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 Aktuell 

Resümee Stiftungsforum Fastenaktion

Mitteilungen


Geschäftsbericht und Jahresrechnung Fastenaktion 2025

Der Jahresbericht liegt vor und kann unter www.fastenaktion.ch/jahresbericht eingesehen werden oder bei Fastenaktion bestellt werden (die SF-Mitglieder erhalten einen Jahresbericht per Post). Im Jahr 2025 erreichte Fastenaktion 5,4 Millionen Menschen durch Projekte und Programme sowie Informations-, Kampagnen- und Sensibilisierungsarbeit. Finanziell schloss die Organisation das Jahr erstmals seit 2022 wieder mit einem Überschuss ab.

Aktionsforum

Nach einem erfolgreichen Aktionsforum 2025, findet das nächste Aktionsforum am Welthungertag, am 16.10.2026, in Bern statt. Das Thema des Tages lautet «Wege in die Ernährungszukunft». Aktiv beteiligt sind u.A. eine Auswahl unserer Koordinator:innen aus dem globalen Süden, Christina Bachmann-Roth und Geneviève Savigny. Die Einladung wird Ende Juni verschickt, alle sind eingeladen teilzunehmen. Der Anlass ist öffentlich und somit auch für die Mitglieder unserer Organisationen bestimmt. Informationen und Anmeldung unter www.fastenaktion.ch/aktionsforum

Vorschau Ökumenische Kampagne 2027

Das Thema der Kampagne 2027 lautet voraussichtlich: «Wer Land hat, kann Zukunft wachsen lassen» (letztes Jahr im Zyklus «Hunger frisst Zukunft»). Als Gäste auf der Tournee werden Samrat Katwal (Nepal) in der Deutschschweiz und Leiria Vay (Guatemala) in der Romandie präsent sein. Die OEK wird aktuell evaluiert, um sie ab 2028 neu auszurichten.

Stiftungsrat

  • Luca Dittli wurde einstimmig neu in den Stiftungsrat von Fastenaktion gewählt. Er freut sich seine Stärken im Bereich Wirtschaft und Nachhaltigkeit im SR einzubringen.
  • Renata Asal-Steger wurde für eine dritte Amtszeit im Stiftungsrat gewählt.
  • Das Stiftungsforum dankt den aus dem Stiftungsrat austretenden Mitgliedern; Isabelle Chassot, Elena Furrer und Beat Curau.

Reform Stiftungsforum

Die Liste der Mitgliedsorganisationen im Stiftungsforum ist im Anhang zum Statut von FA geregelt. Die Situation dieser kirchlichen Organisationen hat sich in den letzten Jahren stark verändert (Fusionen, Erlöschung, Namensänderungen, Personalmangel). Konkret sollen nun die Kategorien und Organisationen aktualisiert werden. Über diesen Anhang des Status entscheiden der Stiftungsrat von Fastenaktion und die Schweizerische Bischofskonferenz (SBK) im Einvernehmen, das Stiftungsforum wird konsultiert.

FA wird die SF-Mitgliedsorganisationen im Verlaufe dieses Jahres informieren.

Politische Initiativen

Fastenaktion unterstützt die Konzernverantwortungsinitiative 2: «Für verantwortungsvolle Grossunternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» (https://konzernverantwortung.ch/) und die Finanzplatzinitiative: «Für einen nachhaltigen und zukunftsgerichteten Finanzplatz Schweiz» (https://finanzplatz-initiative.ch/).



RKZ sichert Finanzierung des Katholischen Medienzentrums bis Ende 2026 und beschliesst das Budget 2027

Medienmitteilung zur Plenarversammlung der RKZ vom 26. und 27. Juni 2026 in Zürich

Die Plenarversammlung der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) hat die Finanzierung des Katholischen Medienzentrums der Deutschschweiz (KMZ) für das zweite Halbjahr 2026 beschlossen. Zudem verabschiedeten die Delegierten das Budget 2027 und beschlossen eine Starthilfe zur Bildung einer nationalen Dachorganisation für Missbrauchsbetroffene.

Katholisches Medienzentrum Zürich (KMZ)

Die RKZ hatte im November 2025 beschlossen, dem Katholischen Medienzentrum Zürich (KMZ) vorerst nur den Beitrag für das erste Halbjahr 2026 in der Höhe von CHF 591’000 zuzusprechen und später über die Finanzierung des zweiten Halbjahres zu entscheiden. Die Weiterfinanzierung wurde an Verbesserungen in vier Bereichen geknüpft. An der jüngsten Versammlung beschlossen die Delegierten nun mit grosser Mehrheit, den Beitrag für das zweite Halbjahr 2026 zu sprechen.

