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Nicht ohne Einvernehmen - die Chancen des dualen Systems nutzen

Medienmitteilung und Video zum RKZ Fokus vom 9. September 2019

Die Einzigartigkeit der katholischen Kirche in der Schweiz ist hierzulande vielen – auch Katholikinnen und Katholiken – nicht bewusst: Zwei Seiten tragen gemeinsam die Verantwortung, die pastorale und die staatskirchenrechtliche. Der jährliche nationale Anlass der RKZ beleuchtete die Chancen und Spannungsfelder des dualen Systems aus unterschiedlichen Perspektiven. Nicht weniger als eine Revolution sei nötig, bilanzierte Philippe Eckert, der designierte Direktor des Universitätsspitals Lausanne CHUV. Nur so sei es möglich, eine dual aufgebaute Organisation zu gemeinsamem Handeln zu bringen. Der Präsident der Bischofskonferenz, Bischof Felix Gmür, und der RKZ-Präsident Luc Humbel zeigten beide auf, dass wohl genau das in der katholischen Kirche nötig ist.

Medienmitteilung vom 24. September 2019

www.rkz.ch/zusammenspiel



Synodaler Weg: RKZ begrüsst die Absicht der Bischofskonferenz

Medienmitteilung zur Plenarversammlung der RKZ vom 21./22. Juni 2019 in La Chaux-de-Fonds (NE)

An ihrer Juni-Plenarversammlung befasste sich die RKZ mit dem Beschluss der Bischofskonferenz, einen synodalen Prozess einzuleiten. Zudem entschied sie, die Mittel für die schweizerischen Aufgaben der Kirche um 2% zu erhöhen. Mit Spannung wird der Ausgang der Volksabstimmung über den RKZ-Beitritt der Schwyzer Katholiken am 30. Juni 2019 erwartet.

Medienmitteilung vom 27. Juni 2019



Bild von JIN.JAE LEE auf Pixabay

Einzeln sind wir Steinchen – gemeinsam ein farbenfrohes Mosaik

Medienmitteilung zur Plenarversammlung der RKZ vom 22./23. März 2019 in Luzern.

Anerkennende Worte von Bischof Felix Gmür, Präsident der SBK, ein positives Rechnungsergebnis, eine differenzierte Bestandesaufnahme zur Situation der Migrantenpastoral und die Wahl der Zürcher Synodalratspräsidentin Franziska Driessen-Reding ins Präsidium der RKZ gehören zu den erfreulichen Ergebnissen der ersten Plenarversammlung der RKZ in diesem Jahr. Trotz dieser Pluspunkte traf RKZ-Präsident Luc Humbel die Stimmung der Delegierten, indem er festhielt, dass «unsere Besorgnis seit der letzten Plenarversammlung nicht abgenommen hat». Auch Bischof Felix Gmür sprach von der «Kirche im Gegenwind». Und Bernd Nilles, Geschäftsleiter des Hilfswerks Fastenopfer, fragte mit Papst Franziskus: «Hören wir den Schrei der Erde und der Armen?»

Medienmitteilung vom 27. März 2019



Chance Migrationspastoral

Medienmitteilung vom 25. März 2019 zum Bericht «Migrantenpastoral in der Schweiz. Auswertung einer Erhebung der Ist-Situation und ihrer Beurteilung».

Rund ein Drittel der Mitglieder der katholischen Kirche in der Schweiz haben Migrationshintergrund und prägen das kirchliche Leben auf unterschiedlichste Art mit. Um der Mehrsprachigkeit und der kulturellen Vielfalt Rechnung zu tragen, stehen etwa 110 Missionen oder Seelsorgestellen für ihre pastorale Betreuung zur Verfügung. Jährlich werden rund 21'000 Gottesdienste in über 20 Fremdsprachen und Riten gefeiert. Die der Migrationspastoral zugewiesenen finanziellen Mittel belaufen sich auf rund 35 Millionen Franken jährlich.

