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 Aktuell 

Chance Kirchenberufe - Film ab für die neue Kampagne

Kirchliche Berufe sind vielseitig und erfüllend – und ganz anders als viele denken.

Bei Priester Joël ist es schon vorgekommen, dass ihm sein(e) Beruf(ung) abends im Ausgang lästig war. Pfarreiseelsorgerin Fabienne sagt, dass sie eine mühsame Jugendliche gewesen sei. Und Aline gibt zu, dass ihre Aufgabe als Gemeindeleiterin nicht zu den beliebtesten Berufen zählt. Im Gespräch mit den bekannten Kunstschaffenden Lisa Christ und Renato Kaiser reden Seelsorgende Klartext und geben Auskunft – zu Fragen, die sich auch junge Menschen stellen, die sich mit ihrer beruflichen Zukunft beschäftigen.

Hier geht’s zu den Videos: www.chance-kirchenberufe.ch/video
Mehr Informationen: www.chance-kirchenberufe.ch/profi

Über «Chance Kirchenberufe»
Über die katholische Kirche wird in der Öffentlichkeit viel diskutiert. Die einzelnen Berufsfelder sind aber kaum ein Thema. Das möchte die Kampagne «Chance Kirchenberufe» ändern – und junge Erwachsene für die vielseitigen kirchliche Berufe begeistern. «Chance Kirchenberufe» wird von Deutschschweizer Landeskirchen und anderen kirchlichen Institutionen unterstützt.



«Die Kirche in Deutschland ist klar auf Reformkurs»

Interview mit Daniel Kosch zum «deutschen Synodalen Weg» auf kath.ch

Der Reformwille in der katholischen Kirche Deutschlands hat eine Ursache: das weit verbreitete Bewusstsein, dass sich die Kirche in einer ernsten Krise befinde – auch unter Bischöfen. Das sagt Beobachter Daniel Kosch*, über die Zwischenentscheide des Synodalen Wegs in Frankfurt. In einem Interview mit kath.ch zeigt er sich zuversichtlich.

*Der Generalsekretär der Römisch-katholischen Zentralkonferenz war am Wochenende, 30.9.-2.10.2021, als Beobachter der Schweiz an der Synodalversammlung der deutschen katholischen Kirche in Frankfurt dabei.



«Es ist an der Zeit, das Ausprobieren neuer Wege zuzulassen»

Statement von Daniel Kosch, Generalsekretär RKZ, zum Synodalen Weg in Deutschland.

Daniel Kosch hat am Samstagmorgen, 2. Oktober 2021, seine «Überlegungen eines Beobachters aus der Schweiz zum Synodalen Weg» an der deutschen Synodalversammlung in Frankfurt vorgetragen. In der Schweiz sei «so etwas wie Neid spürbar», sagte er und erklärte, weshalb ein solch nationales Vorgehen hierzulande nicht möglich wäre (© kath.ch).

Redetext im Original
Webseite «Der Synodale Weg»



Neue Wege finden

Ein Virus stellt gewohnte Abläufe auf den Kopf. Neue Formen der Zusammenarbeit sind gefragt. Sie lenken den Blick auch auf den Wert des Gewohnten. Dieses gilt es weiterzuentwickeln.

Im Frühjahr 2020 versetzte das Coronavirus die ganze Welt in den Ausnahmezustand. Gewohntes wurde durcheinandergewirbelt, so auch das kirchliche Leben. Die neue Wirklichkeit forderte die staatskirchenrechtlichen Verantwortlichen auf kirchgemeindlicher, landeskirchlicher und nationaler Ebene stark heraus. Dass das kirchliche Leben in dieser beunruhigenden Situation nicht stillstehen darf, war stets klar. Aber wie sollte es weitergehen?

Digitale Sitzungen

Prioritär galt, die behördlichen Massnahmen zeit­nah umzusetzen, um die Aus­breitung des Virus einzudämmen und die Risiko­gruppen zu schützen. Hier waren vor allem die Kirchgemeinden in enger Zusammen­arbeit mit den Seelsorgenden vor Ort gefordert. Neben dieser organisatorischen Herausfor­derung mussten gewohnte Struk­turen und Abläufe teilweise von Grund auf überdacht werden. Es galt zu entscheiden, was keinen Aufschub erleiden darf. Gleichzeitig dominierte eine generelle Planungsunsicherheit. Behördliche Gremien wie Kirchenrat und Synodalrat, aber auch das Präsidium der RKZ und die RKZ-Plenarversammlung mussten neue Wege der Beratung und Entscheidung finden. Dies war dank den neuen digitalen Technologien schnell möglich. Zoom-Sitzungen boomten und die Digitalisierung erlebte einen Aufschwung.