Budget 2027 und Kirche Schweiz Beiträge 2027

Das Budget 2027 sieht Aufwendungen in der Höhe von CHF 13.87 Mio. und Erträge von CHF 13.75 Mio. Die im Vergleich zum Vorjahr je rund um CHF 0.4 Mio. reduzierten Aufwendungen und Erträge sind vor allem dem Umstand geschuldet, dass die Sonderfinanzierung für die historische Studie zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche der Schweiz Ende 2026 ausläuft. 

2027 erfolgt die dritte und letzte Erhöhung des Beitrags für die Seelsorge in den Bundesasylzentren (BAZ): Neu stehen CHF 600'000 zur Verfügung, um jene kantonalkirchlichen Organisationen zu entschädigen, die für die Betreuung von Asylsuchenden in den BAZ aufkommen.

Die sog. Kirche-Schweiz-Beiträge, also die Abgaben der kantonalkirchlichen Organisationen zur Finanzierung nationaler und sprachregionaler Aufgaben, bleiben auf dem Niveau von 2026.

Der Wandel in der Armeeseelsorge – Maurice Greder stellt sich vor

Im thematischen Teil der Versammlung stand die Armeeseelsorge im Zentrum. Hauptmann Samuel J. Schmid, Chef Armeeseelsorge, stellte den Dienstzweig vor, erläuterte die Rekrutierung und Ausbildung von Armeeseelsorgerinnen und Armeeseelsorgern und deren Einsatz. Einen persönlichen Erfahrungsbericht lieferte Hauptmann Lusia Markos Shammas Asmaroo, die erste katholische Frau in der Armeeseelsorge: Mit viel Herzblut engagiert sie sich in dieser Aufgabe und macht dabei positive Erfahrungen in diesem von jungen Männern dominierten Umfeld. 

Die beiden Referierenden machten deutlich, dass die Armeeseelsorge heute sowohl mit dem Mangel an Seelsorgepersonal als auch mit den Anforderungen einer zunehmend multireligiösen und säkularen Gesellschaft konfrontiert ist. Vor diesem Hintergrund öffnete die Armee ihren Seelsorgedienst im Jahr 2020 für weitere Religionsgemeinschaften. Armeeseelsorgende sind für alle Angehörigen der Armee zuständig, unabhängig von deren Religionszugehörigkeit. In der Diskussion stand insbesondere dieses Selbstverständnis der Armeeseelsorge, aber auch die Abgrenzung gegenüber einem missionarisch-werbenden Seelsorgeverständnis sowie ihr Beitrag zur Begleitung von Menschen in herausfordernden Lebenssituationen im Mittelpunkt. Die katholische Kirche ist als mitgliederstärkste Religionsgemeinschaft der Schweiz in der Armeeseelsorge deutlich untervertreten. Wenn die Verantwortlichen in der Kirche motiviert werden konnten, geeignete Seelsorger und auch Seelsorgerinnen für diese Aufgabe vorzuschlagen, so wurde das Ziel erreicht.

Maurice Greder, neuer Leiter Kommunikationsdienst und Mediensprecher der Schweizer Bischofskonferenz (SBK), stellte sich und seine Aufgabe den Anwesenden vor. Die Plenarversammlung erhielt einen Einblick in die Kommunikationsvorbereitungen zur Veröffentlichung des Schlussberichts der Folgestudie zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs Anfang 2027.

RKZ unterstützt Aufbau einer nationalen Dachorganisation für Missbrauchsbetroffene

Die Plenarversammlung hat beschlossen, den Aufbau einer nationalen Dachorganisation für Missbrauchsbetroffene zu unterstützen. Hintergrund ist ein gemeinsames Gesuch der Organisationen IG M!kU, Groupe SAPEC und GAVA, die den Aufbau einer unabhängigen Struktur mit eigener Geschäftsstelle planen.

Für die Jahre 2027 bis 2029 stellt die RKZ einen jährlichen Beitrag von CHF 25’000 aus dem Projekt- und Innovationsfonds in Aussicht. Ziel der Unterstützung ist es, die Vernetzung und die Interessenvertretung von Betroffenen auf nationaler Ebene zu stärken sowie den Aufbau nachhaltiger Strukturen zu ermöglichen.

Mit diesem Entscheid unterstreicht die RKZ ihr Engagement für die Aufarbeitung von Missbrauch in der katholischen Kirche sowie für die Stärkung der Perspektive und Anliegen von Betroffenen.

Die RKZ verabschiedet Stefan Doppman und Renata Asal-Steger

Die RKZ verabschiedet Stefan Doppmann, der die Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug (VKKZ) von September 2021 bis Mai 2026 in der RKZ vertrat. Während dieser Zeit engagierte er sich unter anderem als Mitglied der Kommission für Staatskirchenrecht (2023–2026). Mit seinem Ausscheiden endet sein Engagement in den RKZ-Gremien, da seine Funktion im Kanton in dieser Form nicht weitergeführt wird. Die RKZ dankt ihm herzlich für seinen engagierten Einsatz zugunsten der Kirche und ihrer Mitglieder. Als Nachfolger in der Kommission für Staatskirchenrecht wählte die Plenarversammlung Cédric Pillonel, Generalsekretär der FEDEC-VD (Körperschaft im Kanton Waadt).

