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 Aktuell 

Bilder rechtskonform nutzen

Das Merkblatt Bildrechte informiert darüber, was kirchliche Mitarbeitende bei der Publikation und Verwendung von Bildern auf Websites und in sozialen Medien beachten müssen.



«Und jetzt merken wir, dass wir eigentlich alle gemeinsam für die ganze Kirche verantwortlich sind.»

Daniel Kosch würdigt im Interview mit Vatican News die Synodalität

Daniel Kosch hört Ende November 2022 als RKZ-Generalsekretär auf und geht in Pension. Über zwei Jahrzehnte lang prägte Daniel Kosch die RKZ, die sich nicht nur um das Geld der katholischen Kirche in der Schweiz kümmert.

Hier geht es zum Interview



Tag der Freiwilligen

Jetzt Botschaft erstellen

Am 5.12.2022 ist der internationale Tag der Freiwilligen. Erstellen Sie dazu eine persönliche Botschaft und sagen Sie, weshalb Sie sich engagieren. Und zeigen Sie die Botschaft in ihrer Kommunikation.

Hier geht es zum Botschaften Generator



Kirchenaustritte und die Frage nach dem Warum

Artikel zum Thema Kirchenaustritt zu bisher unveröffentlichten Ergebnissen aus der Erhebung Sprache-Religion-Kultur aus dem Jahr 2019.

Die Austrittszahlen bleiben auf hohem Niveau und ein Gegentrend scheint sich nicht abzuzeichnen. So sind im Jahr 2021 34'182 Personen aus der katholischen und 28'540 Personen aus der evangelisch-reformierten Kirche ausgetreten. Was führt Menschen dazu, sich von der Kirche abzuwenden? 

Alle fünf Jahre befragt das Bundesamt für Statistik tausende von Menschen in der Schweiz zu den Themen Sprache, Religion und Kultur (ESRK). Auch Fragen zum Kirchenaustritt finden sich in den Daten. Diese hat das Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut (SPI) in seinem Beitrag «Kirchenaustritte und die Frage nach dem Warum» ausgewertet.

Dabei zeigt sich z.B., dass die öffentlichen Stellungnahmen der katholischen Kirche den Ausgetretenen (insbesondere Frauen und Menschen im mittleren Lebensalter) Mühe machen. Und jede und jeder fünfte ehemals evangelisch-reformierte Gläubige gab an, nie einen Glauben gehabt zu haben. Es fällt weiter auf, dass junge Menschen, welche austreten, offenbar wenig bis keinen Zugang zu einem Glauben finden. Was bedeutet dies für die Katholische als auch Evangelisch-Reformierte Kirche, wenn gerade bei der jüngeren Generation der Glaube verdunstet bzw. gar nicht beginnt?

Und, grundsätzlich: Wie gehen die Kirchen mit Menschen um, welche sich von ihr aufgrund negativer Erfahrungen abwenden und dadurch ihren persönlichen Glauben verlieren?

Antworten auf diese Fragen scheinen die Kirchen noch nicht gefunden zu haben. Zumindest in den momentan zur Verfügung stehenden Zahlen sind die Gewichtungen der Gründe über Jahre stabil geblieben.

Download Artikel «Kirchenaustritte und die Frage nach dem Warum»



Die Römisch-Katholische Zentralkonferenz plant keine Namensänderung

Stellungnahme des Präsidiums der RKZ zum Artikel von Martin Grichting auf kath.net vom 24. Oktober 2022

In einem auf kath.net veröffentlichten Beitrag unter dem Titel «Katholische Kirche Schweiz (KSS)» behauptet Martin Grichting mit Berufung auf eine «Bemerkung» in einem Bericht zur Totalrevision der Verfassung der Katholischen Landeskirche Graubünden, die RKZ beabsichtige, künftig unter dem Namen «Katholische Kir-che Schweiz (KSS)» aufzutreten. Er zieht daraus weitreichende Schlüsse: Wenn die RKZ sich so nenne, «gibt es fortan in der Schweiz zwei katholische Kirchen».

Die Bemerkung, auf die sich Martin Grichting bezieht, ist jedoch unzutreffend und beruht auf einem Missverständnis. Es besteht keinerlei Absicht für eine Namensänderung, weder im Präsidium der RKZ, noch im Plenum oder in Äusserungen der RKZ war das je Thema. Hingegen bezeichnet die RKZ die Beiträge ihrer Mitglieder seit 2021 als «Kirche-Schweiz-Beiträge», weil diese Gelder grossmehrheitlich für sprachregionale und gesamtschweizerische Aufgaben der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz bestimmt sind.

Die Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen RKZ und SBK von 2015  hält fest: «SBK und RKZ anerkennen sich gegenseitig in ihren unterschiedlichen Aufgaben, Kompetenzen und Rollen» (Art. 2). Zudem anerkennt die RKZ ausdrücklich, dass die SBK und ihre Mitglieder «auf der Grundlage des kanonischen Rechts für die pastoralen Aufgaben verantwortlich» sind (Art. 5 Abs. 2). Die Behauptung Martin Grichtings, die staatskirchenrechtliche Struktur wolle «sich immer mehr an die Stelle der eigentlichen Kirche setzen», ist daher völlig unbegründet.

Hätte Martin Grichting bei der RKZ nachgefragt, was es mit der Bemerkung im Dokument der Bündner Landeskirche auf sich habe, wäre sofort klar geworden, dass die RKZ weder eine Namensänderung plant, noch die Tatsache in Frage stellt, dass die staatskirchenrechtlichen Körperschaften zwar im Dienst der Kirche stehen und ihre Behörden Teil der Kirche sind, sich aber keineswegs «an die Stelle der eigentlichen Kirche setzen wollen».

