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«Bin beeindruckt»

Basislehrgang Kirchenmanagement

Fast 30 Personen nahmen am Basislehrgang Kirchenmanagement teil, den die RKZ zusammen mit dem Institut für Verbandsmanagement der Universität Freiburg 2017/2018 zum sechsten Mal anboten. Eine Teilnehmerin schrieb in der Kursauswertung «Bin beeindruckt, wie gut und hilfreich der Lehrgang auf die Situation von kirchlichen Mitarbeitenden eingeht. Das Richtige zur richtigen Zeit». Ein anderes Feedback bezeichnete den Kurs als wertvoll, um in den dualen Struktren «ein gemeinsames Verständnis zu erarbeiten».

Bereits stehen die Daten für den nächsten Basislehrgang fest: 24. bis 26. Oktober 2019 und 23. bis 25. Januar 2020. Die Ausschreibung erfolgt im ersten Halbjahr 2019, wer daran interessiert ist, kann dies mit einer E-Mail an info(at)rkz.ch mitteilen.

Im Januar 2019 wird zudem ein Aufbau-Modul für Absolventinnen und Absolventen des Basis-Lehrgangs zum Themenkreis Führung/Personal angeboten. Die Teilnehmenden der bisherigen Lehrgänge werden direkt informiert.



© pixabay.com CCO

Was ist für die Existenz der Kirche relevant?

Wenn diese Frage ein Kirchenmanager stellt, dann geht es auch um Unternehmertum und Organisation. Die Kirche habe bei Herausforderungen durchaus die Freiheit, selber zu bestimmen, wo sie den Hebel ansetzt, schreibt Daniel Kosch, Generalsekretär der RKZ, in einem Blogbeitrag.



Handbuch zur kirchlichen Jugendarbeit

Buchtipp

Dass «die Jugend unsere Zukunft ist», gehört zu den Standardsätzen, wenn es um die Rechtfertigung jugendpastoraler Angebote und die Bereitstellung entsprechender Mittel geht. Gleichzeitig sind viele Aussagen über die kirchliche Jugendarbeit defizit- und problemorientiert: Zu wenig Beteiligung, zu wenig explizite Religiosität, zu wenig Engagement, zu wenig klare Ziele, zu wenig für Jugendpastoral geeignete Seelsorgende…

Wer über diese zwiespältigen Beurteilung der Ausgangslage hinauskommen und besser verstehen möchte, wie es um die Jugendarbeit der katholischen Kirche in der Deutschschweiz steht, welches ihre Herausforderungen und ihre möglichen Zukünfte sind, wird das neue Handbuch von Dominik Schenker mit Gewinn zur Hand nehmen. Hier meldet sich ein Fachmann mit breiten theoretischen Kenntnissen und einschlägiger praktischer Erfahrung zu Wort. Zu den Stärken des Buches gehört, dass es verstehen und differenzieren hilft. Dazu zwei Beispiele:

  • In den Jugendverbänden sind Mitgliederrückgang und Untervertretung von Kindern mit Migrantionshintergrund wichtige Themen. Der Gedanke ist naheliegend, das eine Problem lasse sich mit Hilfe des anderen lösen. Dominik Schenker macht aber plausibel, dass es schwierig ist, den Mitgliederrückgang durch vermehrten Einbezug von Kindern mit Migrationshintergrund zu kompensieren. Denn deren Einbezug macht die Arbeit für die Leiterinnen und Leiter anspruchsvoller. Zudem entsprechen die notwendigen Kultur- und Programmänderungen nicht allen bisherigen Teilnehmenden, so dass sich manche zurückziehen könnten.
  • Kirchliche Entscheidungsträger wünschen sich von der Jugendarbeit oft eine offensivere Thematisierung von Religion oder gar aktive Glaubensweitergabe. Eine intensivere Auseinandersetzung mit Theologie und Glaubensfragen führt jedoch zu hochschwelligeren Angeboten – und ist nicht «kombinierbar» mit niederschwelliger kirchlicher Jugendarbeit, braucht also eigene Gefässe. Diese – so Schenker – dürfen aber weder in Konkurrenz zur bestehenden Jugendarbeit stehen, noch kann diese Aufgabe von der offenen Jugendarbeit oder kirchlichen Jugendverbänden im Rahmen ihrer derzeitigen Aktivitäten erfüllt werden.

Wer meint, über die richtigen Rezepte für die kirchliche Jugendarbeit zu verfügen, oder hofft, es gebe die Jugendarbeit, welche prioritär zu fördern ist, damit die Jugend wieder «unsere Zukunft» wird, sollte dieses Buch nicht lesen. Wer sich ein realistisches Bild von möglichen Wegen in der Jugendpastoral machen möchte, wird von der Lektüre aber in hohem Masse profitieren.

Dominik Schenker, Organisierte Freiheit. Jugendarbeit der katholischen Kirche in der Deutschschweiz. Ein Handbuch, Edition NZN bei TVZ: Zürich 2017, 311 Seiten



Kirchenumnutzungen

Eine neue Publikation dokumentiert die Vorträge, die während dem ersten Schweizerischen Kirchenbautag am 21. August 2015 in Bern gehalten wurden und...

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