Diese und viele andere Zahlen, Daten und Informationen enthält der Bericht «Migrantenpastoral in der Schweiz», der nach seiner Beratung durch die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) und die Römisch-Katholische Zentralkonferenz (RKZ) der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Entstanden ist der Bericht im Rahmen eines gemeinsamen Projektes von SBK und RKZ zur Zukunft der Migrantenpastoral. Er analysiert die Ist-Situation und zieht daraus Schlussfolgerungen für folgende zentrale Fragestellungen:

  • Vielfalt der pastoralen Wirklichkeit: Problem oder Chance?
  • Zukunftsmodelle und Entwicklungspfade der Missionen
  • Sensibilisierung der in der herkömmlichen Seelsorge und in der Migrantenpastoral Tätigen
  • Fokussierung des Auftrags der Dienststelle migratio auf pastorale Aufgaben
  • Stärkung der Subsidiarität in Finanz- und Administrationsaufgaben und gerechtere Verteilung der Mittel.

Verfasst wurde der Bericht von Regula Ruflin und Samuel Wetz (beide socialdesign ag), Patrick Renz (Nationaldirektor migratio, SBK) und Daniel Kosch (Generalsekretär, RKZ). Begleitet wurde ihre Arbeit von einer Steuerungsgruppe. Dieser gehörten Seelsorgende aus der Migrantenpastoral, Mitglieder staatskirchenrechtlicher Behörden, Mitarbeitende von Bistumsleitungen sowie Vertreter von SBK und RKZ. Sie stand unter der Leitung von Bischof Jean-Marie Lovey, der in der SBK für den Bereich Migration zuständig ist.

Angesichts des Weggangs von Patrick Renz per 31. März 2019 und der Tatsache, dass der bisherige Verlauf des Projektes Anpassungen der Planung erforderten, sind SBK und RKZ übereingekommen, die Steuerungsgruppe aufzulösen. Die noch zu klärenden Fragen sollen auf möglichst effiziente Art bearbeitet und der Einbezug der Betroffenen auf andere Weise sichergestellt werden.

Am Ende der letzten Sitzung der Steuergruppe vom 13. März 2019 dankte der zuständige Bischof, Jean-Marie Lovey, allen Beteiligten und insbesondere dem scheidenden Nationaldirektor, Patrick Renz. Aus seiner Sicht sei das wichtigste Ergebnis der geleisteten Arbeit, «bewusst gemacht und aufgezeigt zu haben, dass die Beteiligung vieler Migrantinnen und Migranten am Leben der Kirche in der Schweiz viel zu ihrer Lebendigkeit, ihrer Vielfalt und zur Erfahrbarkeit von Weltkirche vor Ort beiträgt». Bischof Lovey schloss mit den Worten: «Wenn ein vermehrtes Miteinander und wertschätzenderes Nebeneinander von Einheimischen und Zugewanderten gelingt, ist die Migrationspastoral für die katholische Kirche in der Schweiz eine grosse Chance.»

Ruflin, Regula; Wetz, Samuel; Renz, Patrick; Kosch, Daniel (2018). Migrantenpastoral in der Schweiz. Auswertung einer Erhebung der Ist-Situation und ihrer Beurteilung. socialdesign ag im Auftrag des Kooperationsrates von SBK und RKZ, Bern.

Download Bericht



«Auf dem Weg des Aggiornamento mutige Schritte tun»

Medienmitteilung zur Plenarversammlung der RKZ vom 30. November/1.Dezember 2018 in Zürich

Das Ausmass der sexuellen Missbräuche in den vergangenen Jahrzehnten und die Abwendung engagierter Frauen von der Kirche waren für RKZ-Präsident Luc Humbel Anlass für ein eindringliches Statement zur Eröffnung der Plenarversammlung der RKZ. Er schloss mit der Forderung «die weiterhin bestehenden Probleme zu benennen und konkret anzugehen» und «auf dem Weg des Aggiornamento mutige Schritte zu tun». Einen weiteren Akzent setzte die Zürcher Regierungsrätin Jacqueline Fehr mit einem klaren Bekenntnis zur «Bedeutung religiöser Überzeugungen als Grundlage des gesellschaftlichen Zusammenlebens» und zum dualen System. In der Geschäftssitzung wurden Beiträge an kirchliche Institutionen in der Höhe von rund 8,3 Mio. Franken beschlossen.

Medienmitteilung vom 4. Dezember 2018



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