Renata Asal-Steger, Präsidentin der RKZ
Daniel Kosch, Generalsekretär der RKZ



Kirchenfinanzierung: Religionen und das liebe Geld

Artikelserie auf religion.ch zur Finanzierung der Religionsgemeinschaften in der Schweiz

Weshalb wird der Lohn des Pfarrers oder der Pfarrerin in vielen Kantonen mit staatlich organisierten Kirchensteuern finanziert, nicht aber der Lohn des Imams? In einem liberalen Staat sollten eigentlich alle Religionsgemeinschaften gleichbehandelt werden. Doch niemand, auch der Staat nicht, kann die Arbeit der Kirchen für die Gesellschaft im sozialen Bereich so günstig verrichten – ehrenamtlichem Engagement sei Dank. Trotzdem, die staatliche Kirchenfinanzierung könnte sich als Auslaufmodell erweisen.Wie soll es also weitergehen?

religion.ch erklärt in verschiedenen Artikeln, wie sich Religionsgemeinschaften in der Schweiz finanzieren, wie die Beziehung zum Staat geregelt ist und zeigt Perspektiven auf, wie es weitergehen könnte.



Bildung in Religion ist Bildung fürs Leben

Schweizer Landeskirchen machen sich für ein obligatorisches Fach «Religionen» in der Maturitätsreform stark - Medienmitteilung vom 26.09.2022

Gemeinsam für eine kompetente Bildung in Religion: Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS, die Christkatholische Kirche Schweiz CKK, die Schweizer Bischofskonferenz SBK und die Römisch-katholische Zentralkonferenz RKZ plädieren in ihrer Vernehmlassungsantwort an das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung für einen obligatorischen Unterricht, der Wissen über Religionen vermittelt.

Die EKS, die SBK, die RKZ und die CKK haben sich gemeinsam an der Vernehmlassung zur Revision der Maturitäts-Anerkennungsverordnung und der Verwaltungsvereinbarung über die Anerkennung von Maturitätszeugnissen beteiligt.

Die Kirchen stellen sich grundsätzlich hinter die Ausrichtung der Bildungsziele und Strategien, die in der Maturitäts-Anerkennungsverordnung definiert sind. So soll «die geistige Offenheit und die Fähigkeit zum kritischen Denken und selbstständigen Urteilen der Schülerinnen und Schüler gefördert» werden sowie «die Intelligenz, die Willenskraft, die Sensibilität in ethischen und musischen Belangen sowie die physischen Fähigkeiten». Die Kirchen sehen hier auch die Begründung eines Grundlagenfachs «Religionen», da es die genannten Fähigkeiten fördert. So schreiben die Kirchen in ihrer Vernehmlassungsantwort vom 20. September 2022: Ein solches Grundlagenfach «schafft die Voraussetzungen, um religiösen, ethischen und philosophischen Fragen den Stellenwert zu geben, den sie verdienen, und um Maturandinnen und Maturanden zu existentiellen Fragen herauszufordern und anzuregen. […]. Der Austausch über Religion dient der Dialogfähigkeit, dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Stärkung der Zivilgesellschaft». In ihrer Antwort verweisen die Kirchen auf die kulturelle und gesellschaftliche Relevanz von Religionsgemeinschaften. Ausserdem leistet der Unterricht «einen unverzichtbaren Beitrag, dass junge Menschen kompetent mit Ethik und gelebter Moral, Freiheit und Verbindlichkeiten, Kritik und erhobenen Geltungsansprüchen umgehen können». Der Bildungsprozess wirkt zudem der Gefahr durch fundamentalistische Tendenzen entgegen.

Die Kirchen fordern, dass in der Maturitäts-Anerkennungsverordnung das Fach «Religionen» eigenständig oder in Kombination mit «Philosophie» für alle Schülerinnen und Schüler in allen Kantonen als obligatorisches Grundlagenfach vorgesehen wird. Sie begrüssen zudem, dass das Schulfach neu als Schwerpunktfach angeboten werden kann.

Die Vernehmlassungsantwort wurde von Pfarrerin Rita Famos, Präsidentin der EKS, Bischof Harald Rein, CCK, Bischof Felix Gmür, Präsident der SBK und Renata Asal-Steger, Präsidentin der RKZ, unterzeichnet.

Vernehmlassungsantwort



Dossier freiwillig engagiert

Das Arbeitszeugnis für Freiwillige

Freiwilligenarbeit hat in der Kirche eine lange Tradition und verstärkt die Verbindung mit dem Glauben, der Gemeinschaft sowie der Gesellschaft. benevol Schweiz und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) haben das bekannte und beliebte «Dossier freiwillig engagiert», das seit zehn Jahren zur Verfügung steht, überarbeitet.

Die Website www.dossier-freiwillig-engagiert.ch, der Textgenerator sowie die Dossiermappe wurden komplett modernisiert. Über die neue Webapplikation können weiterhin auf der Grundlage von 16 kirchlichen Tätigkeiten in deutscher und französischer Sprache Einsätze erfasst und Einsatznachweise generiert werden. Damit wird freiwilliges und ehrenamtliches Engagement sichtbar gemacht und sorgt für einen reellen Mehrwert in der Arbeitsbiografie von Freiwilligen. 

Quick Guide Dossier freiwillig engagiert: für Organisationen
Quick Guide Dossier freiwillig engagiert: für Freiwillige

Am Mittwoch, 28. September 2022, 11:45h bis 13:00h, findet via Zoom eine Online-Schulung für Organisationen statt, an welcher die Funktionen des neuen «Dossier freiwillig engagiert» vorgestellt werden. Hier geht es zur Anmeldung



Fünf Jahrzente - Fünf Akzente

Videoserie zur Geschichte der RKZ