machbar – machbarer Dank für Freiwilligenarbeit

Leonie Neukomm besucht seit ihrem sechsten Lebensjahr den Kinder- und Jugendtreff ihrer Kirche. Heute engagiert sie sich dort als freiwillige Mitarbeiterin: «Es macht Spass die Freizeit mit den Kindern zu gestalten und so ihre Entwicklung zu fördern». Freiwilligenarbeit hat in der Kirche eine lange Tradition und verstärkt die Verbindung mit dem Glauben, der Gemeinschaft sowie der Gesellschaft. Doch die wertvolle Ressource Freiwilligenarbeit gerät durch herausfordernde berufliche Belastungen und das umfangreiche Freizeitangebot immer mehr unter Druck. Es gilt neue Wege zu gehen, um engagierte Personen zu finden und als Organisation attraktiv für Freiwillige zu bleiben.

Der neue online DOSSIER-Generator von BENEVOL, der Fachstelle für Freiwilligenarbeit, ist ein solcher Weg dazu, Freiwilligenarbeit angemessen wertzuschätzen. Er erleichtert den Freiwilligenverantwortlichen das Erstellen von arbeitsmarktkonformen Nachweisen über das freiwillige Engagement. Auf der Grundlage von 16 kirchlichen Tätigkeiten kann der DOSSIER-Generator in deutscher und französischer Sprache Empfehlungsschreiben generieren, welche für echte Wertschätzung und einen reellen Mehrwert in der Arbeitsbiografie von Freiwilligen sorgen.

Der DOSSIER-Generator für die Kirchen wurde von der RKZ und dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK) grosszügig unterstützt.

DOSSIER-Generator – Funktionen Kirche
www.dossier-freiwillig-engagiert.ch 



Wir sind uns einig!

Religionsgemeinschaften fordern mehr Schutz für Flüchtlinge

weiterlesen...

«Nahe sein bis zuletzt»

Ein Ratgeber für (pflegende) Angehörige und Freunde von schwerkranken Menschen

weiterlesen...

Datenbank Kirchenumnutzungen

weiterlesen...