Angebote anders weiterführen

Die massive Einschränkung der Bewegungsfreiheit während des Lockdowns hatte eine  lange Durststrecke hinsichtlich seelsorgerischer und sozialer Kontakte zur Folge. Neue For­men des gemeinschaftlichen Lebens und des diakonischen Auftrags waren gefragt. Gefor­dert waren neben den Verantwortlichen auf Kirch­gemeinde- und Pfarrei­ebene die Mitarbeitenden von landeskirchlichen Fachstellen. Bisherige Unterstützungs- und Bera­tungsangebote für Pfarreien und Kirchge­mein­den konnten nicht wie gewohnt weiter­geführt werden. Gleichzeitig war klar, wie wichtig gerade jetzt Präsenz und Unterstü­tzung sind. Die besondere Situation verlangte von den Mitarbeitenden Improvisation­stalent und Kreativität. Gerne verweise ich in diesem Zusammenhang exemplarisch auf die Website der Luzerner Landeskirche. Hier finden sich unter «Kirche und Corona» hilfreiche und inspirie­ren­de Impulse und Links (www.lukath.ch/corona). Drei Beispiele möchte ich erwähnen:

  • «Die grosse Pausetaste»: Anregungen für die in der Kirche Tätigen, auf die Zeit des Lockdowns zurückzublicken, und Ermutigungen, Schwie­ri­ges loszulassen, Bereichern­des zu ernten und in die «Neue Normalität» hineinzutragen.
  • «Abschied nehmen und trauern auf Distanz»: Impulse für jene Zeit, in welcher Begräbnisse und Abschiedsfeiern nur im engsten Familienkreis stattfinden durften.
  • Für Menschen mit einer Beeinträchtigung»: digitale Angebote wie spirituelle Songs, Geschichten und Texte zum Thema «Hoffnung».

Die letzten Monate waren weltweit eine der grössten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg. Da war und ist noch immer viel Leidvolles und Bedrohliches. Gleichzeitig kann dieser Zeit auch Gutes und Stärkendes abgewonnen werden. Der Wert von alltäglicher Zusammenarbeit im Team und von Sitzungen vor Ort wurde auf neue Art bewusst. Zudem haben wir gelernt, was dank dem Einsatz von neuen Technologien und modernen Medien möglich ist, und dass Homeoffice auch Vorteile hat. Die Krise bot überdies die Chance, Gewohntes zu überdenken, zu bereinigen und neu aufzustellen. Innovation war gefragt. Zugleich wurde uns vor Augen geführt, wie verletzlich wir sind und wie wichtig es ist, kranken und sterbenden Menschen nahe zu sein. Daraus ergibt sich über die Pandemie hinaus eine Priorität für die Förderung seelsorgerischer Kompetenz, auch im Einsatz von Personal und Geld. Corona hat uns zudem gezeigt, dass es auch mit weniger geht. Mit Blick auf die immer drängendere Sorge um das Klima gilt es, auch daraus zu lernen und auch als Kirche einen bescheideneren Lebensstil zu entwickeln.

Renata Asa-Steger
Präsidentin der Römisch-katholischen Zentralkonferen der Schweiz (RKZ)

© Schweizerische Kirchenzeitung, Erstpublikation in der Ausgabe 18/2021



© Vera Rüttimann

Miteinander. Vorwärts. Inspirationen für mutiges Verändern in der Kirche.

Medienmitteilung zum RKZ Fokus vom 6. September 2021 in Bern

Von einer Erneuerung der Kirche wird viel geredet, seit geraumer Zeit. Und bald schon startet der von Papst Franziskus weltweit ausgerufene synodale Prozess. Doch wie gelingt es, wirkliche Veränderung in Gang zu setzen? An ihrem gesamtschweizerischen Vernetzungsanlass lud die RKZ 2021 ihre Gäste erstmals zum Arbeiten ein: Im Gespräch entwickelten die rund 100 Teilnehmenden Leitsätze, die mutige Schritte möglich machen. Der Grundtenor war klar: Es muss etwas geschehen. Geschehen wird es aber nur, wenn alle mitwirken, Entscheidungen getroffen und Beschlossenes umgesetzt wird.

Medienmitteilung vom 16. September 2021
Wortwolke zu den Inspirationen für mutiges Verändern in der Kirche
Fotogalerie

«So kann es nicht weitergehen» - Roland Loos eröffnet RKZ-Fokus (kath.ch)
Bischof Joseph Bonnemain möchte sich von der Jugend verändern lassen (kath.ch)



Wandel und Bewegung – Fastenopfer wird zu Fastenaktion

Nach 60 Jahren ändert Fastenopfer seinen Namen.