Die RKZ verabschiedete zudem ihre ehemalige Präsidentin Renata Asal-Steger, die von 2020 bis 2023 an der Spitze der RKZ stand und die Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern seit 2012 als Delegierte in der RKZ vertrat. Zuvor war sie Vizepräsidentin (2016–2019) sowie Mitglied der Kommunikationskommission und des Kooperationsrates. Auch nach ihrer Präsidialzeit brachte sie ihre Erfahrung und ihr Engagement weiterhin aktiv in die Beratungen ein. Die RKZ dankt ihr herzlich für ihren langjährigen und prägenden Einsatz.

Weitere Auskünfte erteilen Urs Brosi (Generalsekretär RKZ) und Sabine Stalder (stv. Generalsekretärin RKZ)
Tel. 044 266 12 00, E-Mail: urs.brosi(at)rkz.ch / sabine.stalder(at)rkz.ch 

Zürich, 1. Juli 2026



Jahres- und Finanzbericht 2025 der RKZ

Nachfolgend stehen der aktuelle Jahres- und Finanzbericht der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) für das Jahr 2025 zum Download bereit. Die beiden Berichte geben Einblick in unsere Tätigkeiten und Anliegen sowie in die Verwendung der anvertrauten finanziellen Mittel.

Genauere Informationen zur Jahresrechnung und Bilanz der RKZ sind beim Generalsekretariat der RKZ (E-Mail: info(at)rkz.ch, T +41 44 261 12 00) erhältlich.

Jahresbericht 2025

Finanzbericht 2025



Botschaften zum Jahr der Freiwilligen 2026

Jetzt mitmachen

2026 wurde von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Freiwilligen erklärt – ein weltweiter Anlass, um die Menschen zu würdigen, die sich freiwillig für andere einsetzen. Den Freiwilligenarbeit ist weit mehr als ein Zeichen der Solidarität: Es ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Freiwilligenarbeit schafft Verbindung, stärkt Solidarität und hält die Gesellschaft am Laufen. Ob in der Nachbarschaftshilfe, in der Betreuung, im Umweltschutz oder in der Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenslagen – Freiwillige füllen Lücken, schaffen Nähe und sorgen dafür, dass niemand vergessen geht. 

Zu diesem Anlass haben Sie die Möglichkeit, eine Botschaft zu Freiwilligenarbeit, Gemeinschaft o.ä. zu erstellen. Diese werde in einer Galerie gesammelt und können für die Kommunikation Ihrer Organisation verwendet werden.

Botschaft erstellen

Galerie anschauen



Sterbesegen «Auf dem Weg ins Licht»

Empfehlung eines neuen liturgischen Buchs

Viele sterbende Menschen wünschen sich auf ihrem letzten Weg Trost und Begleitung, Zuspruch und Segen. Krankensalbung und Wegzehrung sind jedoch nicht in jeder Situation möglich.

Der Sterbesegen «Auf dem Weg ins Licht» versteht sich in einem veränderten pastoralen Kontext als Ergänzung für die Seelsorge in Spitälern, Hospizen, Alters- und Pflegeheimen, Sprachmissionen, Ordensgemeinschaften und Pfarreien. Er berücksichtigt die besonderen Gegebenheiten in der Schweiz und unterstützt Seelsorgerinnen und Seelsorger, Ehrenamtliche, Pflegepersonal und Familienangehörigen in der Begleitung sterbender Menschen.

Das Buch bietet eine Grund- und eine Kurzform des Sterbesegens sowie je eine Segensfeier für ein Kind und für einen Menschen mit Demenz. Ergänzt werden diese vier Formen durch weitere liturgische Materialien. Alle Texte liegen in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch vor.

Link Kurzform des Sterbesegens
Link Übersetzungen der Kurzform in verschiedene Sprachen 

Sterbesegen – Auf dem Weg ins Licht / Bénédiction des mourants – Sur le chemin vers la lumière / Benedizione dei morenti – In cammino verso la luce / Blessing of the Dying – On the Way to the Light
Herausgegeben von der Liturgischen Kommission der Schweiz im Auftrag der Schweizer Bischofskonferenz. Erarbeitet vom Liturgischen Institut der deutschsprachigen Schweiz in Freiburg. Gebunden, 11 x 19 cm, durchgehend zweifarbig, mit drei Lesebändchen, 168 Seiten. Verlag Friedrich Pustet: Regensburg 2026. CHF 21.50. Bestellung über den Buchshop auf www.liturgie.ch oder über den Buchhandel.