Ab dem 1. Januar 2022 wird Fastenopfer zu Fastenaktion werden. Der Namenswechsel wird durch ein erneuertes Logo begleitet. Es betont die Menschlichkeit und symbolisiert durch einen unterbrochenen Kreis die ungerechte Welt. So ist das Logo auch ein Aufruf zum gemeinsamen Handeln für mehr Gerechtigkeit.

Mehr Informationen zum Namens- und Logowechsel und zur Geschichte von Fastenopfer: Aufbruch und Tradition - Perspektiven Nr. 3/2021



Neue Leitung der Geschäftsstelle des Fachgremiums Sexuelle Übergriffe im kirchlichen Umfeld

Medienmitteilung der SBK vom 9. September 2021.

Neues Leitungsduo der Geschäftsstelle für das Fachgremium «Sexuelle Übergriffe im kirchlichen Umfeld» ernannt. Karin Iten und Stefan Loppacher übernehmen die Geschäftsstelle ab 1. Oktober 2021, die Mgr. Dr. Joseph Maria Bonnemain vor seiner Ernennung zum Bischof von Chur seit 2002 führte.

Mit Karin Iten und Dr. Stefan Loppacher kann die Geschäftsstelle mit zwei anerkannten und eingespielten Fachpersonen besetzt werden. Iten und Loppacher arbeiten bereits gemeinsam im Bistum Chur zu je 50% als Präventionsbeauftragte. Für die Geschäftsstelle des Fachgremiums werden sie sich ein 30%-Pensum im Jobsharing aufteilen. Hauptaufgaben der Geschäftsstelle sind u.a. die Vernetzung und Koordination der regionalen Massnahmen im Bereich der Intervention und Prävention sexueller Ausbeutung im kirchlichen Kontext. Die Geschäftsstelle arbeitet im Austausch mit der SBK, ist jedoch inhaltlich unabhängig von ihr. Loppacher und Iten haben ihren Arbeitsplatz in Zürich.

Karin Iten hat an der ETH Umweltnaturwissenschaften studiert, verfügt über langjährige Erfahrung in Erwachsenenbildung, Beratungstätigkeit und Projektarbeit im Bereich der Gewaltprävention. Als ehemalige Geschäftsführerin hat sie die Fachstelle Limita zur Prävention von sexueller Ausbeutung während elf Jahren geprägt und zu einem Kompetenzzentrum der Deutschschweiz ausgebaut.

Dr. Stefan Loppacher hat in Rom Kirchenrecht studiert. Er forschte mehrere Jahre im Bereich „Kirchliches Strafverfahren und sexueller Missbrauch Minderjähriger“ und veröffentlichte dazu 2017 seine Doktorarbeit. Seit 2017 ist er als Richter am Diözesangericht des Bistums Chur in Zürich tätig.



Synodalität – Solidarität – Partizipation

Tagung zu Stilfragen des Kirchenseins vom 3. November 2021 in Zürich

Synodalität umschreibt den Stil der Kirche auf ihrem Weg im dritten Jahrtausend. Die Tagung geht der Frage nach, wie dieser Stil der Kirche in der Deutschschweiz gelebt werden kann. Synodalität muss in allen Praxisfeldern immer neu erprobt, gelernt und weiterentwickelt werden – in der Kirche und mit den Menschen, zu denen sie gesandt ist.

Hier geht es zum Tagungsprogramm und der Beschreibung der Workshops

Eine Veranstaltung des Pastoralinstituts der Theologischen Hochschule Chur, des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts (SPI) St. Gallen und der Konferenz der deutschsprachigen Pastoralamtsleiterinnen und -leiter (PAL).



Dominicaines d'Estavayer

Neuer Webauftritt der Ordensgemeinschaften

Die Ordensleute, was sind sie? Die Elite unter den Christen oder eine Randgruppe? Privilegierte oder Zukurzgekommene? Ein unerreichbares Ideal oder «das Letzte», was «man» sein möchte?

Weder das eine noch das andere.

Die neue Homepage der KOVOS (Konferenz der Ordensgemeinschaften und anderer Gemeinschaften des gottgeweihten Lebens in der Schweiz) gibt den Ordensgemeinschaften ein zeitgemässes Bild und will die Sichtbarkeit dieser schönen und für das Kirchenleben wichtigen Lebensform stärken.

Die RKZ hat die Realisierung der neuen Webseite der KOVOS mit einem namhaften Betrag unterstützt.